Falsche Untersuchungsergebnisse sollen einen Beitrag liefern um das Käfighaltungsverbot kippen zu können

Tierhilfe & Verbraucherschutz international e. V.

 

Vorsitzende Gabriele Lang - Geschäftsstelle:Hanfstaenglstr.38–80638 München;

 

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Tierhilfe & Verbraucherschutz intern. e.V.- Postfach 380103-80614 München

 

Bundesministerium für Verbraucherschutz,

Ernährung und Landwirtschaft

Bundesministerin Frau Renate Künast

Per Fax 01888 529 - 4262

                                                                                                                                                                                                               München, 28.09.2003

 

 

 

 

Manipulierte Studienergebnisse durch vorbelastete Junghühner;

KZ-Hennen und KZ-Schweine – die Naturstrafen für die Menschheit; 

 

 

 

 

Sehr geehrte Bundesministerin Frau R. Künast,

 

das Käfighaltungsverbot muss aus gesundheitlicher und wirtschaftlicher Hinsicht bestehen bleiben – Irrstudien sind unhaltbar. Die Schweinehaltung muss gleichfalls aus Tier- und Verbraucherschutzmotiven verbessert werden, will man die wirtschaftliche Lage nicht immer weiter in den Ruin stürzen und die Steuerzahler in den Krankenzustand versetzen.

 

Allergien, Rheuma, Gefäßerkrankungen (Herzinfarkte und Schlaganfälle), Nervenerkrankungen, wie Parkinson, Alzheimer und Vieles mehr sind auf dem Vormarsch. Verantwortlich dafür sind die Belastungen durch Umweltgifte, Genussgifte (Fleisch und Eier aus Qualmästungen) und Elektrosmog.

 

Die Studien der Universität Hannover wurden von dem Ministerium in Niedersachsen, in deren Land – die Hochburg der KZ-Hühner – die Hühnerbarone residieren, in Auftrag gegeben. Die Gesundheit der Hühner und damit der Eier- und Fleischkonsumenten darf nicht durch die Lobby von Vechta überschattet werden. Wollen Sie, dass wir immer weiter absteigen, anstatt des Aufschwungs, der mit kranken Menschen zur Utopie wird? Kurzfristige Steuereinnahmen durch die KZ-Haltung ist nicht rentabel und wiegen nicht im Geringsten die Krankheit der Menschen auf. Auf Dauer sackt das Gesundheitssystem immer weiter zusammen, wobei auch die Schadstoffmenge, die der Verbraucher aufnimmt eine wesentliche Rolle spielt. Gestresste Hühner, Schweine und andere Masttiere werden krank, übersäuern und der Infektionsdruck wird erhöht, obwohl uns einseitige Studien zur Zeit Gegenteiliges vormachen wollen. Dazu gibt es nach Angaben der Leitung – Herrn Leopold - des Forschungsrings von „demeter“ wissenschaftliche und haltbare Untersuchungsergebnisse. Außerdem wurden die Junghühner zu Studienzwecken von der Fa. Lohmann-Silber geliefert, die in Käfig- und Voilerenhaltung, sowie in Bodenhaltung aufgezogen wurden. Dass die Junghühner mit Kokzidien, Pilzen und Cystosospora nicht infiziert waren, kann nicht ausgeschlossen werden, weshalb die Studienergebnisse nicht zu tolerieren sind. Die Oozystenausscheidung der Eimerien erfolgt nämlich nur vom 5. – 7. Tag nach der Infektion und bei Reinfektionen werden keine Oozysten ausgeschieden wie bei Cystoisospora. Bei Eimeria praecox werden die Oozysten 84 Stunden p.i. ausgeschieden. Bei mehreren Arten wurde nachgewiesen, dass nach oraler Infektion einige Sporozoiten in extraintestinale Orgnae (Blut, Leber, Lunge, Herz) eindringen und dort überleben. Die Bedeutung dieser Sporozoiten ist nicht bekannt! Pilze werden gleichfalls nur selten nachgewiesen, obwohl die Träger infiziert sein können.

 

Ebenso kann unter www.chinesische-phytotherapie-arzneimitteltherapie.de - eine Fachliteratur von Medizinern nachgelesen werden, dass das Fleisch von Käfighühner gesundheitsschädlich ist. Hier ein Auszug:

Welches Kraut ist (gegen) Rheuma gewachsen?

