Tiere werden oft krank oder zu Tode therapiert

 

Krankheitsursachen bei Hunden, Katzen und Nagern

 

Hunde und Katzen

Tierärztliche Kunstfehler sind keine Seltenheit und kommen des öfteren vor, so dass es angezeigt ist, sich selbst über die Krankheitssymptome und Diagnoseverfahren zu informieren. Die Todesrate durch Ärzteversagen durch falsch behandelte Tieren ist leider hoch, da die Gesunderhaltung unserer Tiere nicht immer einfach ist und es zahlreiche freiverkäufliche beworbene Gesundheitskiller gibt, sowie Mineralzusätze, die ohne dass ein Mangel daran vorliegt, sämtliche Krankheiten verursachen, sowie unsere Tiere häufig den Gefahren von Parasitenbürden ausgesetzt sind, wie durch Beutetiere und mit Kot/Mistdünger auf Wiesen konfrontiert werden, weswegen sie oft an den unterschiedlichsten Parasiten leiden (durch Düngemittel, Insekten und Fliegen können die Wurmeier auch auf unsere Nahrung verschleppt werden, sowie durch Essen von Tartar), die aber durch den Tierarzt oft nicht erkannt werden und die kleinen Patienten durch Falschtherapien immer kränker oder zu Tode therapiert werden.  Der Einsatz von falschen und nicht wirksamen Wurmmitteln ist ebenso ein Riesenproblem, weswegen Kotuntersuchungen vorgenommen werden sollten, um die spezifische Wurmart der Eier bestimmen zu lassen. Tierärzte haben nicht die Diagnosemöglichkeiten, sowie die geschulten Augen der Parasitologen (Adresse am Ende der Seite)!

 

Tiere können uns noch dazu nicht mitteilen, an welchen Schmerzen und Symptomen sie leiden, weshalb sich die Therapie noch weniger gezielt gestalten lässt und der Tierarzt noch häufiger als der Humanmediziner daneben tippt. Sehr oft werden Tiere dann unsinnig mit Antibiotika therapiert, wenn Durchfälle oder Erbrechen durch angepriesene Gesundheitskiller, Futtermittelunverträglichkeit, Milch, Pflanzengifte, Haarballen bei Katzen, Virusinfektionen oder Parasiten (durch die geschädigte Schleimhaut sich öfters Bakterien dazugesellen) auftreten, woraus Abwehrschwäche resultiert und immer drastischere Krankheitsbilder entstehen. Zahnsteinentfernungen werden oft unnötig vorgenommen und die Tiere werden mit überflüssigen und stark schädigenden Narkosen noch kränker gemacht. Kontraindizierte Medikamenteneinsätze kommen generell zu häufig vor, sowie die Abstriche/Laborbestimmung von Viren, Bakterien, Pilzen oder Parasiten in den individuellen Ausscheidungen/Sekret zu selten vorgenommen werden, woraus ein Großteil von Falschtherapien resultiert. 

Auch werden sehr oft Herzmedikamente verordnet wenn die Tiere durch vorangehende Durchfälle, Erbrechen, Reisdiät oder andere Wasser-/Elektrolytverluste Herzrhythmusstörungen, Herzjagen (Tachykardie) oder langsame Herzschläge (Bradykardie) erleiden, wodurch der Kalium- und Natriummangel nur immer weiter sinkt und die Herzkrankheit dadurch immer akuter fortschreitet. Herzmedikamenten kommen ebenso zum Einsatz wenn die Tiere an Bluthochdruck leiden, obwohl dieser sehr häufig durch salzhaltige Futtermittel (Natriumüberschuss) oder durch Kaliummangel verursacht wird. Auch Kaliumüberschuss durch  Azidose (Übersäuerung), Trauma, Verbrennungen, Hämolyse (Blutauflösung z.B. durch hämolysierende Bakterien, Infektionen, Medikamente wie kaliumsparende Diuretika, ACE-Hemmer) verursacht Bradykardie (langsame Herzschlagfolge), Herzrhythmusstörungen, evt. Herzstillstand, sowie auch ein Calciumüberschuss durch vielgepriesene und gefährliche Calciumgabe/Knochenmehle, bei Tumoren, Vitamin-D oder Vitamin-A-Vergiftung, durch Medikamente wie Diuretika oder nach Absetzen von Cortisonen Herzrhythmusstörungen, Verkalkungen aller Gewebe (insb. Nierensteine), wie auch evt. der Herzklappen und Herzkrankheiten bis zum Herzstillstand verursacht werden. Zusammenfassung von Elektrolytabweichungen: Ein Kaliummangel, sowie Kaliumüberschuss, Natriummangel, sowie Natriumüberschuss und Calciumüberschuss sind lebensgefährlich und können tödlich enden, wie das sehr oft durch Infusionen bereits der Fall war. Durch Futterallergien, taurinhaltige Pasten ohne dass Herzschwäche besteht (bei langsamen Herzschlägen ist Taurin wichtig, bei Herzjagen kontraindiziert!), kupfer- und andere schwermetallhaltige, algenhaltige, fischmehlhaltige oder sonstige unverträgliche Nebenprodukte wie z.B. Yukkapalme oder andere Pflanzengifte, unverträglicher Leinsamen, Weizen, meist zugefügtes undeklariertes Iodid (auch Überfunktion der Schilddrüse kann dadurch ausgelöst werden) ect. können gleichfalls Herz-, Nieren- und Leberkrankheiten und Allergien verursachen. Auch werden Herzkrankheiten durch Parasitenbefall, Vergiftungen oder Allergien mit falschen Medikamenten therapiert (z.B. bei Spulwurmbefall oder Toxoplasmose immer z.B. Herzrhythmusstörungen). Die Ursache der Erkrankung bleibt sodann erhalten, obwohl es evt. scheint als wäre die Ursache durch die symptomatische medikamentöse Therapie behoben, obwohl diese nur kurzfristig verschleiert wird und demnach wieder auftritt, sowie zumeist durch die zusätzliche chemische Arzneimittelvergiftung immer akuter in Erscheinung tritt. Womöglich wird das hohe Alter des Tieres, sowie schlechte Leber- und Nierenwerte für das Versagen der Medikamente oder die fortschreitende Herzinsuffizienz verantwortlich gemacht, obwohl die Ursache das Nichterkennen der Grundkrankheit war und die chemische Vergiftung der Organe zugrunde lag.

Methioningaben oder Nierendiätfutter mit Methionin werden des öfteren verordnet ohne dass ein hoher alkalische Urin-ph-Wert bekannt ist, bzw. vorliegt und führt zu immer weiter fortschreitender Steinbildung, wenn der Urin-ph-Wert bei Leberinsuffizienz, Verdauungsschwäche (Parasiten, Amylase- und Lipasemangel im Alter, Krebs weiteres siehe unter Azidose) sauer ist (Harnsäuresteinbildung). Auch das Vitamin-D, das in fast allen Futtermitteln und Vitaminpasten enthalten ist kann Ausfällungen im Nierentubuli verursachen, da Vitamin D eine kristalline Substanz ist. Es wird in ausreichender Menge durch Tageslicht, insb. Sonnenexposition von selbst gebildet und eine Verabreichung ist unsinnig.

 

Ein weiterer fataler Fehler der Tierärzte ist, dass sie die Krankheitssymptome auf Infektionen  zurückführen, die sie zufällig aufdecken und dabei die wirkliche Ursache außer Acht lassen, womit die Tiere sehr oft zu Tode therapiert werden, indem die eigentliche Ursache nicht behandelt wird und unsinnige symptomatische Arzneimittelvergiftungen erfolgen.  Ein Beispiel dazu: Leidet eine Katze an Durchfällen und weist einen erhöhten Titer von FIP-Coronaviren im Blut auf, so werden die bei freilaufenden Katzen typischen parasitären Infektionen oder Futtermittelunverträglichkeiten gar nicht in Betracht gezogen, obwohl Katzen, die durch Coronaviren geschwächt sind, empfänglicher für Parasiten sind und häufiger an Futtermittelunverträglichkeit oder Allergien leiden als gesunde Tiere. Es wird auch angenommen, dass ein Großteil der Katzen das FIP-Virus in sich tragen, das erst zum Ausbruch und der Erkrankung kommt, wenn die Katzen durch Verwurmungen, Stress und Auseinandersetzung mit Rivalen seelisch und körperlich geschwächt sind, somit ist auch hier die Vorbeugung das beste Rezept um das Tier gesund erhalten zu können. Die FIP-Antikörper im Blut sagen ebenso wenig aus als die Coronaviren im Kot, denn warum die Coronaviren wieder verschwinden oder zur manifesten und tödlichen Corona-, bzw. FIP-Erkrankung führen ist unbekannt und kann auf o.g. Schwächung zurückgeführt werden. Bei einigen unserer Katzen wurde bei einer Stuhluntersuchung ein positiver Befund mit Coronaviren diagnostiziert und eine Kontrolluntersuchung ergab nach ca. einem Jahr einen negativen Befund, weshalb Coronaviren im Stuhl oder Blut kein gesichertes Ergebnis sind, dass die Tiere eines Tages an FIP sterben müssen. Bei gesunden und geliebten Tieren verschwinden die Coronaviren wieder von selbst.

Eine FIV- Infektion (FIV ist ein verwandter/mutierter Virus des Leukosevirus) und wird generell für Durchfälle, Erbrechen oder auch für Nieren- und Blasenentzündungen verantwortlich gemacht, wenn durch eine Laboruntersuchung FIV-Antikörper aufgedeckt werden und es heißt, dass nun die tödliche Infektion mit den FIV-Erregern ausgebrochen wäre. Dass aber an FIV-Erregern geschwächte Katzen schutzlos den verschiedensten Erregern wie Parasiten, Viren, Bakterien und Pilzen ausgesetzt sind und die FIV-Infektion (wie vermutlich auch die Leukose oder FIP) einen reaktivierenden Effekt auf latente Infektionen mit Toxoplasmose hat, wird nicht einkalkuliert. Statt dessen werden die Tiere mit den x-beliebigen Antibiotika ohne jegliche Forschung nach der wirklichen Ursache und ohne vorgenommenen Kotuntersuchungen vollgepumpt, womit das letzte bisschen Immunsystem zerstört wird und sie zu Tode therapiert werden. Deswegen suchen Sie die Ursache selbst heraus, wenn ihr Tier an Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, struppigem Fell, Abmagerung, Fieber, Schnupfen oder Husten erkrankt ist und senden Sie den Kot in ein Fachlabor, um die spezifischen Krankheitsursachen wie z.B. die Toxoplasmose oder andere Parasiten, sowie auch die Kokzidien oder Giardien (durch einen Antigentest) spezifisch anzugehen und die Tiere von den krankheitserregenden Schädlingen zu befreien anstatt sie den Falschtherapien und dem für die Tiere hochgradigen Stress täglicher Tierarztbesuche/Spritzkuren/Falschtherapien auszusetzen, um diese nach den langen Leidenszeiten dann doch euthanasieren lassen zu müssen. Zuverlässige Labore für die Kotproben befinden sich am Ende der Seite. Alleine dadurch, dass die Tiere sehr oft unnötig zum Tierarzt geschleppt werden, erleiden die Tiere Stress, das Krankheiten begünstigt und  insbesondere der wichtigste Auslösefaktor ist, der eine FIP-Infektion zum Ausbruch der FIP-Krankheit werden lässt.

Auch werden den Tieren viele freiverkäuflichen Präparate als Gesundheitsmittelchen zum Verhängnis wie häufig verabreichte Malzpasten, wodurch die Tiere an chronischen Gärungen/Durchfälle, Pilzwachstum (Alkoholproduktion/Leberschäden, Verschiebung des ph-Wertes, wodurch alle erdenklichen Erkrankungen entstehen) erkranken können. Nicht deklarierte Schadstoffsubstanzen in Vitaminpasten oder anderen gepriesenen Gesundheitskiller sind im Stande gesunde Tiere  (siehe weiteres unter Vitaminpasten und unter Gesundheitskiller) über kurz oder lang zu schädigen und ernsthaft erkranken zu lassen. Bewährte Hausmittel, die bei Tieren angewandt werden können fatale Folgen mit sich bringen. Schwarzer Tee z.B. kann Katzen umbringen und bei Hunden Zittern und Herzkrankheiten verursachen, wonach weitere Giftkeulen durch den Tierarzt zum Einsatz kommen. Pflanzliche Naturheilmittel sind insb. bei Katzen kontraindiziert und sollten nur bei pflanzenfressenden Tieren und nicht bei Fleischfresser angewendet werden, sowie auch  Gemüse und anderes für Katzen empfohlenes Gift, das für den Menschen gesund ist, mit Vorsicht zu genießen ist oder am Besten überhaupt nicht, auch wenn diese als gesund angepriesen werden oder wie so oft in Kochbüchern für Katzen hochgefährliche Rezepte gefunden werden können. Bedenken Sie, dass Papier geduldig ist und die Gesetze mies, so dass jeglicher Unsinn geschrieben und jegliche schädigende Substanz verkauft werden darf, wie das auch mit dem Betrug an der Menschheit von „gesunden“ natürlichen Heilmittelchen so ist.

 