Vortrag von Privatdozent Dr. med. Conca, Chefarzt der Rheumaklinik Bad Oeynhausen, Internist und Rheumatologe

Vortrag Dr. med. Jürgen Farnow:

Ein Huhn hat einen scharfen Geschmack und jetzt geht die Fragerei sicher los, wieso hat ein Huhn einen scharfen Geschmack? Das können Sie selbst nachprüfen, indem Sie einfach mal eine Hühnerhaut im Backofen bei 160 Grad eine Stunde ausbacken. Wenn Sie dann reinbeißen, dann schmecken Sie die Schärfe. Der Geschmack sitzt nämlich unter der Haut, im Fett. Fett ist ein Geschmacksträger, genau wie Alkohol und Zucker. Dann sollten Sie allerdings ein freilaufendes Geflügel nehmen, weil die Käfighühner, die werden sauer. Wenn man mich auf 40 Zentimeter einsperren würde, würde ich auch sauer werden. Die haben eben einen Muskelkater und werden so sauer, das riechen Sie, wenn Sie so ein Huhn erwischt haben und machen eine Suppe daraus, dann riecht Ihr Haus zwei Tage nach einer sauren Brühe, das können Sie sich schenken...................

 

Der Infektionsdruck und das Erkrankungsrisiko erhöht sich bei Mensch und Tier durch Stresssituationen. Die Hühner erkranken in Gefangenschaft und der traurigen KZ-Atmosphäre. Durch Bewegungsmangel, Verzweiflung und Hackereien der Artgenossen werden die Tiere verletzt, leben in Angst und produzieren Stress- und Schmerzhormone. Durch die Überpopulation auf engem Raum und dichter Haltung verbreiten sich die Zoonosen wie ein Lauffeuer, insbesondere Milben-, Haarlings-, Floh- und Pilzbefall. In der Freilandhaltung kommt in der Regel kein Pilz-, Milben- oder Flohbefall vor. Die günstigsten Bedingungen sind die warmen und feuchten Luftkonzentrationen, sowie Federstaub- und Schadstoffkonzentrationen in geschlossenen Räumen. Vor Allem aber das Wohlbefinden spielt dabei eine Rolle. Gestresste Tiere leiden zumeist an einem Pilz- und Milbenbefall, das wiederum Parasiten und andere Infektionskrankheiten begünstigt. In der Freilandhaltung gibt es keine derartigen Erkrankungen und demnach ist das Risiko, Salmonellose hier anzutreffen so gut wie ausgeschlossen, denn begünstigt wird die Salmonellose durch Eimerieninfektionen, wogegen abwehrgestärkte Tiere in der Freilandhaltung Resistenzen bilden, die zeitlebens, zumindest nachgewiesenermaßen einige Jahre Schutz gewähren. Die Salmonellose wird auch begünstigt durch die Kokzidiose, E.coli oder auch Clostridium perfringens, die z.B. nicht abgetötet werden können, wenn die Magensaftproduktion nachlässt, wie es bei Capillariosen, bzw. Magenwürmern der Fall ist, bei der Übersäuerung und damit Durchblutungsstörung, wie es beim Stresssyndrom vorkommt oder auch beim Stressulkus. Bei der suspekten Studie wurde auch nicht berücksichtigt, dass Tausendfüßer, Käfer, Fliegen und andere Insekten in die Käfige gelangen, sowie an das Futter der KZ-Hühner, die wiederum Parasiten, Bakterien und Viren übertragen. Immunschwache und in ihrer Persönlichkeit unterdrückte Geschöpfe sind von Mykosen befallen, wonach sich Pilzsporen wie Milben explosiv verbreiten und durch die Lüfte wirbeln, der in der Freilandhaltung und bei glücklichen Tieren nicht vorkommt.

 

Wären wirklich bei Freilandhaltung die Parasiten ein Problem, so muss festgestellt werden, dass dies das geringste Übel ist, denn bei dem Antiparasitikum „Flubendazol“ (Flubenol), das gegen Ascariden, Capillarien, Cestoden, Trichostrongylus, Heterakis und vieles mehr wirksam is, kann bedenkenlos bei Legehennen ohne Wartezeiten – 0 Tage – 0 Stunden - (für Gewebe und Eier) verwendet werden, da es nicht resorbiert wird und nach der Wirkungsentfaltung in der Darmpassage sogleich wieder ausgeschieden wird!

 

Unsere hier vorgenommen  Zitate entnehmen wir der 5., vollständig neubearbeiteten Auflage aus – Veterinärmedizinische Parasitologie von Prof. Dr. med. vet. Michel Rommel, Prof. Dr. med. vet. Dr. med. vet. H. c. Johannes Eckert, Prof. vet. Rat Dr. med. Vet. Erich Kutzer, Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Körting, Prof. Dr. med. vet. Thomas Schnieder.

 

Histomonose

Latent infizierte Hühner, bei dnen Histomonaden weiterhin vorhanden sind, spielen in der Epidemiologie eine bedeutende Rolle. In embryonierten Heteraktis-Eiern können Histomonaden bis zu vier Jahre lang infektiös bleiben. Die beste Voraussetzung für das Haften der Infektion bietet eine Mischflora, der außer koliformen Keimen auch andere Bakterienarten angehören. Zweifelsohne kommt Escherichia coli eine besondere Bedeutung zu. Gleichzeitig vorkommende Coccidiosen (durch Stress in Legebatterien!) erschweren das Krankheitsbild.

 

Trichomonose

Die typischen Veränderungen werden durch das Eindringen der Trichomonaden in das Gewebe ausgelöst, das durch Stresssituationen, Vitaminunterbilanzen (Anmerkung: durch niedrigen ph-Wert – siehe unter Coccidiose - in Käfig- oder anderen Stresshaltungen!), Krankheitsdisposition und ungünstige Jahreszeit begünstigt wird....

 

 

Coccidiose (Eimeriose) des Huhns

...Extensiv gehaltene Freilandhühner erkranken selten an Eimeriose. Sie nehmen nur wenige Oozysten auf, an denen sie nicht erkranken, die aber eine ausreichende Immunität induzieren. Eine größere epidemiologische Studie in Mastbeständen hat ergeben, dass dort vor allem Hygiene- und Managementfaktoren bei Auftreten von Eimerieninfektionen eine Rolle spielen... Eine retrospektive epidemiologische Studie ergab zum Beispiel ein erhöhtes Erkrankungsrisiko bei intermittierender Beleuchtung, bei reichlicher durchnässter Einstreu in großen Stalleinheiten, bei niedriger Stalltemperatur in der ersten Lebenswoche und bei hohem Ammoniakgehalt der Stalluft. Auch die Fütterung kann einen Einfluss auf das Krankheitsgeschehen haben. Bekannt sind die Verstärkung der Infektion bei Vitamin-A-Mangel oder bei einer Reduktion des Proteinanteils im Futter und der leichtere Krankheitsverlauf bei Beimischung dreifach ungesättigter Fettsäuren oder Mais als Futtergrundlage. Mais enthält viel Vitamin A und E und weniger Niacin und Riboflavin, das die Eimerien für ihre Entwicklung brauchen. Vielfach tritt die Eimeriose gemeinsam mit anderen Krankheiten auf, vor allem mit Leukose, Marekscher Hühnerlähmung und mit respiratorischen Erkrankungen, oder sie fungiert als Wegbereiter anderer Erkrankungen, wie z.B. der ulzerativen Enteritis (Anmerkung glückliche Tiere leiden nicht an Enteritis, auch sehr selten an der infektiösen Enteritis!). Schließlich ist nachgewiesen, dass Viren in Oozysten enthalten sein können und durch diese auf andere Tiere übertragen werden können. Ein niedriger ph-Wert beeinflusst die Resorption von Vitaminen und Nährstoffen negativ (Anmerkung: wie das ja bei Käfighühnern durch den Stress die Regel ist!) 

 

Toxoplasmose

Das Geflügel infiziert sich in erster Linie an verschmutzter Nahrung aufgenommenen sporulierten Oozysten aus dem Katzenkot. Eine Ansteckung erfolgt wohl auch durch Fressen von an oder in Insekten (Fliegen, Schaben, Käfer), Würmer oder Mollusken haftenden Oozysten. Hühner können sich auch an Zysten in verfütterten Fleischabfällen anstecken. Die Ursachen für das gelegentliche Auftreten akuter Erkrankungen sind im Detail nicht erforscht....Die Tiere bleiben zeitlebens Parasitenträger. Therapie und Bekämpfung: Fernhalten von Katzen von Ställen und Futterlagerplätzen, Therapie nicht ausgearbeitet.