Antibiotikabehandlung – bakterielle Infekte - Parasiten

Leider sind tierärztliche Kunstfehler keine Seltenheit und die Tiere werden demnach sehr oft zu Tode therapiert. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wann zum Tierarzt, wann Antibiotika und wann lieber nicht, sowie die Frage was taugt der Tierarzt. Leider gibt es sehr viele unbewanderte und welche die selbst im hohen Alter noch nichts dazugelernt haben, woran die Patienten bei den einfachsten Krankheiten wie die Fliegen sterben (wie ein Facharzt für Zahnheilkunde in München, bei dem die Tiere selbst nach Zahnsteinentfernungen erblinden, gehörlos werden oder versterben und den wir wegen einer erhaltenen Verfügung nicht veröffentlichen dürfen!!)  Kleinere Unpässlichkeiten können oft mit den einfachsten Gegenmaßnahmen behoben werden. Vitamine wirken zumeist wahre Wunder wenn es um anfängliche Krankheitsstadien von Infektionskrankheiten geht. Hohes Fieber z.B. 41° sollte uns jedoch veranlassen sofort den Tierarzt aufzusuchen, da es sich lebensbedrohlich entwickeln könnte und Antibiotika nicht nur krank machen kann oder töten sondern auch zum Lebensretter werden kann. Jedoch sollte man wissen ab wann bei einer Katze oder einem Hund das Fieber beginnt. Katzen und Hunde besitzen nämlich eine Normaltemperatur von 39,0 bis 39,7 ° C und eine Antibiotikatherapie ist niemals bei Normaltemperatur oder etwas Erhöhter angezeigt oder schlucken wir Menschen schon bei 37,3°C Antibiotika? Eine Ausnahme sind jedoch die gasbildenden Bakterien der Gruppe Clostridien perfrigens falls sie sich massenhaft im Darm angesiedelt haben (fast alle gesunden Katzen weisen jedoch Clostridien perfrigens auf, jedoch ein Massenbefall von drei Kreuzen im Befund sollte, falls man diese durch die Abwehrstärkung nicht in den Griff bekommt, wozu auch die Bekämpfung der Clostridien im Magen gehört uns veranlassen diese zu therapieren). Zur Therapie gegen massenhaften Clostridien perfrigens kann falls das Indikatorpapier, mit dem der Urin gemessen wird und sich nicht gerade rot verfärbt und unter einen ph-Wert von 6-7 liegt, sondern dunkelgrün oder blau (der Urin-ph-Wert muss zwischen 5,5 und 7,0 aufweisen, liegt er nicht darüber dürfen wir auch nicht ansäuern, da dies fatale Folgen haben könnte!!!) mit täglich einer kleinen Messerspitze Ascorbinsäure und/oder einer kleinen Messerspitze Milchsäurebakterien der Gruppe Lactobacillus casei (in Symbio Lact Comp.), die nachweislich einen zerstörenden Effekt auf Clostridien perfringens ausüben, gegengesteuert werden, womit diese allmählich bekämpft werden könnten (jedoch bei einer Azidose und harnsaueren ph-Wert von 5,5 würden sich damit Harnsäuresteine durch die Ascorbinsäure/Milchsäure bilden und deshalb kontraindiziert wäre!). Auch muss während der Anwendung der Urin gemessen werden, da ein Absinken des Urin-ph-Wertes auf 6-7 (orange-hellgrüne Farbe des Teststeifens) das Absetzen der Ascorbin- oder Milchsäure erfordert! Falls Clostridien den Magen besiedeln, in dem sie absolut und sicher nicht hingehören werden sie mit dem Wurmmittel Flubenol P behandelt, da sie nur vorhanden sind wenn Magencapillarien oder Magenwürmer im Magen parasitieren (eine Ausnahme hierbei sind Magentumoren, wonach die Magensäure durch Pepsinpräparate ersetzt werden kann, wobei das Problem ist dass die Pepsinpräparate mit Zitronensäure versetzt sind und diese für Katzen weniger verträglich sind – trotzdem gibt es Präparate für Katzen mit Zitronensäure wie Citro-Dog, da ja Gesundheitskiller genehmigt werden wenn’s Steuergelder bringt). Clostridien im Magen beginnen zu wuchern, wenn die Tiere an Magencapillarien (auch bei Magenwürmer) leiden, das kaum ein Tierarzt weiß, weil diese im Kot von Katzen meistens nicht ausgeschieden werden und diese Tatsache kaum bekannt sein dürfte, wie sie auch lieber eigentätig parasitologische Kotuntersuchungen vornehmen, obwohl sie weder Parasitologie studiert haben, noch die Diagnosemöglichkeiten dafür besitzen! Die sensationellsten Weisheiten/Sprüche können manchmal auftauchen (wie z.B. Magenwürmer kämen bei Tieren nicht vor, eine Nachtschnecke wäre eine Made, Drontal wäre auch gegen Magencapillarien wirksam...). Die beste Möglichkeit um Tiere gesund zu erhalten sind die individuellen Therapien, diese können jedoch nur gezielt angegangen werden, wenn die Ursachen der Erkrankungen bekannt sind, weswegen wir empfehlen, ab und zu parasitologische Untersuchungen des Stuhls vornehmen zu lassen, um unsinnige und schädigende Falschbehandlungen vermeiden zu können und die Tiere nicht unnötig zu schwächen und noch kränker zu machen als sie eh schon sind. Nicht nur Bakterien verursachen fieberhafte Erkrankungen sondern auch Viren, gegen die man machtlos ist (obwohl sich meist später bakterielle Infektionen dazugesellen) und man nur die Abwehrkräfte stimulieren kann (therapierbare andere Infektionen wie Parasiten angehen), die durch gutes Futter, vielem Bürsteln, viel Liebe und Vitamine, wozu auch das Eigelb eines/zwei weichgekochte Eidotter, worin alle B-Vitamine (Vitamin B2, B6, B12, Biotin, Folsäure), sowie auch Vitamin D  vorhanden sind (Katzen oder Hunde nehmen es mit einer kleinen Menge Joghurt oder auch mit wenig Sahne falls kein Durchfall besteht oder auftritt gerne auf), dazugehört, zu stärken. Es muss allerdings beachtet werden, dass eine tägliche Verabreichung von Eidotter mit der Zeit eine Alkalisierung verursacht (Eidotter, wie auch Sahne sind basisch), wenn die Tiere nicht durch eine krankhafte Veränderungen an einer Übersäuerung (Azidose mit sauerem ph-Wert) leiden. Es fällt uns jedoch schwer eine Vitaminpaste zu empfehlen (siehe Kapitel „Vitaminpasten“), jedoch ist es möglich, dass eine kurzfristige Verabreichung gesunder Vitamine mit schädlichen Substanzen vorübergehend trotzdem hilfreich sein könnte. Seit mehr als zehn Jahren sind wir verärgert über die Zusätze in den Vitaminpasten und deshalb bestrebt eine gesunde Vitaminmischung für Tiere evt. zu kreieren.

Bei längerem Bestehen von Viruserkrankungen kann jedoch Antibiotika bei höherem Fieber angezeigt sein, weil sich auf virengeschädigte Schleimhäute meistens Bakterien einnisten, die jedoch um gezielt mit dem richtigen Antibiotika behandeln zu können in den Körperausscheidungen von einem Fachlabor ausfindig gemacht werden sollten (angelegte Kultur dauert drei Tage und das Antibiogramm, um das wirksame Antibiotika austesten zu können etwas 5 Tage). Es ist dann auch möglich ein Antibiotika zu finden, das gegen mehrfache Infektionen wirksam ist (wie z.B. Sulfonamide gegen zahlreiche Bakterien wirken, wie auch gegen Kokzidien und gegen Pneumocysti carinii oder Metronidazol gegen Bakterien, insb. der Clostridien, sowie gegen Giardien und weitere Infektionen wirksam ist).Da Antibiotika – auf deutsch übersetzt „gegen das Leben“ - nicht nur krankhafte Keime vernichtet, sondern auch gesunde Zellen und Gewebe angreift, wie auch verschiedenste Krankheiten verursachen kann, so sollte auch genau durch ein Antibiogramm differenziert werden, welches AB zum Einsatz kommen muss, um das Risiko der Wirkungslosigkeit und der zusätzlichen Schädigung hinzukommend von hämolysierenden (blutauflösenden) und toxinbildenden Bakterien zu vermeiden.   Aber auch Tumore, Allergien (gegen Futtermittel, Medikamente, individuell hergestellte Vakzine mit den jeweiligen Erregern aus Kot/Urin/Speichel oder Impfvakzine, Parasiten (Kokzidien wie Toxoplasma, Larva migrans (Hakenwürmer), Trichinella spiralis, sehr seltene Cytauxzoon bei Katzen oder bei Hunden Babesia, Leishmania, Hepatozoon, Dirofilaria, die sehr häufig im Ausland anzutreffen sind), sowie auch Mykosen (Cryptococcus bei Katzen oder Histoplasma, Blastomyces oder Coccidioides) können Fieber erzeugen!   Selbst Traumen (Unfälle/Verletzungen), hohe Außentemperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit, sowie die Fettleibigkeit (Adipositas) können Fieber erzeugen. Antibiotische Behandlungen bei vorgenannten ursächlichen Erkrankungen müssen ausgeschlossen werden, um die Tiere nicht unsinnig zu schwächen oder sogar damit zu tode zu therapieren. Leider ist es selbst den guten und erfahrenen Ärzten nicht immer möglich herauszufinden, welche Krankheitsursache zu Grunde liegt, noch dazu wenn weder Stuhl, Urin, Speichel oder Rachenabstrich zur Diagnose in einem Fachlabor untersucht wird, denn auch eine Blutuntersuchung ohne der Bestimmung von Antikörpern kann nicht auf die individuelle Erkrankung hinweisen und kann nur auf „gut Glück“ erfolgen und das Pech dann wieder die Tiere treffen kann. Helfen Sie dem Tierarzt deswegen auf die Sprünge mit unserer Auflistung, falls er nicht vermag die Krankheitsursache bei Ihrem Tier zu finden.

Bakterien sind nützliche und lebensnotwendige Darmbakterien, die Vitamine produzieren und den nötigen Stoffwechsel garantieren. Sie sind am Verdauungsprozess beteiligt und können bei einer Überbesiedlung durch Abwehrschwäche (Virusinfektionen, Parasiteninfektionen und andere Infektionen oder Schädigungen) sowie durch unsinnige Antibiotikatherapien krank machen und die nützlichen apathogenen Darmbakterien zerstören, sowie das Darmmilieu schädigen. Häufige Infektionen sind die Folge, sowie Organ- und Blutschäden, woraus Allergien oder Krebs resultieren kann, wenn es zu länger andauernden Gewebezerstörungen kommt. Allergien oder Krebs tritt auf, wenn durch unverträgliche Substanzen, Gifte, parasitäre, bakterielle, virale, mykotische Entzündungen (auch durch scharfe aggressive Substanzen wie ätherische Öle) oder strahlenbedingte längerandauernde Schleimhaut-, Gewebe-, Organ- oder Blutschäden bestehen. Freigesetzte Histamine, die für Allergien verantwortlich sind, werden durch ein Enzym – die Desoxaminase – abgebaut, die durch die intakte Magen- und Darmschleimhaut, durch gesunde Nieren und Leber, sowie durch die roten Blutkörperchen – die Erythrozyten – gebildet wird. Bei Krebs entarten die Zellen durch die gleichen Mechanismen der Schleimhaut- und Gewebeschädigung, wodurch Krebszellen – entartete Zellen – entstehen.  

 

Clostridien und Magencapillarien/Magenwürmer

Clostridien besitzen als einzigstes Bakterium die Fähigkeit kein Fieber zu erzeugen und jede gesunde Katze würde diese angeblich in ihrem Darmtrakt aufweisen. Infektionsspezialisten, so z.B. Ärzte des mikrobiologischen Labors der veterinärmedizinischen Klinik München würden selbst einen massenhaften Befall im Darm nicht antibiotisch behandeln, so wie auch viele Tierärzte, die man aufsucht. Clostridien sind gasbildende Bakterien und setzten unseren Tieren ganz schön zu, so dass die heftigen Gase dazu führten, dass eine unserer Katzen jahrelang lauthals miaute und ihre Schmerzen so zum Ausdruck brachte. Da es jedoch als man sich ihr näherte den Anschein machte, als wäre nun das Problem beseitigt so wurde sie als Schreihals abgetan ohne Weiteres zu veranlassen, da sie anfangs auch an keinerlei andere Symptome, die auf eine Erkrankung hätte schließen lasen können, litt. Sie bettelte lediglich mehrmals am Tag nach Futter und war ein richtiges Kaliber an Katze war (7 kg Körpergewicht), weshalb sie nicht antibiotisch behandelt wurde. Im Laufe der Zeit stellte sich eine Allergie auf jegliches Katzenfutter ein, da chronische Infektionen, gleich ob von Bakterien, Parasiten oder Pilzen, sowie auch Blut- oder Organschäden, Allergien oder auch Krebs verursachen können. Nachdem sie ein Jahr lang ein Katzenfutter mit Lamm pur und Reis ohne Zusätze (ohne Vitamin D-Zusatz) ausgezeichnet vertrug und schließlich auch darauf zu rasseln begann, so musste sie anschließend mit selbst gekochtem und purem Lammfleisch ernährt werden. Wenn sie jedoch nur Spuren an Futter von anderen Katzen erwischte, begann sie sofort wieder zu rasseln, insb. wenn sie schnurrte, worauf sie regelrecht einen Hustenanfall bekam. Kein Tierarzt konnte die Erkrankung zuordnen. Auch eine vorgenommene  Zahnsteinentfernung brachte keinen Erfolg, worauf sich das Symptom des Rasselns sogar noch etwas verschlimmerte. Nachdem sie vier Jahre lang mit purem Lammfleisch ernährt wurde (auf jegliche Kohlehydrate, selbst auf Reis musste verzichtet werden) nahm sie innerhalb eines Jahres rapide ab und begann auch auf Lammfleisch zu reagieren und zu rasseln. Von anderen Katzenbesitzern hatten wir in Erfahrung gebracht, dass auch ihre Katzen rasselten und mit Cortison behandelt wurden, die jedoch nach ca. einem Jahr verstarben.  In den letzen Monaten ihres Lebens gesellte sich noch Erbrechen dazu, insbesondere auf minderwertiges Futter weil sie Lammfleisch verweigerte. An einem heißen Sommertag begann sie heftig zu atmen und wir mussten sie sogleich einschläfern lassen um Schlimmstes zu verhindern. Am darauffolgenden Tag erhielt ich vom Tierärztlichen Labor Barutzki aus Freiburg den Befund des Erbrochenen, das ich mit einem sterilen Rachentupfer (die Oberfläche des Schleims um keine Fremdbakterien aufzunehmen) auf Bakterien untersuchen ließ, da selbst Prof. Kraft der Uniklinik München mir weis machte, dass lediglich die Gastroskopie zu einem Befund führen würde und ich ihm Glauben schenkte. Es waren darin massenhaft Clostridien, E.coli und Campylobacter zu finden. Als unsere Katze „Diane“, die an einem Fibrosarkom litt, häufig zu erbrechen begann, sendete ich erneut in einem sterilen Gefäß (Rachenabstrich vom Hals-Nasen-Ohrenarzt) von der Oberfläche des Erbrochenen etwas in das Labor ein und sie litt gleichfalls an Clostridien perfrigens und E.coli im Magen. Wiederholt hatte ich sämtliche Tierärzte konsultiert und hatte das Glück durch einen bereits in Rente befindlichen Biologen eines Arzneimittelherstellers in Erfahrung zu bringen, dass Clostridien im Magen zu wachsen beginnen, wenn die Magensäure reduziert ist oder fehlt und dies aufgrund von Magencapillarien oder größeren Magenwürmern oder Magentumoren der Fall ist. Seine Vermutung bestätige sich, da ich wiederum das Glück hatte, dass die Eier der Capillarien im Kot diagnostiziert wurden. Da die Eiausscheidung bei Katzen jedoch meistens fehlt, so kann man diese nur sehr selten nachweisen, weswegen in Mohrles Stuhl nie Capillarien gefunden werden konnten, obwohl ich wöchentliche Stuhluntersuchungen veranlasste. Diane hatte jegliches Fressen verweigert und das empfohlende Präparat des Biologen aus Pepsin (Magensäureersatz) wurde nicht mehr hergestellt, sowie ein anderes Präparat mit Pepsin nur  mit hohen Dosen Zitronensäure erhältlich war, das ja für Katzen nicht geeignet ist. Vitamin C – Ascorbinsäure – hatte ein wenig dem Erbrechen entgegengewirkt, war jedoch nicht so sehr wirksam und der Medikamentenwirkstoff Flubendazol (z.B. von Ceva), das gegen Magencapillarien wirksam ist hatte ich nach Anweisung zwei Tage auf nüchternen Magen, weil sie bereits drei Tage lang nichts mehr gefressen hatte, verabreicht, worauf sie erstmals nach 3 Tagen ohne jegliches Futter wieder ganz gierig zu fressen begann. Jedoch am dritten Tag als ich Flubendazol wieder absetzte – 2 Tage Behandlung würden gegen Capillarien genügen - verweigerte sie wiederholt Futter und ich musste sie einschläfern lassen, bzw. wurde sie von einem gefühllosen Tierarzt zu Tode gequält, der ihr eine Injektionsnadel in die rechte Seite des Brustkorbs rammte, worauf sie vor Schmerzen aufschrie und unter Qualen einen minutenlangen Todeskampf erlitt (siehe unter qualvolle Euthanasie). Es hat sich trotzdem bestätigt, dass Flubendazol geeignet ist die Magencapillarien  und damit die Clostridien perfrigens, sowie die sämtlichen anderen Bakterien durch die Wiederherstellung des Magenmileus und damit der Magensäureproduktion abzutöten.

 

Vorbeugen statt Behandeln

Da ein Tierarztbesuch mit Stress für das Tier verbunden ist und die Abwehrkräfte schließlich nicht fördert, sowie das Risiko für falsche Therapien gegeben sind, so sollte für den Tierbesitzer die Regel sein auf Vorbeugung zu achten, regelmäßige Stuhluntersuchungen in einem Fachlabor zu veranlassen, um das Tier nicht mit wirkungslosen Medikamenten und den falschen Antiparasitika zu belasten und von den schädigenden Wurmlasten befreien zu können. Bei akuten Fällen die mit Atemnot, Nasenbluten und andere Blutungen einhergehen, sowie mit hohem Fieber, Stuhlunvermögen oder kein Urinabsatz muss auf jeden Fall sofort der Tierarzt aufgesucht werden. Des weiteren sollte auf gute Ernährung geachtet werden, Futter in Dosen nach dem Öffnen in Tuppaware (Oxidation – Reaktion Sauerstoff mit Metall!) und in den Kühlschrank geben (das Futter 1 bis 2 Stunden vor der Fütterung herauszunehmen) und beschädigte, verbeulte Dosen im Regal stehen lassen, da minimale Partikelchen durch die Beschichtung der Weißblechdosen - in die Nahrung gelangen (leider ist ein minimaler Aluminiumgehalt bei Dosenfutter nicht zu vermeiden!). Insbesondere den Katzen muss immer Gras zur Verfügung stehen, damit sich beim Putzen durch abgeschluckte Haare keine Haarballen bilden können, sowie die Fellpflege durch regelmäßiges Ausbürsteln der Haare ein Muss bei der Gesundheitspflege ist. Bei Schluckbeschwerden und Halsentzündungen wirken Bürstelmassagen am Hals wahre Wunder, wie auch Rotlichtbestrahlungen und allgemein Wärme mit vielem Trinken und Vitaminzufuhr, sowie täglich weichgekochtes Eigelb von zwei Eiern mit etwas Joghurt verrührt, wie auch Vitaminpasten in vielen Fällen einen Antibiotikaeinsatz verhindern könnten, wenn es diese im Anfangsstadium der Krankheit eingesetzt werden würde und noch dazu wenn die schädlichen Zusatzstoffe herausgenommen würden (siehe unter Vitaminpasten). Durch Kämpfe verursachte Abszesse bei Katzen werden generell mit Hammerdosen Antibiotika behandelt und manchmal auch großflächig aus der Haut ausgeschnitten, das in den meisten Fällen nicht nötig wäre, wenn Arnicatinktur zum Einsatz käme. Arnicatinctur ist ein Wundermittel bei der Therapie von Wunden und Abszessen und heilt in den meisten Fällen effektiver und schneller als alles andere. Falls sich ein Abszess bei unseren Katzen bildet, wird erstmal die eiternde Wunde feinsäuberlich geschoren, bzw. mit einer Krallenzange die Haare ringsherum abgeschnitten, das neben der Verwendung von Arnicatinktur das Wichtigste ist, anschließend muss das Eiter durch Drücken auf die Beule eröffnet werden (der Abszess platzt durch das Rasieren mit einem elektrischen Rasierer immer von alleine auf) und nach dem Herauslaufen des letzten Tropfens Eiter mit einer mit purem Arnica befeuchtete Kompresse nur kurz aufgetupft (ein Ablecken der Tinktur ist zu verhindern, da Arnica niemals innerlich verwendet werden darf, es löst erbrechen aus, sowie auch Herzbeschwerden, wenn es oral aufgenommen wird!). Dieser Vorgang muss ca. zwei Tage wiederholt werden bis kein Eiter mehr durch das Ausdrücken nachkommt. Allergien können in seltenen Ausnahmefällen, wie durch Iod (Iodallergie) und allen anderen Medikamente auch, durch Arnica vorkommen.

Auf den Stuhl- und Urinabsatz sollte generell geachtet werden (bei Verstopfung und insb. bei Langhaarkatzen, die täglich ausgebürstelt werden sollten, Sahne, Butter, Sardinenöl oder rohe Rinderleber anbieten), sowie bei ständigen Verstopfungen zu überlegen ist, ob das Tier in der Vergangenheit an Durchfällen litt, woraus ein Natrium- und Kaliummangel resultiert, weshalb generell Verstopfungen auftreten, sowie auch viele andere Symptome wie Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Muskelschwäche, Herz- oder Nierenkrankheiten dadurch bedingt werden, die dann mit Falschtherapien beim Tierarzt versucht werden und es den Anschein hat, als wäre es die richtige Therapie, da die Symptome kurzfristig unterdrückt werden können, jedoch die wiederkehrenden Symptome immer heftiger werden und die „Krankheit“, bzw. die Mangelerscheinungen immer weiter fortschreiten.                                                                         Falls die Durchfälle/Erbrechen/häufiges Pinkeln durch Reis, herzentlastende Medikamente wie Diuretika nicht gerade extreme Elektrolytverluste verursachten, so kann Futter mit Kalium- und Natriumchlorid z.B. in Eukanuba/Iams/Nutro hilfreich sein um kleinere Mengen an Kalium- und Natriumchlorid zuführen zu können. Bei extremen Wasserverlusten jedoch muss durch Blutwerte beim Tierarzt festgestellt werden in wie weit Kalium- und Natriummangel besteht, wonach der Mangel durch Infusionen, besser jedoch durch Elektrolyte in Pulverform wieder ausgeglichen werden soll. Die Infusionen/Elekrolytpulver können das Herz überlasten, weshalb diese vorsichtig in kleineren Mengen verabreicht werden müssen, denn auch ein Natrium-, bzw. Salzersatz kann Bluthochdruck, Ödeme (Wassereinlagerung in Gewebe und Herz), sowie Atemnot bis hin zum Tod verursachen, wenn er im Übermaß erfolgt wie auch ein Kaliumüberschuss, gleichfalls wie auch ein Kaliummangel Herzkrankheiten verursacht, lebensbedrohlich ist und zum Herztod führen kann.

Bei älteren Tieren, die an Verstopfung leiden ist häufig neben dem Mangel an dem Elektrolyt Kalium, evt. auch Natrium im Zusatz evt.  auch eine Bauchspeicheldrüsenfunktionsschwäche die Ursache der Verstopfung, der Durchfälle und der Gewichtsabnahme und kann durch eine Untersuchung des Kots auf Fette (es befinden sich demnach vermehrt Fette im Kot) in Kombination mit einer Blut- (erhöhte Lipase und Amylase) oder Urinuntersuchung (erhöhte Amylase) auf eine akute Pankreatitis mit heftigen Oberbauchschmerzen, Erbrechen, Gewichtsabnahme und evt. Fieber hinweisen, wodurch die Gabe der Pankreasenzyme kontraindiziert ist, denn eine akute Pankreatitis mit erhöhten Amylase- und Lipasewerten im Blut wird anders behandelt als eine chronische Pankreatitis  (ohne Fieber, ohne Erbrechen und akuten Schmerzen), bei der hochdosierte Pankreasenzyme (und die Vermeidung von fettreicher Ernährung, Vermeidung von Medikamenten oder Alkohol) zum Einsatz kommen, wie auch bei einer Pankreasinsuffizienz bei alten Tieren mit verminderten Pankeasenzymen im Blut, bei der ebenso Pankreasenzyme zum Einsatz kommen müssen und die Dosis der Pankreasenzyme gefunden werden muss, so dass ein gut geformter Stuhl entsteht (ein zuviel an Pankresenzymen verursacht wiederum Durchfall, zuwenig Verstopfung).

Die akute Pankreatitis mit heftigen Oberbauchschmerzen, Erbrechen und oft Fieber tritt gehäuft bei Gallenwegserkrankungen durch (Gallensteine, Gallenwegsentzündung, Alkohol, vorübergehend bei stumpfem Bauchtrauma, Operation im Bauchraum, Ulkus bei Überfunktion der Schilddrüse, Abszess, Virusinfektionen bei Hepatitis, durch Medikamente wie herzentlastende Diuretika, Antibiotika, Cortison) auf. Eine Ultraschalluntersuchung und eine gute fachärztliche Behandlung mit Schmerz- und Schockbehandlung ist nötig, sowie bei hohem Fieber Antibiotika und eine endoskopische Entfernung bei größeren Gallensteinen oder Tumoren, falls diese ursächlich die Gallensäure daran hindern in den Darm zu gelangen.

Die Verstopfung durch Ileus, eine Störungen der Darmpassage infolge Darmlähmung oder Darmverschluss kann im höheren Alter tumorbedingt sein oder durch entzündliche Strikturen (durch z.B. Polypen, Gallensteine, Kotballen, unverdaute Nahrung, Knochen, Haarballen, Würmer oder verschluckte Fremdkörper) herrühren. Bei freilaufenden Katzen oder kotfressenden Hunden ist ein Wurmbefall sehr häufig, weshalb daran immer gedacht werden muss um ernste Gefahren zu bannen, indem der Stuhl in ein fachspezifisches Labor der Parasitologie eingesandt wird. Ein Massenbefall mit Spulwürmern (Toxacara) und Bandwürmern lösen sehr häufig Darmverschluss aus, weshalb freilaufende Katzen unbedingt regelmäßig – alle drei Monate – am Besten mit Flubenol P behandelt werden und Stuhluntersuchungen erfolgen sollen, damit rechtzeitig lebensbedrohliche Krankheiten verhindert und spezifische Wurmbehandlungen erfolgen können, da es auch Parasiten gibt, die den Einsatz von anderen Antiparasitika benötigen, wie Kokzidien/Protozoen und seltenere Bandwurmarten. Auch eine Pankreatitis, Gallensteine, Peritonitis (Bauchfellentzündung) und durch Zucker/Infektionen/Gifte ausgelöste Krankheit der Übersäuerung (diabetische Azidose), Harnvergiftung (Urämie), Kaliummangel, medikamentös oder hormonell bedingt bei Schwangerschaften, nach Bauchoperationen oder Bleiintoxikationen können einen Darmverschluß verursachen. Die Verstopfung durch Ileus ist mit Flüssigkeits- und Proteinverlusten, Darmwandödem, Darmwandüberdehnung und den Allgemeinsymptomen wie allmählicher oder akuter Beginn mit Übelkeit, Erbrechen, Aufgeblähtheit mit Blähungen, Aufstoßen, verringertem Herzminutenvolumen, Hypovolämie (verminderter Blutmenge) und später vielleicht auch Koterbrechen, sowie ggf. mit lebensbedrohlichem Schock verbunden.

 

Verstopfung mit Kotanschoppung im Darm

Verstopfung kann durch vorangehende Durchfälle, Erbrechen oder durch  ausschwemmende herzentlastende Medikamente oder Reis im Futter entstehen, da durch den Elektrolytverlust Kaliummangel entstanden ist. Durch häufiges Verfüttern von Leber oder Vitaminpasten kann eine Vitamin-A-Vergiftung auch für die Verstopfung auslösend sein, wie auch stopfende Nahrungsmittel (gekochte Leber, harte Eier, Bananen), Kalziumüberschuss durch Knochenmehle im Futter, Calciumgaben oder Tumore und Sarkome. Auch eine Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund, Haarballen insb. bei Langhaarkatzen, Bewegungsmangel durch Herzschwäche, Umweltstörfaktoren durch unhygienische Katzentoiletten, Trockenfutter mit zuwenig Flüssigkeitsaufnahme, Eisenpräparate und andere Arzneimittel, insb. Insulin oder Unterzucker bei Insulinom, Vergiftungen mit Schwermetallen wie Blei, Kupfer (jahrelang und tägliche Fütterung mit kupferhaltigen Futtermittel oder Kupfer im Futter bei Niereninsuffizienz, sowie insb. bei Zellabbau durch chronischen Infektionskrankheiten oder bei Tumore noch dazu kombiniert mit kupferhaltigen Futtermitteln), Thallium, Rodentizide, Leberinsuffizienz, Infektionskrankheiten wie FIV/FeLV oder Infektionen wie Abszess, Parasiten (Toxoplasma) oder Massenbafll mit anderen Parasiten wie Spulwürmer/Bandwürmer, Tumoren, degenerative Ursachen, Wirbelsäulenfrakturen oder andere Verletzungen, Hämatom, Thromboembolie, verheilte Beckenfrakturen (narbiges Bindegewebe), Rückenmarkverletzung beim Hund, Prostatavergrößerung beim Hund durch Prostataabszeß oder Prostatits, Prostatakarzinom oder –zysten, sowie auch Beckentumoren, Kotverklebung des Anus, Rektumprolaps,  Lymphosarkom bei Katzen, Polyp, Analbeutelabszess, Wirbelsäulen- oder Hüftgelenkserkrankung, Hintergliedmaßenerkrankung können für Verstopfungen ursächlich sein, sowie ein Mangel an Pankreasenzymen.

 

Magen- und Darmblähungen

Ein praller Bauch kann nicht nur wie bei Jungkatzen auf Spulwurmbefall hinweisen, sondern auf einen erhöhten Gasgehalt des Magen-Darmtakts, der mit oder ohne Winde, mit oder ohne kullernde/gurgelnde Darmgeräusche einhergehen kann (Clostridien verursachen ein knisterndes Geräusch, das zu hören ist wenn man das Ohr im seitlichen Bereich anlegt). Die Ursachen sind: Hastiges Fressen oder blähende Futtermittel wie Sojabohnen, Kohl, Zwiebeln, verdorbenes Futter, vergorene Milchprodukte oder Frischmilch, insb. bei Katzen. Auch Viren wie Parvoviren, Rota-/Coronarviren, FeLV/FIP bei Katzen oder Hundestaupe bei Hunden können Blähbäuche mit angesammelten Gasen verursachen, wie auch eine bakterielle Gastritis oder/und Darmentzündung (Enteritis) durch Salmonellen, Campylobacter, Yersinia, Shigellen, E.coli, Clostridien, Helicobacter, sowie die parasitäre Form durch Giardien, Kokzidien (Toxoplasmose, Cystoisospora, Cryptosporidium oder Eimeria), sowie Amöben (Entamoeba) beim Hund. Durch zucker- oder lactosehaltige, wie auch malzhaltige Leckerli, Futtermittel oder Pasten entstehen auch durch die Bakterien/Pilze, die in jedem gesunden Darm leben (nur die Überbesiedlung wirkt krankmachend/pathogen) Gase, da E.coli, Clostridien Zucker, Malz und Lactose aufspalten und vergären, das mit Gasbildung einhergeht.

Auch alle Parasitenarten können diese Magen-Darmentzündung und die Gasbildung verursachen, sowie insb. auch Pilze, die am meisten Alkohol produzieren. Meist wird im späteren Stadium erbrochen und die Tiere werden zunehmend anämisch. Eine Verdauungsschwäche durch Gallensäuremangel (wenn ein Hindernis wie Parasiten oder Tumore die Gallensäuren am Ablaufen in den Darm hindern gehen sie vermehrt ins Blut und verursachen Juckreiz) oder Pankreasinsuffizienz (Verminderung von Amylase und Lipase im Blut gekennzeichnet durch Fettstühle, Durchfall, Abmagerung, Schwäche, Muskelschwund sowie in Kombination ein erhöhter Fettgehalt im Stuhl weist darauf hin) verursacht ebenso Verstopfung aber auch Durchfälle können vorkommen. Selbst Beckenfrakturen, Bauchhöhlentumoren oder Bauchhöhlenschwangerschaften, Bauchverletzungen, Peritonitis (Bauchfellentzündung), Magen-Darmentzündungen, auch durch Kaliummangel, Arzneimittel, Schwermetallvergiftung und Urämie (Harnvergiftung mit den Symptomen Erbrechen, Anämie, Verwirrtheit, Krampfneigung bis hin zur Bewußtlosigkeit; im Blut starke Erhöhung von Harnstoff, Harnsäure, Kreatinin, Kalium, Magnesium, Phosphat, Verminderung von Calcium, Natrium, Thrombozyten erniedrigt mit Blutungsneigung) verursachen Gärungen, wie auch eine Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund oder ein Organversagen (Herz- oder Leber-, wie auch Nierenschwäche) die Blähungen auslösen kann.

 

Verlieren von Kot

Die Kotinkontinenz – das Verlieren von Kot kann verursacht sein durch: Vitamin-A-Vergiftung, Beckenfrakturen, Wirbelsäulentrauma mit oder ohne Blutungen/Hämatom, Thromboembolie oder Erkrankungen im Darmbereich wie Abszesse durch ein Bandscheibenvorfall beim Hund oder auch das „Cauda-equina-Syndrom“ (gebildetes Nervenfaserbündel, das vom Ende des Rückenmarks den unteren Teil des Wirbelkanals durchläuft), sowie auch infektiöse Prozesse wie Parasiten mit Toxoplasma oder beim Hund Neospora, sowie FeLV-/FIV bei Katzen, Knochenentzündung, Gehirnentzündung, metabolische Ursachen wie Diabetes, Hyperkortisolismus (Stresshormone) oder Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund, Tumore oder angeborene Fehlbildungen an der Wirbelsäule,  toxische Ursachen wie chronische Vergiftungen mit Organophosphaten, Bleivergiftung, Zytostatika, Lindan (wird manchmal immer noch gegen Hautparasiten eingesetzt), Botulinustoxin (bakterielle Lebensmittelvergiftung mit Clostridium botulinus), Zeckentoxine und sämtliche andere Gifte, Nervenwurzelkompressionssyndrom, Nervenentzündung, Analbeutelabszess, Darmfisteln oder Hernien beim Hund, sowie auch akute Durchfälle, psychisch durch Angst/Erregung oder altersbedingte Senilität, Verstopfung oder Harnwegserkrankungen.