 

Cestodenbefall

Âls Zwischenwirte sind über 60 Käferarten bekannt; die wichtigsten sind Lauf- und Mistkäfer, Mehl-, Speck- und Diebskäfer ect., sowie Stubenfliegen und Ameisen. Selbst in trockener Umgebung treten verschiedene Käferarten zahlreich auf. So kam es sogar bei in Einzelbatterien gehaltenen Legehennen zu erheblichem Bandwurmbefall. Auch die Stubenfliege erlangt gelegentlich erheblich Bedeutung als Zwischenwirt in Intensivbetrieben; Hennen können große Mengen Fliegen aufnehmen...

 

Syngamose und Cyathostomatose

..gelegentlich auch beim Haushuhn und anderen Hühnervögeln. Als paratenische Wirte fungieren Regenwürmer, Land- und Süßwasserschnecken, Tausenfüßer und verschiedene Insektenarten (Schaben, Fliegenlarven – adulte Fliegen usw.)

 

Trichostrongylose

In Bayern waren Hühner in Käfighaltung zu 4,1% und bei Bodenhaltung im Stall zu 0,4% mit T.tenius befallen.

 

Heterakiose

...In Bayern ließ sich bei koproskopischen Untersuchungen H. gallinarum bei Masthühner nicht nachweisen, wohl aber bei Junghennen, Legehennen und Elterntieren, bei Bodenhaltung im Stall sowie bei Legehennen und Elterntieren bei Bodenhaltung. (Anmerkung: Bei Freilandhaltung wurde H. gallinarum nicht nachgewiesen.

 

Acuariose:

Im Muskelmagen von Huhn....Ferner sind andere Insektenarten und Tausenfüßer als Zwischenwirte beschrieben worden.

 

Capillariose:

Die Capillariose ist eine bedeutende Parasitose des Nutzgeflügels, die auch bei Intensivhaltung in Stallungen Verluste verursachen kann. Die taxonomische Klassifizierung ist noch immer verwirrend und unübersichtlich. Anmerkung: die Eier der Capillarien werden z.B. bei Katzen meistens nicht ausgeschieden. Woher möchte man wissen, ob nicht die Junghennen, durch die die Studie zustande kam, infiziert waren und deswegen vielleicht tatsächlich häufiger von Infektionskrankheiten heimgesucht wurden?

 

Federmilben:

Die beim Hausgeflügel vorkommenden Arten der Familien Falculiferidae und Analgidae leben auf den Federn, jene der Familie Dermoglyphidae in den Federspulen. Die Infektion erfolgt durch Überwandern von Entwicklungsstadien von Tier zu Tier.

Interessant ist die Beobachtung, dass sozialer Stress die Milbenentwicklung negativ beeinflusst.

 

Knötchenmilbenbefall:

Laminosioptes cysticola, die Knötchenmilbe parasitiert bei Hühnervögel..

Diagnose und Bekämpfung:

Eine Diagnose am lebenden Tier ist nicht möglich. Bei der Sektion findet man ....

 

Befall mit Federlingen:

"....Beim Gelügel sind Verteter der Amblycerina und der Ischnocerina  von Bedeutung. Pathogenese: Die wirtschaftliche Bedeutung der Federlinge ist artweise verschieden und von der Leistungshöhe und dem Gesundheitszustand der Wirtstiere abhängig. Die praktische Erfahrung zeigt, dass ein starker Mallophagenbefall vorwiegend bei geschwächten oder kränklichen Tieren auftritt. Gesunde und kräftige Tiere scheinen der Vermehrung dieser Schmarotzer Grenzen zu setzen. So kann schon die Ausschaltung der die Wirtstiere schädigenden Einflüsse zu einer erheblichen Verminderung des Federlingbefalles führen. Ein starker Federlingsbefall beeinträchtigt in jedem Fall die Leistung. Insbesondere die Legeleistung kann erheblich absinken, und....