 

Häufiger und schmerzhafter Kotabsatz in kleinen Mengen

Die Ursachen des Symptoms sind mit den oben Genannten identisch, jedoch können  zusätzlich folgende Auslöser herangezogen werden: Rohfasermangel, Futtermittelallergie oder eine bakterielle Darmentzündung mit Clostridien, Salmonellen, Campylobacter oder einer anderen bakteriellen Überbesiedlungen, sowie Darmentzündung durch Parasiten, sowie auch Pilze  auslösend dafür sein könnten. Auch Fremdkörper oder Verstopfung durch vorangehende Durchfälle/Erbrechen durch Kalium- Natriummangel, Amylase- und lIpasemangel (Verdauungsinsuffizienz), Knochenmehle und Calciumgaben im Futter, sowie Hypercalciämie (Überschuss von Calcium im Blut).

 

Fressen von Kot

Das Fressen von Kot nenn man Koprophagie und kommt meistens nur beim Hund vor, wenn ein Verdauungsmangel, Parasiten oder psychische Ursachen vorliegen: meistens jedoch resultiert die Krankheit durch einen Befall mit Darmparasiten mit Protozoen wie Giardien, Kokzidien wie mit Toxoplasmen, Cystoisospora, Cryptosporidium, Amöben (Entamoaba) oder mit Rundwürmer wie Toxacara, Toxacaris (Spulwürmer), Ancylostoma, Uncinaria, Trichuris, Strongyloides, Spirocerose, wie auch mit Bandwürmern wie Taenia, Mesocestoides und sehr selten mit den Parasiten Dypylidium, Joyeuxielle, Diphyllobothrium, Spirometra, Echinococcus. Bei Verdauungsmangel durch Pankreasinsuffizienz oder Gallensäuremangel, Hyperkortisolismus beim Hund, Diabetes oder sehr selten durch Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen. Auch eine Mangelernährung oder medikamentöse Therapien wie z.B. durch Glucocorticoide kann Kotfressen bedingt sein.

 

Speicheln

Starkes Speicheln kommt bei Vergiftungen vor, indem das Tier sabbert und der Speichel aus dem Maul läuft/tropft, sowie druch traumatische Ursachen wie Schläge oder Verletzungen im Kopf- oder Wirbelsäulenbereich, Verbrennungen, Zungenabriss, Fremdkörper im Rachenraum oder Speiseröhre, wie auch Parasiten bei der Körperwanderung, sowie auch bei Zahnerkrankungen, Halsentzündungen, bakterielle, virale oder parasitäre Gehirnentzündungen, Hirntumoren, Halswirbelsäulenerkrankungen oder Lähmungen  durch Vitamin-A-Vergiftung, Blutungen, Verletzungen und Frakturen, Vergiftungen auch durch bakterielle oder parasitäre Stoffwechselprodukte, Tumore und bei Schlucklähmungen, sowie bei Anomalien im Zahnbereich (Zahnstellungsanomalien), im Kiefer und im Lippenbereich, auch bei Kieferanomalien, Frakturen im Kieferbereich, Kiefergelenkserkrankungen, Zahnfrakturen oder bei abgebrochenen Zähnen durch manuelle Zahnsteinentfernungen, abgebrochene Zähne, Zahnwurzelreste Milchzähnewachstum, Zahnfleischentzündungen, Zahnstein, Zahnabszeß, Knochenentzündung, Polypen im Nasen-Rachenraum,  Felinenecklesions bei Katzen, bei Mundhöhlen- und Rachentumore, wie Papillom, Fibrom, Fibrosarkom, Melanom, Knochentumore, Rachenkarzinom, Speicheldrüsenkarzinom, Gaumenspalte.

Bei Speicheldrüsenerkrankungen, bakterielle Ursachen, Infektionen durch Viren FeLV/FIV bei Katzen, Felines Calci-oder Herpesvirus bei Katzen, Pilze vom Cancidatyp, eosinophiles Granulom, Harnvergiftung, Diabetes, Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund, Vergiftungen durch Antiparasitika wie Invermectin, Selemectin, Pyrethrin/Pyrethroide, Lindan gegen Hautparasiten (sollte nicht mehr eingesetzt werden), Giftpflanzen, giftige Tiere, Verätzungen, Blei, Haushaltsmittel Organophosphate, Carbamate, Zytostatika, Antibiotika, Botulismus (Lebensmittelvergiftung), lähmende Zeckengifte (insb. nähe der Wirbelsäule) oder Trauma, Fremdkörper, Abszesse.

Metabolische Ursachen wie Vitamin-E-Mangel, Kaliummangel bei der Katze, Unterfunktion der Schilddrüse oder Hyperkortisolismus beim Hund oder Cortisontherapie bei Katzen und Hunde.

Kaumuskelerkrankungen angeboren oder entzündliche Ursachen mit Parasiten von Toxoplasma, Pneumocysti carinii (Pilz oder Amöbe), beim Hund mit Borrelien, Neospora oder Leptospira.

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Gewichtsverlust

Verdauungsinsuffizienz, Parasiten, chronische Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, Tumorkachexie, Appetitlosigkeit bei Kalium-Natriummangel, Überfunktion der Schilddrüse bei der Katze.

Gestörte Futterverwertung durch bakterielle, virale, parasitäre oder mykotische Darminfektionen durch chronische Infektionen mit Parvorien, Rotaviren, Coronarviren, FeLV/FIV bei Katzen, Hundestaupevirus, Impfvakzine oder bakterielle Enteritis mit Salmonella, Campylobacter, E. coli, Clostridium, Helicobacter, Shigella, Yersinia oder Überhandnehmen von Bakterien. Parasitäre Enteritis durch Giardien, Toxoplasmen, Cystoisospora, Cryptosporidium oder Amöben beim Hund, auch durch Rundwürmer von Toxacara, Ankylostoma, Strongyloides, Trichuris, Uncinaria, Spriocerose, sowie Bandwürmer mit Taenia, selten Dipylidium, Diphylobothrium oder Spirometra, Echinococcus, Mesocestoides, Joyeuxielle. Futtermittelunverträglichkeit, Futtermittelallergie, Gluten beim Hund, Laktose. Darmtumoren wie das Lyphosarkom, Adenokarzinom, Fibrosarkom, Leiomyom, Gastrinom beim Hund. Magen-Darmgeschwüre durch Pilze wie Candida, Histoplasma, Aspergillus oder toxisch bedingt durch Arzneimittel, Bakterientoxine, Vergiftungen. Bei Verdauungsinsuffizienz durch Mangel an Pankreasenzymen oder Gallensäure oder durch Organschwäche wie Herz-, Leber- oder Niereninsuffizienz. Auch durch Diabetes und Hypokortisolismus beim Hund. Bei Proteinverluste durch chronische Blutungen, Verbrennungen, Exsudatansammlung bei Körperhöhlenergüsse, durch Energieverlust durch Fieber, Überfunktion der Schilddrüse bei der Katze, Schwangerschaft und Laktation, Tumorauszehrung, Kälteexpostition.

 

Durchfälle erkennen ist oberstes Gebot, um gesundheitliche Schäden durch Kalium-, und Natriummangel, sowie der länger bestehenden Entzündungen zu vermeiden. Durchfälle resultieren sehr häufig aufgrund von „gesunden“ vielgepriesenen Präparaten, wie z.B. auch Malz, sowie zuckerhaltige Leckerli (wodurch Gase entstehen und normalerweise nicht behandlungsdürftige und in Grenzen oder normal ansässige E.coli und Clostridien den  Zucker, sowie Milchzucker, bzw. Lactose, spalten, woraus Gase und auch evt. Durchfälle entstehen) und sonstigen Gesundheitskiller oder auch häufig durch Futtermittelunverträglichkeit, wodurch ein Futterwechsel auf hochwertige Nahrung zur Heilung führt. Allerdings ist es sehr schwierig hochwertiges Futter ausfindig zu machen, da in den meisten Tiernahrungen lediglich 4% der angegebenen Menge an Fleisch(abfälle) beinhaltet ist, sowie zu 96% Schweinefleisch(abfälle), die außerdem für die menschliche Ernährung nicht zugelassen ist, sowie Getreide- und andere Abfallprodukte, Därme, Hufe, Krallen, Federn und sonstiges, sowie Konservierungs- und Farbstoffe und chemische Antioxidantien, die bei empfindlichen oder vorgeschädigten Tieren Durchfälle verursachen können, enthalten sind. Auch eine Fütterung mit den üblichen minderwertigen Tiernahrungen kann mit den Jahren zur Futtermittelunverträglichkeit oder Futtermittelallergie führen, sowie auch Organschäden nach vielen Jahren mit oder ohne Kombination anderer Beeinträchtigungen oder die alleinige Belastung durch die Aufnahme von Giften in Pflanzen, Viruskrankheiten, Stoffwechseltoxine von Bakterien, Pilzen, Parasiten durch Beutetiere usw.) daraus herrühren können.  Bestimmte Parasiten der Beutetiere verursachen vorübergehende Infektionen, wie Cryptosporidium-Arten, die von Tieren bewältigt werden können und nicht behandelt werden müssen, falls die Durchfälle nicht länger anhalten, junge oder immungeschwächte Tiere können dagegen durch heftige, wässrige, für Wochen anhaltende Durchfälle geschwächt werden, die symptomatisch durch Stärkung des Immunsystems, Wasser- und Salz-, wie auch Kaliumsubstitution und evt. Darmberuhigung behandelt werden sollen. Andere Ursachen sind sehr häufig auch vorübergehende Belastungen mit o.g. Keimen oder Giften, die jüngere und gesunde Tiere von selbst bewältigen können, insbesondere durch die hohen Körpertemperaturen, jedoch die Parasiten individuell behandelt werden müssen und Stuhluntersuchungen beim Parasitologen durchgeführt werden sollten, um individuell einschreiten zu können. Falls jedoch Fieber und Fressunlust auftritt, sollte schnellstmöglich eine Stuhluntersuchung eingeleitet werden, sowie eine Untersuchung der Maulhöhle, ein Abtasten des Körpers und weitere Symptome beobachtet werden, die dann ggf. dem Tierarzt mitgeteilt werden sollten, falls keinerlei Hinweise einer spezifischen Infektion ausfindig gemacht werden oder falls therapierbare Anzeichen gefunden werden.

Da jedoch bei Katzen Spulwürmer am Häufigsten vorkommen, so sollte prophylaktisch ein gutes und wirksames Medikament wie Flubenol P alle drei Monate verabreicht werden, sowie  eine Nachbehandlung nach 2 Wochen. Ab und zu erbrechen  die Tiere  (wie auch durch Magencapillarien oder Magenwürmer) aufgrund eines starken Spulwurmbefalls und beginnen generell zu husten, indem sie den Kopf nach vorne strecken, wenn diese bei einer Körperwanderung in den Rachen gelangen. Aber auch Appetitlosigkeit und nach längerem Befall ist Abmagerung das Leitsymptom, wie auch struppiges Fell. Bandwurmbefall ist seltener, weshalb die Antiparasitika, die vom Tierarzt verschrieben werden (meistens Drontal) nach unserer Meinung nicht ideal sind, um gegen die häufigen Magencapillarien/Magenwürmer und viele andere Parasiten behandeln zu können. In Kombination verwenden wir ein bis zweimal jährlich Feligel/Felicur, um auch die durchfallverursachenden (manchmal blutiger Kot oder Erbrechen) Protozoen der Giardien zu erfassen, die nicht immer bei der Stuhluntersuchung gefunden werden und ein Antigentest leider in nur wenigen Laboren zur Verfügung steht, wie z.B. in dem Tierärztliches Labor in Freiburg.

 

Durchfall

Durchfälle kommen bei den Tieren sehr oft vor und sie sind ein Signal um sofort die Ursache zu ergründen, um gefährliche Natrium- und Kaliumverluste, die drastische Krankheitsbilder verursachen zu verhindern, sowie Organschäden durch fortgeleitete Infektionen zu unterbinden. Wie bereits beschrieben kommen sehr häufig Futtermittelunverträglichkeiten (Futterumstellung auf reines Lamm-, Puten- oder Hühnchenfleisch, z.B. von Kale oder Amora, Animonda sensitive....) und Futtermittelintoxikationen durch verdorbenes Futter vor (einige Futtermittel enthalten Bakterien und Schimmelpilze). Auch sind parasitäre, virale, bakterielle Darmentzündung durch eingesandte Kotproben ausfindig zu machen (siehe auch unter blutiger Kot). Durch Vergiftungen mit Pflanzen, Umweltgiften (Düngemittel), Enzym- oder Gallensäuremangel (siehe unter Vorbeugen statt behandeln), Pankreatitis (siehe unter Pankreatitis), Darmtumoren, Darmverlegung, Organversagen oder Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen können Durchfälle resultieren.

Akute Durchfälle sind bedingt durch virale Darmentzündung mit Parvoriren (bei Katzenseuche erbrechen die Tiere sehr viel, haben hohes Fieber mit ca. 41° C und Futteraufnahme ist ihnen durch Entzündungen am Zungenrand fast unmöglich), Coronarviren, Rotaviren, FeLV/FIV bei der Katze, Hundestaupe beim Hund oder durch Fremdkörper (bei Katzen häufig durch Haarballen, Knochen beim Hund), Futtermittelintoxikation, Staphylokokken-, E. coli- oder Clostridien (giftige Stoffwechselprodukte), parasitäre Infektionen sehr häufig durch Toxacara (Spulwürmer), Giardien, Kokzidien wie Cystoisospora, Isospora, Cryptosporidium, Toxoplasma, Strongyloides, Hakenwürmer (Ancylostoma), Uncinaria, sehr selten Fischbandwurm (Diphyllobothrium latum) oder Leberegel. Auch durch verschluckte Fremdkörper, Tumore, und Einstülpung eines Darmabschnitts in einen anderen durch Tumore, Polypen oder. Divertikel (Invagination).

Vergiftungen durch Medikamente wie z.B. NSAID, Glukokortikoide (Cortison), Antibiotika, Antiparasitika, Herzmedikamente wie Digitalisglykoside, Haushaltsmittel, Giftpflanzen, Schwermetalle, Organophosphate, Ethylenglykole, bakterielle Enteritits durch Salmonellen, Clostridien, E.coli, Campylobacter, Shigellen, Yersenia, Bacillus, wie auch durch Futtermittelallergie – Futtermittelunverträglichkeit oder einer akuter Pankreatitis (erhöhe Amylase und Lipase im Blut), akute Leber-, Niereninsuffizienz, diabetische Ketoazidose (Ketonkörper im Blut/Urin durch Diabetes, Hungern, Erbrechen, kompensatorisch bei Alkalose, bei Fieber, nach Operationen bei Fetternährung).

Chronischer Durchfall: Futtermittelunverträglichkeit durch Gluten (insb. beim Irish Setter), Laktose (insb. bei Katzen), hochkalorische Diäten, Rohfasermangel beim Hund, Futtermittelallergie, sowie auch durch Parasiten mit Giardien, Kokzidien wie Cryptosporidien, Isospora, Cystoisospora, Toxoplasma, Spulwürmer (Toxacara), Hakenwürmer (Ancylostoma), Bandwürmer, Uncinaria, Strongyloides oder sehr selten durch Leberegel.

Auch Darmtumoren wie Adenocarzinom, Fibrosarkom, Leiomyom, Sarkom, Mastzellentumor beim Hund oder Gastrinom, Darmgeschwüre, Lymphangiektasie beim Hund, Pankreasinsuffizienz (Pankreas- oder Gallensäuremangel), Pankreatitis, chronische Nieren- Leber- oder Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus (bei übermäßigem Zucker- Kohlehydratkonsum oder Infektionen, Vergiftungen, Medikamente, Insulinmangel, Eisenmangelverwertungsstörungen, Medikamente wie Cortison, Interferone, Injektionen, Cushing-Syndrom beim Hund, Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen, Nikotinsäure), Mastzellentumor beim Hund verursachen chronische Durchfälle.

Bakterielle Enteritis durch bakterielle Überbesiedlung, Salmonellen, Campylobacter, Clostridium, Yersinia. Mykotische Enteritis durch Aspergillus, Candida, Histoplasma. Psychische Ursachen durch Angst, Trauer.

 

Blutiger Kot

Blutiger Kot wird durch Giardien verursacht, wie auch von verschiedenen Kokzidien, von Hakenwürmer und auch mal Trichinen, die weniger häufig anzutreffen sind, weshalb Stuhluntersuchungen unablässig sind um die individuellen Mittel einsetzen zu können. Blut auf der Oberfläche kann auch durch das Pressen bei Versropfung und hartem Kot vorkommen. Stark blutiger Kot oder sogar Blutungen - aus sämtlichen Körperöffnungen möglich – ist sofort an Rattengift zu denken und eine sofortige Gegenmaßnahme – Vitamin K - durch den Tierarzt angezeigt, denn eine etwa später auftretende Lähmung und Atemnot ist in den meisten Fällen nicht mehr zu  therapieren und die Tiere sterben einen grauenvollen Tod, wie tagtäglich massenweise vergiftete Mäuse, Ratten, Wildhasen, Enten und Vögel, die die Giftköder aufnehmen. Falls jedoch eine Verstopfung durch harten Kot vorliegt, so kann durch das Herauspressen die Oberfläche des Kots etwas blutig sein und ein Fasermangel, Verdauungsinsuffizienz, Vitamin-A-Vergiftung, Kalium- und Natriummangel (siehe oben) vorliegen, wenn ein Parasitenbefall ausgeschlossen wird.

Falls der Kot Blut aufweist, sowie schwarz gefärbt ist (Teerstuhl), so ist die Ursache, mit der Blutungsquelle ausfindig zu machen. Diese können von Medikamente wie Cortison oder NSAID herrühren, durch eine Harnvergiftung, Stress, Schock, einer Pankreatitis oder durch die Bakterien mit Helicobacter oder Gastrospirillium im Magen oder/und Darm, sowie durch eine Blutvergiftung mit sehr hohem Fieber, sowie durch Tumore/Polypen/Abszeß oder abgeschluckte Fremdkörper/Knochen verursacht sein. Eine Stuhluntersuchung (bei Erbrechen auch vom Erbrochenen) mit einer Bestimmung der Bakterien und ein Antibiogramm, wo die Wirksamkeit des Antibiotikums ausgetestet wird, eine Stuhluntersuchung auf Corona- und beim Hund auf Parvoviren, eine parasitologische Stuhluntersuchung (in einem Fachlabor!), sowie auch eine Blutuntersuchung, in der die Amylase/Lipase (Pankreatitis) bestimmt werden, sowie eine Röntgenuntersuchung erfolgen muss, um  herauszufinden ob eine akute Pankreatitis/Gastritis, ein Trauma, Parasiten mit Giardien, Kokzidien, Hakenwürmer (Ancylostoma), Trichuris, Balantidium, Entamoeba beim Hund, Uncinaria oder allergischen Darmentzündungen durch Futtermittelunverträglichkeit (nur durch Futterwechsel zu ergründen) oder Analbeutelabszeß, Perianalfisteln oder Perianaltumoren beim Hund, Magentumor, Fibrosarkom, Leiomyosarkom, Adenokarzinom, ein Mastzelltumor oder Hypokortisolismus beim Hund oder ein Lymphsarkom bei der Katze daran beteiligt ist.

Blutiger Durchfall resultiert durch virale Magen-Darmentzündung beim Hund durch Parvovirus, Coronarvirus, Futtermittelvergiftung durch bakterielle Enterotoxine, Blutvergiftung, bakterielle Magen-Darmentzündung durch Clostridium, E.coli, Salmonellen, Darmobstruktion (z.B. durch Verstopfung mit verschluckten Fremdkörper, Kotsteine, Würmer, Knochen).

 

Herauswürgen von unverdautem Futter

Herauswürgen von unverdautem Futter (Regurtieren) kann durch Parasiten, Haarballen im Magen,  Magensalzsäureüberschuss, Magenverätzung, Speiseröhrenerkrankungen durch z.B. Verätzung,  Infektionen wie Tetanus, Botulismus (Lebensmittelvergiftung durch Clostridum botulinum), Hundestaupe bei Hund, Hinr-Schädel-Trauma, Hirnverletzungen, Hirnstammerkrankungen, Vergiftungen durch Blei, Organophosphate, Thallium oder andere Gifte wie auch durch Schwermetalle, Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund, Stenosen der Speiseröhre (Ösophagusstenose) durch: Fremdkörper, Viren, Divertikel, Hiatushernie (Verdrängung und Verschiebung des Magens), Tumoren, Speiseröhrenentzündung oder Glykogenspeicherkrankheit  hervorgerufen werden.

  

Erbrechen

Grasfressen, Kalium- Natriummangel, Parasiten, insb. Magenparasiten und dadurch wiederum bakterielle Gastritis, Gastritis, Magen- Darmgeschwüre, Hindernisse im Magen wie Haarballen, Magentumore, Organversagen.

Akutes Erbrechen durch: Fremdkörper, Futtermittelintoxikation durch Enterotoxine von Bakterien (verdorbenes Futter/bestimmte schimmelpilz-bakterienverseuchte Futtermittel bestimmter Hersteller!), Magen-Darmentzündung durch Viren wie Coronarvirus, Parvovirus, Rotavirus, FeLV/FIV bei der Katze, Hundestaupevirus beim Hund.

Futtermittelunverträglichkeit oder Bakterien/Schimmelpilze im Futter, Parasitäre Gastroenteritis: Olullanus (Magenwurm bei der Katze), Magencapillarien, Toxocara/Toxocaris (Spulwürmer), Giardien, Trichinella, Ancylostoma (Hakenwürmer), Stenocephala, Isospora, seltener durch Spirocerose und sehr selten druch Leberegel.

Toxische Magen-Darmentzündung durch Medikamente wie z.B. Beta-2-Agonisten, Apomorphin beim Hund, Xylazin, Sirupus Ipecae, Ephedrin, Lokalanästhetika, Loperamid, Antidepressiva, Bromocryptin, Zytostatika, Tetrazykline, Chloramphenicol, Antiparasitika, Digitalis-Glycosid, andere Gifte wie Haushaltsmittel, Giftpflanzen, Schwermetallvergiftung, Spurenelementepasten, Calciumpulver, Düngemittel, Organophosphate, Ethylenglykolvergiftung, Acetylsalicylsäurevergiftung, Paracetamolvergiftung, Ibuprofenvergiftung, Indomethazin. Urämie (Harnvergiftung durch Medikamente oder chronisch durch Anhäufung von Giften, Infektionen). Magen- Darmobstruktion (Verschluß) durch Fremdkörper, wie Haarballen, verschluckte Fremdkörper, Parasiten, Tumore, Verstopfung, akute Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung durch ätzende oder bakterielle, parasitäre oder fette, scharfe Substanzen).

  

Chronisches Erbrechen

Verstopfung z.B. durch Kaliummangel oder Calciumüberschuss, sowie durch regelmäßige Aufnahme von giftigen Pflanzen oder anderen Giften, sowie auch durch Haarballen oder andere Hindernisse im Magen/Darm wie Tumore, Futtermittelunverträglichkeit oder Futtermittelallergie, parasitäre Gastroenteritis durch Magen-Darmcapillarien/Magenwürmer (sehr oft auch Nüchternerbrechen), Lebercapillarien, Spulwürmer, Giardien, Trichinella spiralis, Magen-Darmgeschwüre durch Haarballen oder andere Fremdkörper, bakteriell verseuchtes Futter, virale Gastroenteritis, bakterielle Gastroenteritis, bakterielle Gastritis (meist durch Magenwürmer/Magencapillarien wodurch Bakterien wachsen und Magensäure versiegt), Kupfer-, Eisenhaltiges bei Tumore oder Sarkome, Tumore, Sarkome, Polypen, mykotische Gastroenteritis durch Histoplasma, Aspergillos, Candida, Pankreatitis, Herz-, Nieren-, Leberinsuffizienz, Diabetes mellitus, Kaliummangel bei Katzen, Hypercalciämie (Calciumüberschuss), Hypokortisolismus beim Hund, metabolische Azidose (Übersäuerung) oder Alkalose z.B. durch Natriumhydrogencarbonat, zentralnervöse Erkrankungen (Hirntumore, Hirnverletzungen, Schläge, auch Elektroschock, bakterielle oder durch Toxoplasmose verursachte Hirnhautentzündung).

 

Erbrechen von Kot

Darmparasiten, Darmtumoren, Fremdkörper-Ileus (Darmverschluß/Darmlähmung oft durch Band- und Spulwürmer, verschluckte Fremdkörper, Tumoren), Invagination (Einstülpung eines Darmabschnitts in einen anderen durch Tumor mit Bauchschmerzen, Erbrechen und Blut- und Schleimabgang),  Verstopfung.

 

Erbrechen von Blut

Akute Ursachen: Rattengifte, Fremdkörper, Parasiten wie Dirofilaria immitis (Herzwurm im Ausland häufig) oder Pneumocysti carinii, Lungenwürmer, traumatische Gefäß- oder Organruptur, Ösophagusvarizenblutung durch Verätzung der Speiseröhre oder durch Tumore, Fremdkörper.

Chronische Ursachen, die im späteren Verlauf ebenso akut werden: Fremdkörper, Pneumocystis carinii (auch Husten), Dirofilaria immitis (Herzwurm), chronisches Erbrechen, Magen-Darmgeschwüre durch Medikamente insb. Glukortikoide, NSAID, Bakterien wie Helicobacter, Gastrospirilium, Urämie (Harnvergiftung durch Niereninsuffizienz), Stress, Tumore, abgeschlucktes Blut (Nasenbluten, Atemwegsblutungen, Mundhöhlenblutungen durch Verletzungen, Rattengifte, Lungenwürmer), Blutgerinnungsstörungen durch Rattengifte oder Infektionskrankheiten.

 

Kau- und Schluckstörung bei erhaltenem Appetit

Sehr häufig durch Zahnerkrankungen, Zahnabszeß, abgebrochener Zahn, Kiefererkrankungen, Kehlkopfentzündung oder –karzinom, Stomatitis (Mundschleimhautentzündung).

Kaustörungen durch Zahnerkrankungen: Zahnschmerzen, Zahabszeß, Zahnfraktur, Zahnstein/Karies, Zahnfleischentzündung, Zahstellungsanomalien, Zahnwurzelreste, abgebrochene Zähne.

Metabolische Ursachen: Vitamin-E-Mangel, Kaliummangel bei Katzen, Medikamente wie Cortisontherapie, Urämie (Harnvergiftung), Diabetes, Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund, toxische Ursachen wie Vergiftungen mit Blei, Haushaltsmittel, Medikamente, Giftpflanzen, Verätzungen oder durch Fremdkörper.

Infektionen: Lymphknotenschwellung durch bakterielle, virale oder mykotische Infektionen, sowie durch Parasiten wie Toxoplasma, Toxacara, Tumorerkrankungen, Knochenentzündungen.

Unfälle durch Ober- oder/und Unterkieferluxation, Knochentumoren.

Neurologische Erkrankungen wie Hirntumoren, Gehirnentzündung durch Bakterien, Toxoplasmenparasiten, Halswirbelsäuenerkrankungen (Tumore, Unfall, Blutung), Lähmungen durch Unfälle, Zeckentoxine und andere Gifte, wie Blei, Medikamente, Botulinus/Lebensmittelvergiftung, chronische Organophosphatvergiftung), psychogene Ursachen wie Stress, Depression und Trauer, traumatische Ursachen wie Verbrennungen, Zungenabriß/Zungenspaltung, Verletzungen im Mund/Rachen oder angeboren durch Gaumenspalte.

Mundhöhlen- Rachenneubildung: Papillom, Fibrom, Fibrosarkom, Polypen im Nasen, Rachenbereich, Speicheldrüsenkarzinom, Rachenkarzinom.

Virale Ursachen wie FIP,FIV-FeLV, Felines Herpesvirus, bakterielle Ursachen wie Streptococcus, Staphylococcus, Neisseria, E.coli, Pasteurella, Actinomyces, Leptospira beim Hund, Acinetobacter, Nocardia, Mycobacterium, Fusobacterium, Spirochäten oder mykotische wie Candidapilze, Gaumenspalte, angeborene Gaumensegeldefekte.

 

Gesteigerter Appetit und Fresslust mit Gewichtszunahme

Mangelernährung, Parasiten wie Giardien, manchmal durch Bandwürmer (aber auch Appetitmangel und Gewichtsabnahme), Bewegungsmangel, Überangebot, Vitamin-B, Hypercortisolismus (Medikamente wie Cortison, Stress oder Nebennierenkrankheiten), durch zu hohe Dosen an Insulin (Medikamente oder Insulinom durch zuviel Insulinproduktion), Kastration, Arzneimittel (Betablocker beim Hund).

Gesteigerter Appetit bei Gewichtsabnahme

Länger bestehende Infektionen durch Bakterien, Viren, Parasiten wie z.B. Giardien, Kokzidien u. a., und dadurch Untertemperatur insb. durch Clostridien, Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose, auch durch Iodsalz im Futter – durch Kontrastmittel mit Iod), Untertemperatur,  Kälte, Läufigkeit, kalorische Mangelernährung, Diabetes mellitus,  Futtermittelunverträglichkeit durch Laktose – Milchzucker - (meist bei Katzen), Gluten (meist beim Hund), Futtermittelallergie, Darmtumoren, giftige Arzneimittel, Gifte von Bakterien, Pilzen und Parasiten, Vergiftungen, Gallensäuremangel, Pankreasenzymmangel (Kotuntersuchung auf Fette plus Amylase/Lipasewerte im Blut), Leberzirrhose, Verbrennungen, chronische Blutungen, Proteinverluste durch Nieren- oder Darmkrankheiten.