 

Befall mit Käfern und Fliegen:

In mitteleuropäischen Geflügelintensivbetrieben wird gar nicht selten das Massenauftreten des glänzend-schwarzen Getreideschimmelkäfers, Alphitobius diaperinus“ beobachtet. Dieser Käfer findet unter den Verhältnissen moderner Gelügelhaltung (gleichmäßig hohe Stalltemperatur, ausreichende Feuchtigkeit, geeignete Nahrung) ideale Vermehrungsbedingungen. Unter 15° C findet keine Vermehrung statt. Bei 0°C wird der Käfer in 3 Tagen, bei 3° C in 12 bis 14 Tagen abgetötet. Käfer und Larven sind negativ phototaktisch. Trotz gut ausgebildeter Flügel werden keine fliegenden Käfer beobachtet. Die Verbreitung erfolgt in Mitteleuropa passiv, meist über befallenes Futter von Futtermühlen; auch Kükenschachteln und Käfige können eine Rolle spielen. Die Bedeutung von Alphitobius diaperinus liegt in erster Linie in seiner Rolle als Vektor pathogener Mikroorganismen (Mareksche Krankheit, Guboro-Disease-Virus, Salmonellen, Escherichia Coli) und von Parasiten (Zystizerkoide verschiedener Geflügelbandwürmer)......

 

Flohbefall:

Anmerkung: Bei Stallhaltungen ist es den Tieren möglich, die Umgebung, in der sich 99% der Flohpopulation befindet, zu meiden. Auf Seite 773 wird bestätigt: „Hennen verlassen ihre Nester und verlegen die Eier, Jungtiere werden in ihrer Entwicklung empfindlich gehemmt. Anmerkung: Die medikamentöse Behandlung in Form des Mittels der Wahl – Pyrethroide – gehen ins Blut über und Rückstände in das Fleischgewebe und Eier. Pyrethroide (Gifte der Chrysantheme) sind für den Menschen hochgiftig und kanzerogen! Durch die in den KZ-Haltungsbetrieben entstehenden hohen Ammoniakgehalte in der Raumluft,  wie auch die intermittierende Beleuchtung wird das Erkrankungsrisiko von allgemeinen Infektionen – parasitologischen, virologischen und bakteriellen, sowie auch Infektionen mit Protozoen begünstigt.

  

Ebenso verhält es sich bei allen anderen Tieren, die artwidrig angebunden und eingesperrt wurden. Sie leiden darunter, sind verzweifelt und haben keine Widerstandskraft gegen Infektionen. Sie sind seelische Krüppel und machen den Menschen beim Verzehr ihrer Fleischgewebe krank. Schweine sind noch dazu hochintelligente Tiere und können gehalten werden wie Hunde. Erfahrungen zeigen, dass sie dem Menschen aus Zuneigung untertan sind und abortieren die Zeitung, Hausschuhe und vieles Weitere. Tiere empfinden Freude und Schmerz, haben Sehnsucht und können lieben und leiden wie ein Mensch.

 

Wir appellieren an Sie im Sinne des Tier- und Verbraucherschutzes und der Wirtschaftlichkeit um Ihre Vernunft, Gnade und Recht und einen positiven Erlass für die Haltungsbedingungen unserer Tiere. 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Gabriele Lang

(Vorstand)   

 

 

Kuhhandel mit Hennen

Einige Bundesländer wollen das Aus für die Käfighaltung kippen – und argumentieren mit dem Tierschutz

 

Wenn sich die Agrarminister der Bundesländer an diesem Donnerstag in Rostock-Warnemünde zu ihrer turnusmäßigen Konferenz treffen, steht auch ein Klassiker auf der Agenda – die Hennenhaltungsverordnung. Die knapp zwei Jahre alte Verordnung von Bundesministerin Renate Künast macht mittelfristig der umstrittenen Käfighaltung von Hennen ein Ende. Als Renate Künast die Verordnung auf den Weg brachte, arbeiteten 83,6 Prozent der deutschen Hennenhalter mit Käfigsystemen. Künast terminierte den Ausstieg wie folgt: Bis 2007 sind die Käfige noch erlaubt, dann dürfen Hennen nur noch in Boden- oder Freilandhaltung gehalten werden. In beiden Fällen bekommen sie mehr Licht und längere Sitzstangen, außerdem Platz zum Scharren und Trinken, sowie für den Nestbau.