 

Harn-, Blasen- und Niereninfektion

Unfreiwilliger Harnabgang, Harnträufeln oder Schmerzen beim Wasserlassen (gekrümmter Rücken währenddessen oder klagendes Stöhnen, sowie im Akutfall blutiger Urin) lässt häufig auf eine Blaseninfektion, seltener auf Blasenrupturen durch Unfälle/Verletzungen schließen. Falls die Körpertemperatur nicht in hohem Fieber ausartet sollte man herausfinden ob der Urin ph-Wert verschoben ist, wodurch Blasen- oder Nierengrieß oder -steine  ursächlich für die Blaseninfektion sind. Werden die Tiere nur symptomatisch mit Antibiotika behandelt, so kehren die Infekte jedoch wieder, wenn die Ursache dafür nicht ausgeschaltet wird. Eine Blaseninfektion mit hohem Fieber gehört jedoch in die Behandlung des Tierarztes. Beherzte Tierhalter sollten sich dazu Harnteststreifen in der Apotheke kaufen, das Katzenstreu aus dem Klo entleeren um den Urin messen zu können oder den Harnteststreifen während oder kurz nach dem Pinkeln mit dem frischen Urin zu benetzen, woraus einiges abgelesen werden kann. Das Testfeld des ph-Wertes sollte eine gelb-orange bis hellgrüne Farbe aufweisen und einen ph-Wert von 5,5 – 7,0 aufweisen (der ph-Wert wechselt in der Norm und kann orange oder hellgrün aufweisen). Verfärbt sich das Testfeld allerdings bei einer Alkalose dunkelgrün oder sogar blau (ph-Wert über 7,0), muss angesäuert werden. Dies gelingt am einfachsten und unschädlichsten mit der Gabe einer Messerspitze Ascorbinsäure (Vitamin C), das man am Besten in eine Vitaminpaste darunter mischen kann und sogleich wirksam die Abwehrkräfte gegen die bakterielle Infektion unterstützt. Tierärzte drücken einem allerdings Methioninpaste wie Uro-Pet in die Hand, das allerdings nach mehr oder weniger langer Zeit Vergiftungssymptome verursachen könnte. Sehr vieles Trinken ist ebenso sehr wichtig, um die Bakterien und den Grieß hinauszubefördern. Überlegen sie welche Flüssigkeiten Ihr Tier bevorzugt. Fencheltee wäre ideal beim Hund, jedoch jegliche Flüssigkeit bewirkt wahre Wunder bei der Therapie und ist die Voraussetzung zur Genesung, jedoch sollte Calciumhaltiges vermieden werden (bei einem hohen ph-Wert) hingegen kann etwas Joghurt den Urin ansäuern und Bakterien bekämpfen. Von weichgekochten Eiern kann man mit einem spitzen Gegenstand oder dem Messer den noch flüssigen Eidotter in wenig heißem Wasser auslaufen lassen und verrühren, sowie um die Akzeptanz zu erhöhen etwas Joghurt oder bei etwas an Verstopfung leidenden Tieren etwas Sahne (beides Sahne und Ei ist jedoch basisch/alkalisch und kann aber mit der Ansäuerung durch Ascorbinsäure ausbalanciert werden) hinzufügen. Die B-Vitamine und auch der Schwefelgehalt im Eidotter sind generell gesund und man kann sie zur Vorbeugung auch gesunden Tieren geben oder kranken Tieren zur Stärkung der Abwehrkräfte und zur Haut- oder Fellpflege, da viel Biotin, B2, B6, B12 und Folsäure enthalten ist.  Auch Kochwasser (Fleischbrühen – Fischsud) von Fleisch oder Fisch wird oft gerne angenommen, vorausgesetzt man stellt fette Brühen in den Kühlschrank und schöpft nach dem Erkalten das Fett ab. Auch bei Blaseninfektionen mit einem zu niedrigem und saueren ph-Wert (Azidose)  unter 5,5 ist mit vielem Trinken zu kurieren, jedoch kann zur Unterstützung der Harn mit Basischem (Eidotter, Sahne, Kartoffeln) alkalisiert werden, wenn sich der Harnteststreifen (oder das Indikatorpapier von der Firma Merck) sogar schon rot verfärbt und durch die basische Ernährung kein zufriedenstellendes Ergebnis resultiert werden kann, können auch Spuren von Natriumbicarbonat z.B. von der Firma Sanum-Kehlbeck „Alkala T“ oder „Natron“ (das auch bei Magengeschwüren, Gastritis durch Säureüberschuß, nicht durch Erbrechen bei Säuremangel!!! verwendet wird) mit täglich einer kleinen Messerspitze (bei kleinen Tieren eine viertel bis  halbe Messerspitze) den Harn alkalisieren. Die Ursache für die Übersäuerung (rote Verfärbung des Indikatorpapiers) oder die Alkalose (dunkelgrüne oder blaue Verfärbung des Harnteststreifens oder des Indikatorpapiers) sollte jedoch ergründet werden, da ansonsten immer wieder beschriebene Symptombehandlungen nötig werden und die Krankheitsursache nicht behoben wird.

 

Bakterielle und ursächliche Blasen- und Nierensteine bei Azidose  und Alkalose

Die Übersäuerung (Azidose) mit einem niedrigen ph-Wert (rote Farbe des Indikatorpapiers) kommt bei Tieren nicht so häufig vor als die Alkalose mit einem hohen ph-Wert (dunkelgrüne oder blaue Farbe des Indikatorpapiers). Durch die Übersäuerung bilden sich Harnsäurekristalle/-steine mit Oxalatkristalle, Zystinkristalle oder Uratkristalle, die durch vieles Trinken ausgeschwemmt und notfalls alkalisiert werden müssen. Die Ursachen für die Azidose stellt eine Entgleisung dar und wird soweit durch eine Gegenregulation möglich ist meist anfangs von selbst durch eine vertiefte und schnelle Atmung reguliert, wodurch eine Azidämie (Blutübersäuerung) verhindert wird. Im weiter bestehenden und fortgeschrittenen Stadium sind die Reserven allerdings irgendwann erschöpft und Krankheitssymtome treten auf, wie z.B. Übelkeit, Bauchschmerzen, Atemnot, gelegentlich plötzliche Blindheit, Benommenheit, Tachykardie (schnelle Herzschlagfolge/Herzjagen), Blutdruckabfall und Schock (auch Ursache der Azidose). Die Ursachen dafür können sein: Durchfälle, Erbrechen von Galle oder Dünndarminhalt, proteinreiche oder methioninhaltige Futtermittel/Pasten wie Uro-Pet, Kachexie (Proteinabbau/Auszehrung), durch vermehrte Säurebildung bedingt durch Stress, vermehrte Zufuhr säurehaltiger Arzneimittel und Überforderung der Säureausscheidung der intakten Nieren durch (z.B. Medikamente wie Sulfonamide oder ausschwemmende Herzmedikamente wie insb. Diuretika wie z.B. Furosemid (Lasix), NACl, Ammoniumchlorid, Methionin aber auch durch Erbrechen, Ascorbinsäure (Vitamin C), Zucker, Malz. Die häufigsten Formen sind die Ketoazidose (durch vermehrten Zucker- oder Malzkonsum und dadurch erhöhte Glucagonkonzentration, Diabetes - siehe unter Diabetes fast am Ende dieser Seite - Hunger) und Laktatazidose (Alkoholkrankheit, z.B. durch alkoholische Tropfen oder Gärungen und Verdauungsschwäche durch Pankreasenzymmangel, durch Zucker/Malz, Lungen-, Leber-, Nieren- oder Herzinsuffizienz, vermehrte Muskelarbeit wie bei Unruhezuständen, Überfunktion der Schilddrüse, extreme Milchsäurezufuhr durch z.B. extreme und tägliche Mengen Joghurt, Tumoren/Krebs und insbesondere wenn sämtliche/verschiedene Ursachen zusammentreffen).

 

Eine Alkalose (ph-Wert über 7,0) kann durch Harnteststreifen oder Indikatorpapier von Merck im frischen Urin gemessen werden, falls man den Streifen in nasse Urinstellen tauchen, bzw. benetzen kann, nicht jedoch in einem Katzenstreu oder mit einer abgestandenen Harnprobe, da dies verfälschte Werte mit einem alkalischen ph-Wert zeigen würde.  Durch die Alkalose entwickeln sich Harnalkalikristalle/-steine aus Struvit, Calciumcarbonat, Calciumphophat, Ammoniumurat (bei Dalmatinerhunde oder Lebererkrankungen), die durch vieles Trinken ausgeschwemmt und der Harn angesäuert werden muss. Eine Alkalose ist die Folge von einer übermäßiger Zufuhr von Vitamin-A, proteinarmen Diätfutter, Arzneimittel wie Acetazolamid, Bicarbonat/Natron/T-Alkala, Laktat, Citrat oder ausschwemmende Mittel (Diuretika), Abführmittel und andere Medikamente, wie auch eine übermäßige und schnelle Atmung (Lungenerkrankungen), Herz-, Leberinsuffizienz oder Nierenparenchymschäden. Durch Verlust von Wasserstoffionen, z. B. durch Magensaftverlust (Erbrechen), bei Hypokaliämie (Kaliummangel), Cortisontherapie. Übermäßige Produktion von Aldosteron durch die Nebennierenrinde (Hyperaldosteronismus) führt ebenso zu Kalium- und Magnesiummangel und auch zu Natriumüberschuß, die Symptome dafür sind Verstopfung, Muskelerschlaffung, Lähmungen, Zittern, häufiges Urinieren und Blutdruckabfall.    Kompensiert wird die Alkalose durch verringertes Atemvolumen, das wiederum zur Normalisierung des ph-Wertes führt und die Folge davon Kalium- und Kalziummangel und ein vermindertes Blutvolumen (Anämie und Herzjagen, sowie niedriger Blutdruck bis Bewußtlosigkeit) ist. Die respiratorische Alkalose ist durch Sauerstoffmangel bedingt (Lungenerkrankung, Anämie, Höhenatmung) oder bei direkter Reizung des Atemzentrums (Schädelhirntrauma, psychischer Erregung, Überfunktion der Schilddrüse, Iod, Leberkoma). Die Folgen sind Chloridüberschuß (Hyperchloridämie), schnelle Atmung (woraus dann ein Calciummangel entsteht), Bronchokonstriktion (Konstruktion bzw. Zusammenziehen/Einschnürung der Bronchien).

Eine Polyurie (übermäßige Urinausscheidung) führt zu Nierenerkrankungen, die durch Arzneimittel ausgelöst werden können, wie übermäßige Infusionen, Cortison (Glukokortikoide), Diuretika (z.B. Furosemid/Lasix), Antikonvulsiva gegen Epilepsie, übermäßiger Zuckerkonsum oder vorübergehender Diabetes durch Infektionen oder manifestierende Diabeteserkrankung, Kaliummangel oder Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen, Hyperkortisolismus (Cushing-Syndrom) beim Hund oder chronische Niereninsuffizienz (salzreiches Futter, chronische/akute Vergiftung, Futtermittel- oder Arzneimittelunverträglichkeit, Allergien auf Futter/Arzneimittel, Alkalose/Azidose (siehe oben), chronische Infektionen, Kaliummangel, Trockenfutter in Verbindung mit verminderter Flüssigkeitsaufnahme, Konservierungsstoffe, Abfälle/bakterien-schimmelpilzverseuchtes Futter).

Die normale Harnfarbe sollte blass bis gelb sein. Eine gelb-orange Farbe des Harns ist durch Harnkonzentration (durch zu weniges Trinken), durch Arzneimittel wie Nitrofurantoin, Sulfasalazin,Riboflavin (Vitamin-B) und Fluoreszein, sowie durch Bilirubin (gelb-orange bis dunkelbraune Farbe) bei Hämolyse (Blutauflösung durch hämolysierende Bakterien, Arzneimittel, Infektionen oder bei Hepatitis, Leberzirrhose, Alkoholhepatitis, bei Verschlußikterus durch Gallengangkarzinom, Gallensteine oder Parasiten bedingt. Eine grün-braune Verfärbung des Harns deutet hin auf Bilirubin (siehe gelb-orange Harnfarbe), Myoglobin (durch seltenere Erkrankungen oder auch nur kurzzeitig/anfallartig auftretend), eine bakterielle Pseudomonas-Infektion oder auf Arzneimittel/Futtermittel, die für Katzen giftige Phenole (z.B. Traubenkerne, grüner-schwarzer Tee) enthalten. Eine milchige trübe Verfärbung des Harns tritt ein nach einer fettreichen Mahlzeit, sowie auch pathologisch (krankheitsbedingt) durch Nierenerkrankungen und –entzündungen durch Eiter. Die rote Verfärbung des Harns ist bedingt durch Blut (Azidose- oder Alkalose bedingte Steinbildung – siehe Ursachen und Therapie oben, durch Trauma/Verletzungen, Rattengifte meist in Verbindung mit weiteren  Blutungen), Arzneimittel (Phenytoin, Bromsulphtalein, chronische Quecksilber- oder chron. Bleivergiftung), Hämolyse (hämolysierende Bakterien/Infektion, selten bei Unterzucker durch Insulin/Insulinom oder durch eine abgestandene Harnprobe. Leukozyten im Urin (Testfelder verfärben sich bei Katzen ohne bakterielle Infektion) kommt vor bei bakteriellen oder mykotischen Harn-, Nieren- oder Blaseninfektionen. Parasitäre Nieren- und Blaseninfektionen kommen vor bei Blasencapillarien (Therapie: Fenbendazol und evt. Antibiotika, Babesia felis meist im Ausland selten Dioctophyma oder Dirofilaria-Mikrofilarien meistens eher beim Hund und durch von Zecken übertragene Erreger .

Durch Harnteststreifen messbare Glukose im Urin (Glucosurie) kommt physiologisch (normal und nicht krankhaft) vor durch erhöhten Blutzucker (Hyperglykämie) durch Stress bei Katzen oder postprandial nach reichhaltiger Mahlzeit, durch Arzneimittel wie Cortison (Glukortikoide), Adrenalin, Xylazin, Ketamin, Progestagentherapie, Thiazide, Alphaxolon/Alphadolon (Saffan), Insulinüberdosierung, akute Pankreatitis (erhöhte Amylase und Lipasewerte bei Bauchspeicheldrüsenentzündung) beim Hund, Steroidhormone-Überdosierung/Überschuß, Phäochromozytom (sehr seltener Tumor meist im Nebennierenmark, der Adrenalin produziert).

Durch Harnteststreifen (Combur-9-Test) messbare Ketonkörper im Urin (Ketonurie) kommt bei diabetischer Ketoazidose vor oder auch durch Unterzucker (Insulinüberdosierung oder Insulinom), bei Trauma/Verletzung (durch Lipolyse), Hungern, fettreichen und kohlehydratarmen Diätfutter. 

 

Gesteigerte Trinkmenge

Die Polydipsie (gesteigerte Trinkmenge) und Polyurie (gesteigerter Harnabsatz) kommt vor bei Fieber, Niereninsuffizienz, bzw. Nierenschäden, Diabetes und Hyperthyreose (Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen). Die Niereninsuffizienz kann bedingt sein durch chronische Vireninfektionen (FIV, FIP oder vorübergehende Coronarvireninfektion, Borreliose oder Leishmaniose beim Hund, bakterielle Septikämie (Blutvergiftung) und eine dadurch bedingte Endokarditits (Herzinnenhautentzündung), chronische bakterielle Infektionen, Pankreatitis, Tumore, Cortisontherapie, Diabetes durch ständige Zuckerüberforderung oder Organkrankheiten, sowie auch durch Überdosen von Niacin (Nikotinsäure) wodurch die Zuckerverträglichkeit sinkt, Nierenentzündungen durch E. coli, Staphylococcus, Streptococcus, Proteus, Klebsiellen, Enterobacter oder durch Nierengifte mit Antibiotika oder anderen Giften (Giftpflanzen, Haushaltsmittel, Schwermetalle, Ethylenglykolide), durch Nierentumore oder Nierensteine durch Calciumcarbonat oder Calciumphosphat, Oxalate, Urate, Zystin, Nierenzysten, Diuretika, Schilddrüsenhormone, salzhaltiges Futter oder Vitamin D. Bei der Katze durch Überfunktion der Schilddrüse (z.B. durch Infektionen oder Iodsalze im Futter, iodhaltige Kontrastmittel), zuviel Calcium im Blut, Kaliummangel bei Katzen, Salz-, bzw. Natriummangel, Unterzucker oder Fieber, Hepatitis, Leberzirrhose, Hypercortisolismus beim Hund, Akromegalie.

 

Geringer oder fehlender Harnabsatz

Die Anurie (kein oder geringer Harnabsatz) ist durch Schock, Harnwegsobstruktion (durch Nieren/Blasensteine), Fremdkörper, durch akute Niereninsuffizienz oder chronische Niereninsuffizienz im Endstadium bedingt. Die Ursache kann eine zu geringe Blutmenge durch Blutungen, Schock oder Austrocknung (Salzmangel) oder Herzinsuffizienz sein. Renale Ursachen wie Verletzungen (Trauma), Hypotonie (niedrigen Blutdruck), Narkosen, Septikämien (durch Bakterien) und durch Gifte oder Antibiotika, Giftpflanzen oder andere Gifte vorkommen. Durch Viren, Tumorerkrankungen, Cortisontherapie und Bakterien, sowie durch Nierenverkalkung. Durch einen zu hohen alkalischen ph-Wert (den Urin zu messen mit Urinteststreifen oder Indikatorpapier, Verfärbung des Streifens in grün oder blau, ansäuern mit täglicher Messerspitze Vitamin C oder Methionin vom Tierarzt bis die Messtreifen im Normbereich sind – orange Farbe ) oder einem zu saueren ph-Wert (Harnteststreifen verfärben sich gelb, Alkalisierung des Harns mit Spuren Natriumbicarbonat, bzw. Natron bis sich das ph-Wert-Feld orange verfärbt), bei Harnwegstumoren, unfallbedingte Harnröhrenverletzung, Beckenfrakturen, Sarkomen, Polypen, unfallbedingte Blasenruptur oder Ureterabriss. Auch bei Harnträufeln (unfreiwilliger Harnabgang) und Harninkontinenz sind oben beschriebene Ursachen, sowie Wirbelsäulenfrakturen oder Blasen/Nierensteine, sowie Schädel-Hirn-Trauma/Hirntumore, Blutungen/Hämatome auslösend. Auch der schmerzhafte Harnabsatz oder häufiger Harnabsatz in kleinen Mengen hat o.g. Ursachen, die ebenso bei alkalischen oder zu saueren ph-Wert des Urins vorkommen und der Harn dementsprechend entweder angesäuert oder alkalisiert werden sollte um die Steinchen oder den Harngrieß aufzulösen. Frakturen, Steine oder Tumore müssen durch Röntgenaufnahmen diagnostiziert werden. Blutungen im Harn, die durch Harnteststreifen aus der Apotheke im Urin gemessen werden können, kommen auch durch die Alkalisteine oder Harnsäuresteine vor. Dabei werden Bakterien vermehrt zurückgehalten und verursachen im Zusatz eine bakterielle Harnwegs-Blasen-Nierenentzündung. Auch durch Medikamente, Vergiftungen, Viren, Elektroschlag, Hitzschlag, Verbrennungen, akute Pankreatitis, Tumorerkrankungen, parasitäre Dorofilarien beim Hund, Parasiten wie Nierencapillarien (nur Fenbendazol wirksam) und Candidapilzen kommen Harnblasen und Harnwegsblutungen vor.

 

Nerven- Muskelerkrankungen

Die neuromuskuläre Myopathie kann bei Hunden und Katzen einen Vitamin E-Mangel als Ursache haben, sowie bei Hunden auch einen Selenmangel, wie auch bei der Katze einen Kaliummangel, der durch vorangehende in der Vergangenheit erfolgte Durchfälle, Erbrechen oder einen anderen Wasserverlust durch vermehrtes Harnlassen (durch herzentlastende Medikamente der Gruppe der Diuretika) in Erscheinung tritt, woraus auch Verstopfungen resultieren. Das Kopfschiefhalten, das in den meisten Fällen durch parasitäre Ohrenentzündungen insb. durch Milben oder durch bakterielle, virale Entzündungen, sowie  auch durch verletzungsbedingte Blutungen/Vernarbungen oder tumoröse Bildungen des Gehirnes herrührt, kann in seltenen Fällen auch durch einen Vitamin B Mangel verursacht sein.

 

Knochenerkrankungen

Knochenerkrankungen müssen ebenso abgeklärt werden, um herauszufinden, ob es sich um einen Kalzium oder einen Vitamin-D-Mangel/Überschuß, bzw. Vitamin D-Vergiftung handelt oder ein Ernährungsfehler vorliegt, indem das Calcium/Phosphor-Verhältnis gestört ist und Phosphor in der Nahrung überwiegt. Calcium darf nur verabreicht werden, wenn ein Calciummangel vorliegt, denn eine Hypercalciämie (Calciumüberschuß im Blut) äußert sich in Gewebe- und Gefäßverkalkungen, Blasen- und Nierensteine, Polyurie (gesteigerter Harnabatz), Polydipsie (gesteigerte Trinkmenge), Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Muskelschwäche, Herzrhythmusstörugen, psychische Veränderung bis zu Psychosen, Niereninsuffizienz bis zum Koma und Herzstillstand. Insbesondere Tumor- oder Sarkomkatzen weisen einen erhöhten Calciumspiegel im Blut auf und eine Calciumverabreichung/Knochenmehle verschlimmern den Überschuß bishin zum Herztod der Tieren. Auch ein Vitamin C-Mangel kann hierfür die Ursache sein neben vielen weiteren organischen Erkrankungen, sowie eine Vitamin A-Vergiftung.

 

Koordinationsstörung von Bewegungsabläufen

Eine Ataxie verursacht bei der Hypermetrie (Dysmetrie) falsch abgemessene Zielbewegungen, die meist in Kombination mit breitbeiniger Stellung und Intentionstremor (sichtbare oder unsichtbare Muskelkrämpfe/rhythmische Bewegungen der Muskeln) und zerebrale (im Gehirn stattfindende) Ursachen sind wahrscheinlich, die durch Viren, Lebendimpfstoffe, Parasiten, Hirntumore oder Metastasen, Vergiftungen, Schädel-Hirntraumen, Durchblutungsstörungen oder Vitamin B1 Mangel - Thiaminmangel - bei der Katze ausgelöst werden.

Die Kopfschiefhaltung in Kombination mit Kreisbewegungen hat vermutlich vestibuläre Störungen (Vestibularapparat ist Teil des inneren Ohrs, Gleichgewichtsorgan, beeinflusst vegetative Funktionen wie auch Blutdruck) als Ursache wie Ohrenentzündungen durch Milben, Bakterien, Pilze oder Viren, sowie auch Allergien durch diese oder durch Arzneimittel, sowie toxische Ursachen durch Arzneimittel oder Schwermetalle (auch im Futter oder Spurenelementepasten), Fremdkörper von Tumoren, Polypen, Schnupfenviren oder Frakturen durch Verletzungen, wie auch Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund. Bei Insulinüberdosen konnten wir in Erfahrung bringen, dass sich Katzen im Kreise drehten bis sie verstarben.

Auch bei Paresen (unvollständige Lähmung) sind spinale (zur Wirbelsäule/Rückenmark gehörend) oder zentrale (den Mittelpunkt bildend) Ursachen wahrscheinlich durch Viren, Bakterien, Parasiten, Pilze Fremdkörper/Abszess, Hirntumoren, Schädel-Hirn-Trauma oder in seltenen Fällen ein Vitamin B1 Mangel bei der Katze. Auch Wirbelsäulenerkrankungen, Verletzungen und Blutungen, sowie Vitamin A-Vergiftungen können auslösend dafür sein. Herzinsuffizienz oder Nerven- und Muskelentzündungen sind meist die Ursachen für Hinterhandschwäche durch: Viren, Parasiten (Toxoplasmose), Diabetes, Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund, Vergiftungen (Zeckentoxine, Medikamente, Lebensmittelvergiftung, Blei- oder chronische Organophosphatvergiftung Tetanus, Organversagen, Kaliummangel, Calciummangel, Azidose (Übersäuerung), Blutarmut und manchmal auch Vitamin B1 Mangel - Thiaminmangel - bei der Katze.

 

Zittern und Krampfanfälle

Rhythmische Muskelkontraktionen (Krampfanfälle) und Zittern können bei der Katze durch einen Vitamin B1 Mangel – Thiaminmangel – auftreten, sowie bei Hunden und Katzenauch durch einen Calciummangel oder einer Verschiebung im Kaliumhaushalt (Überschuss oder Mangel an Kalium im Blut) bei Katzen und Hunden, sowie aber durch einen Natrium-, bzw. Salzmangel oder Salzüberschuss. Krampfanfälle können neben vielen anderen Ursachen (insbesondere durch Toxine von Pflanzen, Medikamenten, Bakterien, wie E.coli und Clostirdien, Parasiten wie Toxacara oder Toxoplasmose). Auch ein extremer Flohbefall oder Parasiten der Gruppe Kokzidien, Spulwürmer oder Bandwurmfinnen können Muskelkrämpfe verursachen. Die Epilepsie kann neben oben Genannten auch noch durch Hirnnervenerkrankungen oder Verdrängungserscheinungen durch Hindernisse im Gehirn (Blutungen, Hämatome, Ödeme, Tumore, bakterielle Gehirnentzündung, wie auch durch parasitäre wie Toxoplasmose) bedingt sein.

 

Kau-Schluckstörungen bei erhaltenem Appetit

Zahnerkrankungen, Kiefererkrankungen, Kehlkopfentzündung oder –karzinom, Stomatitis (Mundschleimhautentzündung).

Kaustörungen durch Zahnerkrankungen: Zahnschmerzen, Zahabszeß, Zahnfraktur, Zahnstein/Karies, Zahnfleischentzündung, Zahnfehlstellungen, Zahnwurzelreste, abgebrochene Zähne.

Traumatische Ursachen wie Verbrennungen, Zungenabriss/Zungenspaltung, Verletzungen im Mund/Rachen. 

Mundhöhle- und Rachen: Papillom, Fibrom, Fibrosarkom, Polypen im Nasen, Rachenbereich, Speicheldrüsenkarzinom, Rachenkarzinom oder Knochentumoren im Kiefer, angeboren durch Gaumenspalte.

Infektiöse Ursachen: Pneumocysti carinii (insb. auch Husten), Lymphknotenschwellung durch bakterielle, virale oder mykotische Infektionen, sowie durch Parasiten wie Toxoplasma, Toxacara, Tumorerkrankungen, Knochenentzündungen, Viren wie FIP/FIV-FeLV, Felines Herpesvirus, bakterielle Ursachen wie Streptococcus, Staphylococcus, Neisseria, E.coli, Pasteurella, Actinomyces, Leptospira beim Hund, Acinetobacter, Nocardia, Mycobacterium, Fusobacterium, Spirochäten oder mykotische wie Candidapilze.

Metabolische (innere Krankheiten) Ursachen: Urämie (Harnvergiftung), Diabetes, Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund, toxische Ursachen wie Vergiftungen mit Blei, Haushaltsmittel, Medikamente, Giftpflanzen, Verätzungen oder durch Fremdkörper.

Unfälle durch Ober- oder/und Unterkieferluxation.

Erkrankungen im Gehirn: Gehirnentzündung durch Bakterien, Parasiten wie Toxoplasmen, Toxacara (Spullwürmer), Bakterien oder Viren, Halswirbelsäuenerkrankungen (Tumore, Unfall, Blutung), Lähmungen durch Unfälle, Zeckentoxine und andere Gifte, wie Blei, Medikamente, Botulinus/Lebensmittelvergiftung, chronische Organophosphatvergiftung), psychische Ursachen wie Stress, Depression und Trauer.

 

Schluckstörung

Schluckstörungen kommen häufig durch virale, bakterielle oder mykotische Rachenentzündungen vor aber auch Mandelentzündung, selten ein Mandelkarzinom, häufiger Fremdkörper, Abszesse, wie auch durch Erkrankungen der Speiseröhre wie Spirocerca-Granulome (durch die häufigen Spirocerosen-Parasiten in südlichen Ländern), Refluxösophagitits (durch Magensäurerückfluss) beim Hund aber auch durch chronisches Erbrechen, Ösophagusstenose durch Fremdkörper, Tumoren, Verletzung der Speiseröhre, Hiatushernie (Verlegung/Verdrängung des Magens meist im Alter (Symptome: Völlegefühl, Aufstoßen, Herzjagen, oft Anämie durch Blutung), Speiseröhrendivertikel.

Bei Vergiftungen mit Blei, Thallium, Organophasphate, Acrylamid, bei Hundestaupe und Tetanus beim Hund, bakterielle, mykotische, parasitäre (Toxoplasma, Cysoisospora) oder virale Gehirnnervenentzündung, Verletzungen und Traumen des Gehirns, Lebensmittelvergiftung (Clostridien Botulinum), Polymyositis (Muskelentzündungen durch Autoantikörper (Bakterien, Viren, Pilze, Allergie, Medikamente), Unterfunktion der Schilddrüse oder Hypokrotisolismus beim Hund, Thymom oder selten durch Parasiten Trypanosoma cruzi.

 

 

Schlittenfahren

Der Juckreiz am After wird durch häufiges Belecken oder Rutschen – „Schlittenfahren“ auf dem Boden bekämpft, der durch einen Analbeutelabszeß, Analbeutel-Entleerungsstörungen, Bandwurmbefall, Mastdarmentzündung (Proktitis), Harnwegserkrankungen, Aalfisteln wie auch bei Aalwunden oder Perinealhernie oder Perianaltumoren beim Hund vor kommt.

Sehr häufig entsteht der Juckreiz durch Verschmutzungen und eingetrockneten Kot nach Durchfällen oder durch Darmparasiten wie Bandwürmer, Trichuris – Balantidium – Entamoeba beim Hund, Uncinaria oder Hakenwürmer (Ancylostoma). Auch bakterielle Infektionen und andere Ursachen wie Harnwegserkrankung, Vaginalerkrankung, Rektumprolaps kommen vor.

 

Niesen - Nasenausfluß

Nasenausfluss ist meist mit Niesen und Würgereiz verbunden und durch Fremdkörper im Nasen-Rachenraum, durch Viren (immer klarflüssiges Sekret wie dies auch bei Allerigen der Fall ist mit späterer Besiedlung durch Bakterien (gelbes Sekret durch Staphylokokken, grünes Sekret durch Streptokokken), durch Allergie (immer nur klarflüssiges Sekret), Cryptococcus- Schnupfen (Kultur des Sekrets nur im frühen Anfangsstadium, Antigennachweis im Serum), sehr häufig auch durch Zahnabszess, Aspergilluspilze (schwarzer Gießkannenschimmel) selten bei Katzen/etwas häufiger beim Hund im Nasen-Rachenraum mit Disseminierung in andere Organe (Nieren, Knochenmark, Augen, Haut) insb. bei Immunschwächung durch andere Infektionen, wie bei Parasitosen durch Magenwürmer/Magencapillarien, Spulwürmer, Lungenwürmer, Hakenwürmer, Toxoplasmose, Pneumocysti carinii oder Herzwürmer bei ausländischen Tieren bedingt und kommt in seltenen Fällen auch bei Tumoren im Nasen-Rachenraum vor.

Schleimig- und meist eitriger Nasenausfluss durch Fremdkörper im Nasen-Rachenraum bei Katzen, Zahnabszeß, angeborene Gaumenspalte oder durch Trauma verursacht.

Ausfluß (auch ohne Schleim oder Eiter) durch Parasiten wie Magencapillarien, Pneumocystis carinii (Pilz oder Amöbe nur durch Sulfonamide therapierbar), äußerst selten durch Linguatula oder Cuterebra, im Hochsommer selten durch Fliegeneier (häufiger an verschmutzten Analbereichen! - Entwicklung zu Larven und Eindringen in Nasen-Rachenraum, bzw. Darm und innerhalb Stunden Zerstörung der Organe, Lebensrettung durch sofortige tierärztliche Larvenentfernung).   

Schnupfen durch Pilzsporen wie Cryptococcus oder Sporothrix bei Katzen, Aspergillus oder Rhinosporidium beim Hund.

Schnupfen durch Tumore wie Adenokarzinom, Lymphosarkom, Polypen bei Katzen, Fibrosarkom, Osteosarkom, Melanom, Chondrosarkom Sticker-Sarkom beim Hund, Plattenepithelkarzinom.

Einseitiger schleimiger Nasenausfluss durch Trauma, Fremdkörper im Nasen-Rachenraum bei Katzen, Polypen, Tumoren im Nasenraum durch Adenokarzinom, Lymphsarkom, Plattenepithelkarzinom, Osteosarkom, Fibrosarkom, Melanom und auch bei Myxosarkom.

 

Blutiger Nasenausfluß

Ein blutiger Nasenausfluß ist immer Sache des Tierarztes und meist durch Trauma, Fremdkörper im Nasen-Rachenraum bei Katzen, hochgradige Lungenwurminfektion (in Verbindung mit Husten), Parasiten wie Magencapillarien/Magenwürmer, selten Linguatula oder Cuterebra, Fliegenlarven oder durch Pilzsporen wie Cryptococcus oder Sporothrix bei Katzen, Aspergillus oder Rhinosporidium beim Hund oder durch einen Zahnabszess verursacht.

Tumore wie Adenokarzonom, Lymphsarkom, Polypen oder andere Fremdkörper (durch Niesen beim Schlucken) bei Katzen im Nasen/Rachenraum (z.B. Grashalm), Sticker-Sarkom beim Hund, Osteosarkom, Fibrosarkom, Plattenepithelkarzinom, Chondrosarkom, Melanom oder Myxosarkom können ebenso blutigen Nasenausfluss verursachen.