    Die deutsche Verordnung ist schärfer als die EU-Regelung. Denn ohne das grundsätzliche Aus für die Käfige in Frage zu stellen, erlaubt Brüssel andere Modelle zur Hennenhaltung als die Boden- oder Freilandhaltung und gibt den Unternehmern fünf Jahre mehr Zeit als Berlin, die Ställe umzurüsten. Von Anfang an versuchten die agrarisch geprägten Bundesländer, die Künast-Verordnung abzuschwächen. Immer vorneweg: Niedersachsen. „Kein Mensch will zurück zu den konventionellen Käfigen“, sagt Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU), „aber was soll es dem Verbraucher bringen, wenn die Hennenhalter ihre Käfige bei uns ab- und in Osteuropa wieder aufbauen, um die Eier auf den deutschen Markt zu bringen?“ Das Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA), beheimatet in der niedersächsischen Hennenhaltungs-Hauptstadt Vechta, liefert dazu Zahlen. In einem „Szenario 2007“ heißt es, die Hennenbestände würden sich um mehr als die Hälfte auf 19,6 Millionen reduzieren. Deutschland müsste dann, so das ISPA, 6,4 Millionen Eier pro Jahr importieren – drei Viertel der auf dem Weltmarkt verfügbaren Eier.

 

Eierlegen im Appartement

   Die Agrarminister der CDU – sowie der SPD-geführten Länder stützen eine Initiative, die Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern auf der Ministertagung vorbringen werden: Die Verordnung soll so geändert werden, das die „ausgestalteten Appartements“, die die EU akzeptiert, auch in Deutschland verwendet werden können. In dieser „Kleingruppenhaltung“, werden 40 Tiere so auf sechs Quadratmetern gehalten, dass sie die Vorteile von Boden- und Freilandhaltung genießen.

   Weil wirtschaftliche Argumente bislang bei der grünen Bundesministerin nicht zogen, argumentieren die Länder jetzt mit dem Tierschutz. Nach Rostock-Warnemünde bringen sie eine Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover mit. Sie bestätigt eine aus diesem Jahr stammende Arbeit des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). Das Ergebnis: Boden- und Freilandhennen brauchen mehr Arznei, sterben aber dennoch früher als Käfighühner. Die „beste Variante für große Bestände“ nennt das LAVES die „Kleingruppenhaltung in weiterentwickelten ausgestalteten Käfigen“.

   Die Länderminister sind optimistisch, dass sie die Verordnung noch verändern können. Sie halten ein politisches Druckmittel in der Hand, weil Ministerin Künast in diesen Tagen mit den Ländern auch noch eine Schweinehaltungsverordnung abstimmen muss. Der Niersachse Hans-Heinrich Ehlen und seine Kollegen hofften auf einen Kuhhandel, der Schweine und Hennen umfasst. Demnächst beschäftigt sich der Bundesrat erneut mit der Verordnung. Allgemein wird erwartet, dass er sich einstimmig für eine Änderung im Sinne Niedersachsens ausspricht. Ob das Verfahren tatsächlich neu in den Bundestag kommt, entscheidet dann allerdings allein das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.   

 Arne Boecker  25.9.03 SZ

 

 

Kaninchen entgegen des § 2 TierSchG gequält - der Tierschutz in der Verfassung und das Grundgesetz die Menschen vor Unversehrtheit zu schützen sind eine reine Farce -

 

 

   

Tierhilfe & Verbraucherschutz international e. V.

 

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Deutscher Bunderat

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Leipziger Str. 3-4

 

10117 Berlin

                                                                                                                             München, 03.12.2003 

  

 

 

 

 

Mastkaninchen in Deutschland –  die brutale und kranke Gesundheitspolitik

 

 

 

Sehr geehrter Herr Bundesratspräsident,

sehr geehrte Bundesratsmitglieder Ministerpräsidenten und Bürgermeister,

 

die Gesundheitspolitik ist krank und wird immer kränker, solange am falschen Platz und bei den Masttieren, die dem Menschen zur Ernährung dienen sollen, gespart wird.

 

Der Tierschutz in der Verfassung ist eine Farce – die Haltung unserer Nutztiere ist verfassungswidrig. Die Sparmaßnahmen werden dem Verbraucher zum Verhängnis und dem Staat allmählich zum Untergang. 

Deutschland lässt die Tiere weiterhin leiden und windet sich aus den gesetzlichen Vorschriften heraus. 80% von 3 Millionen hochintelligenten Kaninchen weltweit werden in Deutschland gequält und verspeist.

 

Kranke Verbraucher durch krankes Fleisch - die Liste der sog. „Volkskrankheiten“ der Deutschen wird dadurch immer länger und die kranken Steuerzahler verursachen immer höhere Defizite in unserem kranken armen Staat.

 

Durch die psychische Leidensfähigkeit der sensiblen Tiere werden die Durchfälle - ein Resultat der seelischen Qualen - mit Antibiotika bekämpft und die Tiere damit vollgepumpt. Hinzu kommt, dass der Blinddarmkot der Kaninchen, den sie zur Verdauung benötigen, durch die Drahtgitter fällt und die seelischen, sowie körperlichen  Krüppel keine Resistenz gegen Krankheiten besitzen.

 

Kaninchen benötigen Einstreu aus Holzflocken und darüber Heu, das auch zur Verdauung lebensnotwendig ist. Sie benötigen eine Ecke für die Ausscheidungen, sind sehr zugluftempfindlich und müssen ihrem natürlichen Bedürfnis, herumhoppeln zu können, folgen können. Durch die einschneidenden Gitterroste erleiden sie mehr als Schmerzen – es wird den Tieren zur Qual, wenn sie auf ihren vor Durchfall wunden und empfindlichen Gesäßteilen auf den Rosten sitzen müssen. Nicht nur an ihren Pfotenballen bilden sich eitrige Entzündungen und Geschwüre, sondern auch an den inneren Organen. Die Nägel der Tiere müssen abgewetzt

 

werden können, wie auch die Zähne an Ästen oder trockenen Semmeln abgenagt werden müssen. Der Beschäftigungs- und Spieltrieb ist bei den Tieren sehr ausgeprägt und darf nicht unterdrückt werden. Auch Einzelhaft oder Gruppenhaltungen durch Zusammenpferchen sind dazu geeignet, die sensiblen Seelen körperlich zu zerstören und krankes Fleisch zu produzieren. Kaninchen brauchen sozialen Kontakt zu ihren Stallgenossen, um Zärtlichkeiten austauschen zu können, da sie sehr liebesbedürftig sind und unter Misshandlungen so schlimm leiden, dass sie alleine schon deswegen krank werden. Solange dies nicht möglich ist muss auf die Haltung verzichtet werden.

 

Durch die Käfighaltung verzweifeln sie derart, dass sie sich selbst verstümmeln.  Bis zu 30 % dieser sehr sozialen und fürsorglichen Seelen sterben aufgrund der Misshandlungen in der Intensivhaltung an Infektionskrankheiten trotz massivsten Antibiotikaeinsätzen. Die Epidemien durch antibiotikaresistente Keime – das Massensterben der Menschen - liegen deswegen in naher Zukunft.

 

Hasen gehören zu den Natur- und Wildtieren, sowie die verwandten Kaninchen. Solange man sie nicht zu seelischen und körperlichen Krüppeln denunziert, könnten sie alleine durch eine artgerechte Haltung und Ernährung ohne jegliche Medikamente gehalten werden. Ihre Widerstandskraft wäre äußerst hoch, da sie die einzigsten sind, die sich mit Kräutern bei Krankheiten selbst kurieren können. Wird ihnen zu einer sozialen Haltung auch noch eine artgerechte Ernährung gegönnt, wozu Karotten, Fenchel oder Petersilie in Kombination zu Salaten oder zu  Kohlgemüsen gehört, sowie Äpfel und Bananen gehören, wären Kaninchen die gesündesten Tiere.

 

Es gäbe bei ihnen keine Krankheiten und sie würden es danken mit gesundem,  bzw. mit unverseuchtem Fleisch, an dem man wenigstens nicht erkranken würde wie das bei Antibiotika Fleisch der Fall ist.  

 

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Gabriele Lang

(Vorstand)

 

 

 

Impressum: Tierhilfe & Verbraucherschutz international e.V. - Vorsitzende Gabriele Lang - Hanfstaenglstr. 38 - 80638 München - Spendenkonto bei der Stadtsparkasse München – Kontonr.: 95 – 101 994 BLZ: 701 500 00