Nasenbluten - blutiger Nasenausfluß  ist durch Schädel-Thorax-Trauma, chronisches Niesen durch Viren, Bakterien, Pilzen oder Parasiten, Fremdkörper im Kehlkopf, in der Luftröhre, der Speiseröhre oder des Magens, wie aber auch Fremdkörper in der Lunge oder in den Bronchien oder im Nasen-Rachenraum bei Katzen der Auslöser. Bei Blutgerinnungsstörungen (siehe Nasenbluten), Hyperviskositätssyndrom (siehe Nasenbluten), Bluthochdruck (siehe Nasenbluten), Leukose oder FIP-Coronarvirus bei Katzen, Lupus erythematodes, Polycythaemia vera, Dehydration (Austrocknung durch Flüssigkeitsverluste), Leishmaniose oder Ehrlichia beim Hund kommt es ebenso zu Blutungen.

Auch Tumore im Nasen-Rachenbereich, in der Luftröhre, den Bronchien und Lungen, in der Speiseröhre oder im Magen, sowie auch im Kehlkopfbereich, sowie auch durch Bluthochdruck kann blutiger Nasenausfluss eintreten. Durch Bakterien, Parasiten, Organschäden, Nierenversagen, Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen, Hyperkortisolismus oder Hyperaldosteronismus beim Hund, zentralnervöse Erkrankungen, sowie auch eine Vaskulitis (Blutgefäßentzündung) durch Viren (FIP-Coronaviren bei Katzen, Canines Herpesvirus beim Hund), Blutvergiftung durch Bakterien/bakterielle Endotoxine, Arzneimittelallergie, Allergie durch andere Auslöser (Pflanzengifte, chemische Konservierungsmittel in Futter ect., Futtermittelallergie), Parasiten wie Lungenwürmer (Angiostrongylus, Dirofilaria (Herzwurm) oder Leishmaia, sowie auch durch Ehrlichia beim Hund können Nasenbluten entstehen.

Nasenbluten bei Thrombozytopathie (Thrombozytenmangel): durch Arzneimittel, Harnvergiftung, Leberinsuffizienz, akute Pankreatitis, Knochentumoren, Hyperviskositätssyndrom (bei normaler Thrombozytenzahl bei Niereninsuffizienz, Medikamente), angeboren bei Thrombastenie (Glanzmann) oder v.-Willebrand-Jürgens-Syndrom beim Hund, Zyklische Neutropenie beim grauen Collie, Chediak-Higashy-Syndrom bei Katzen, Plättchenaggregationsdefekt.

Nasenbluten durch plasmatische Gerinnungsstörungen: Angeborene Gerinnungsstörung bei Vitamin-K-Mangel oder Faktor-XII-Mangel (Hagemann) bei Katzen, Faktor VIII-Mangel (Hämohilie A), Faktor-IX-Mangel (Hämophilie-B), beim Hund: v.-Willebrand-Jürgen-Syndrom oder Faktor-X-Mangel – oder Faktor-XI-Mangel.

Vitamin-K-Mangel (Antagonismus) bei Leberinsuffizienz, bei Verschlußikterus, Darmschädigung (Antibiotika), Rattengifte (Cumarine), Indandionvergiftung, Malabsorption (durch Ballaststoffe und Flüssigkeitsmangel, Methioninabsorption, Dünndarmerkrankungen durch akute oder chronische Darminfektionen, Parasitosen, Zöliakie, Strahlenenteritis, Lymphknotenmetastasen, Durchblutungsstörungen durch Angina abdominalis, Rechtsherzinsuffizienz, Perikarditis oder Tumoren). Arzneimittel wie Heparin, DIC.

Nasenbluten durch Bluthochdruck: durch Nierenversagen, Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen, Hyperkortisolismus (Cushing-Syndrom) oder Hyperaldosteronismus beim Hund, Diabetes mellitus, zentralnervöse Erkrankungen, Phäochromoztom (sehr seltener Tumor in 10% maligne, meist im Nebennierenmark oder im Bereich Abdomen/Thorax).

Nasenblutung durch Hyperviskositätssyndrom: Leukose oder FIP-Coronavirus bei Katzen, selten bei Dehydratation (Abnahme des Körperwassers/Austrocknung/Natriummangel/Kaliumüberschuss), Leishmaniose oder Ehrlichia beim Hund, sehr selten polycythaemia vera oder Lupus erythematodes.

Nasenblutungen durch Vaskulitits (entzündliche Reaktionen, die von der Wand der Blutgefäße ausgehen): durch FIP-Coronaviren bei Katzen, beim Hund: Canines Coronavirus – Leishmania – Ehrlichia – Dirofilaria (Gefäßparasit im Ausland häufig) – Angiostrongylus (Lungenwurm), Blutvergiftung durch bakterielle Toxine/Gifte, Harnvergiftung (Urämie), Arzneimittel- oder Futtermittelallergie.

 

Rückwärtsniesen

Anfallsartige Nies-Attacke mit Dyspnoe (Atemnot) über 1-2 Minuten. Die Ursache kann eine akute allergische Reaktion sein, die lebensbedrohlich ist und sofortige Cortison- oder Antihistaminikagaben benötigt. Andere Ursachen sind unbekannt und sind durch Kehlkopfmassagen zu durchbrechen (nicht bei lebensbedrohlichem Schock/Allergiesymptom!!!)

Die Ursachen sind neben dem lebensbedrohlichem Schock durch Allergie, Katzenschnupfen, Nasopharyngeale (im Nasen-Rachen) Polypen oder Fremdkörper, beim Hund Rachenentzündung/Rachentumore, Rachenfremdkörper, Nasen-Rachenspasmus, Larynx-Trachealfremdkörper (Fremdkörper im Kehlkopf/Luftröhre).

 

Atemgeräusche – Schnorcheln

Atemgeräusche entstehen meistens durch Schnupfen, Fremdkörper im Nasen-Rachenbreich, Asthma bei Katzen, Polypen im Nasen-Rachenraum, Entzündung der Luftröhre und Bronchien, Larynxparese (unvollständige Kehlkopflähmung) oder Mandelentzündung beim Hund.

 

Lungengeräusche – Bronchiales Atemgeräusch - laut: Bronchitis durch Bakterien, Parasiten, allergische Bronchitis oder allergisches Asthma bei Katzen, Atemwegsverlegung, Lungenfibrose oder Lungentumoren, Erregung/Angst/Schmerzen, metabolische Azidose (Übersäuerung/Abfall des arteriellen Blut-ph-Wertes), Blutarmut, Atemnot.

Leise: Normalbefund, Lungentumoren, Lungenabszeß, Lungenentzündung durch Bakterien, Schimmelpilze, Bronchitits, Lungenemphysem (mit oder ohne Infektion durch Narben oder Verletzungen, chronischer Bronchitis, durch Alpha 1-Antitrypsinmangel), Mediastinaltumoren (im Brustraum).

Ohne Lungengeräusche durch Adipositas (Fettsucht), hochgradige Lungenentzündung, Pneumothorax (Ansammlung von Luft durch Emphysem, Narben, Tumore, Lungenfibrose), Atelektase (Verlegung der Luftwege/Bronchien durch asperierten Schleim, Schädigung des Atemzentrums z.B. durch Gehirnblutung, Bronchialverschluß durch Fremdkörper wie Tumore oder asperierte Fremdkörper, Druck von außen durch Herzvergrößerung, Zwerchfellhochstand, Ergüsse, Tumoren...), Lungenlappentorsion, bzw. -drehung beim Hund, Thoraxerguß.

Mit Rasselgeräusche – trocken mit Pfeifen, Brummen, Giemen: Atemwegsobstruktion durch Larynxparalyse (Kehlkopflähmung),Glottisödem (Kehlkopfödem durch Allergie wie auch durch Insektenstich, Virus, Angina), durch Fremdkörper, Tumoren, chronische Bronchitis, allergische Bronchitis/Asthma und sehr selten durch Tracheahypoplasie (Unterentwicklung der Luftröhre).  

Mit feuchten Rasselgeräuschen: Lungenödem (durch Herzschwäche, Allergien durch Futter, Arzneien, anderen Giften oder durch Pilze, Viren, Bakterien oder parasiten), Pneumonie (Lungenentzündung), vermehrter Magenschleim durch Magenwürmer/-capillarien.

Husten durch häufige Ursachen wie allergisch bedingt, infektiös oder tumorös bedingt. Beim Hund häufig auch kardial (Herzschwäche), durch Fremdkörper oder durch Trachealkollaps (Lähmung  der Luftröhre). Bakterielle Bronchitis mit Schleim/Eiter durch Bakterien wie Strepto-oder Staphylokokkus, Pasteurellen, E.coli, Bordetella, Klebsiellen, Mycobacterium oder Mycoplasmen bei Katzen.

Auch durch Fremdkörper im Nasen-Rachenraum bei Katzen (Grashalm), Fremdkörper im Larynx (Kehlkopf), in der Trachea (Luftröhre), in den Bronchien.

Aspirationspneumonie (Lungenentzündung durch Aspiration) durch Eingeben von Flüssigkeit oder Zwangsernährung, durch Erbrechen, Refluxösophagitis, Larynxparalyse (Schlucklähmung durch Gehirnblutung oder bakterielle oder virale oder auch durch Vitamin-A-Vergiftung oder Nervengifte ausgelöste Gehirnentzündung), Regurgitation (Zurückströmen von Speiseresten bei Ösophagusdivertikel, Stenosen oder Verätzung der Speiseröhre oder häufiges Erbrechen), Megaösophagus (Dilatation, bzw. Erweiterung der Speisröhre bei Infektion wie Chagas-Krankheit (Zellparasiten aus Südamerika Trypanosoma) toxisch bedingt durch Morphine, zentralnervös durch Unterfunktion der Schilddrüse, durch Narbenschrumpfung nach Ulkus, Tumoren.

Auch durch Narkose, Arzneimittel- oder Kontrastmitteleingabe, Zwangsfütterung, sowie durch allergische Bronchopneumonie, allergisches Asthma, Inhalationsallergie, Bakterien- Pilz- oder Parasitenallergie, Arzneimittelallergie, Polypen bei Katzen, Rickettsielle Bronchopneumonie beim Hund durch Rickettsia oder Ehrlichia.

Parasitäre Bronchopneumonie durch Toxoplasma (Spulwürmer), Pneumocystis carinii (Pilz oder Amöbe, nur durch Sulfonamide therapierbar), Filarien oder Crenosoma beim hund, Angiostrongylus (Lungenwurm), Larva migrans (Hakenwürmer).

Mykotische Bronchopneumonie durch Cryptococcus bei Katzen, andere pathogene Pilze wie Histoplasma, Blastomyces oder Coccidioides.

Toxische Brochopneumonie durch Rauch, Reizgase, Haarspray, durch Harnvergiftung (Urämie), Lungentumoren, Tumormetastasen wie Schilddüsenkarzinom, Mammakarzinom weiblicher Tiere, Osteosarkom, Plattenepithelkarzinom. Hämangiosarkom (von den Blutgefäßen ausgehender Tumor), Melanom (meist von der Haut ausgehender Tumor), Lymphosarkom (von Lymphknoten, Mund-Nasen-Rachenraum, Milz und von anderer Organe ausgehender Tumor) bei Katzen, Adenokarzinom oder maligne Histiozytose beim Berner Sennenhund.

Lungenödem (Herzinsuffizienz oder allergische Reaktion), Überfunktion der Schilddrüse oder Bluthochdruck bei Katzen, Herzrhythmusstörugen oder Pneumonie. 

Ursachen im Nasen/Stirnhöhlenbereich: durch Viren (Herpes), Adenovirus/Parainfluenzavirus/Hundestaupevirus beim Hund. Durch Bakterien (Pasteurella, Bordetella, Staphylococcus, Pseudomonas, Chlamydien bei Katzen, E.coli, Mycoplasma. Durch Pilze (Cryptococcus bei Katzen, Aspergillus, Rhinospridium beim Hund.

Fremdköper im Nasenraum bei Katzen durch Grashalme, Getreideähren.

Parasitäre Rhinitis durch Capillaria, selten Linguatula, Pneumonyssus, Cuterebra.

Immunreaktive Rhinitis durch Inhalationsallergie/Atopie, IgA-Mangel oder FIV/FIP bei Katzen. Durch Zahnabszeß, traumatisch bedingte oder angeborene Gaumenspalte.

Atemgeräusche durch Tumore wie: Adenokarzinome, Lyphosarkom, Plattenepithelkarzinom, selten Osteosarkom, Chondrosarkom, Fibrosarkom, Melanom, Myxosarkom oder Polypen bei Katzen im Nasen-Rachenraum.

Atemgeräusche durch Ursachen im Rachenraum: durch Rachenentzündung mit Granulombildung oder Fremdkörper. Durch Rachentumoren wie Plattenepithelkarzinom, Adeno- oder Lymphosarkom. Seltener Rahabdomyosarkom, Leiomyosarkom, Mastzellentumor, Hämangiosarkom oder Osteosarkom.

Atemgeräusche Sonstige Ursachen: Operationen, Schilddrüsenkarzinom, N.-laryngeus-recurrens-Parese beim Hund, Kehlkopfentzündung/Kehlkopfkarzinom, Abszeß im Peritonium, überlanges Gaumensegel,  seltener Unterfunktion der Schilddrüse, Hypocortisolismus (Addison-Krnajheit), angeborene Fehlbildung, Maysthenia gravis, Polyneutopathie.

Atemgeräusche durch Ursachen in der Luftröhre: Fremdkörper, Sekretansammlung durch Schleim, Eiter, Blut, Trachealkollaps, seltener durch Trachelatumoren, Tracheahypoplasie, Striktur, Bronschiktasie.

Atemgeräusche durch Stenose: atriale Linksherzvergrößerung, Mediastinitis, Fremdkörper in der Speiseröhre, Lymphadenopathie, Trachealtumoren wie Thymom oder Schilddrüsenkarzinom.

Atemgeräusche durch Ursachen in der Luftröhre und Bronchien: durch Viren (Herpes, Katzenschnupfen-Komplex, Hundestaupe/Parainfluenzavirus/Reovirus oder Zwingerhusten-Komplex beim Hund, durch Bakterien (Bordetella, Pasteurella, Pseudomonas, Streptococcus, Staphylococcus, E.coli, Klebsielle, Mycoplasma oder Chlamydia bei Katzen.

Atemgeräusche durch Parasiten:   Capillaria, Pneumocysti carinii, Cryptosporidium bei Katzen, Lungenwürmer/capillarien, Filaroides oder Crenosoma beim Hund.

Atemgeräusche durch sonstige Ursachen: Asthma bei Katzen, allergische Bronchitis, Rauchinhalation, Fremdkörper, maschinelle Beatmung, Magensaftaspiration, Zwangsfütterung.

 

Husten mit blutigem Sekret

Lungenwürmer, Fremdkörper im Nasen-Rachenraum bei Katzen, Fremdkörper im Kehlkopfbereich, in der Speise-oder Luftröhre, sowie in den Bronchien. Durch Trauma im Bereich der Luft- oder Speiseröhre, Lungentrauma oder durch Biopsie des Lungenaspirats, durch Intubation (Beatmung) oder durch Bronchoskopie (Spiegelung der Bronchien).

Durch Lungenthromboembolie bei Lungenwurmbefall, Hakenwurm, Dirofilaria (Herzwürmer) beim Hund, Septikämie (Blutvergiftunge) oder Endokarditits (Herzentzündung durch Bakterien, Pilze oder Parasiten), chirurgische Eingriffe, Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung), Nierentzündung, immunhämolytische Anämie durch blutauflösende Bakterien oder andere Infektionen/Tumoren, Unterfunktion der Schilddrüse oder Hyperkortisolismus beim Hund, DIC (Blutgerinnungsstörungen durch Verbrauchskoagulopathie wie durch Gerinnung bei stärkeren Blutungen, hämorrhagischen, anaphylactoiden oder septisch-toxischem Schock, akuter Pankreatitis, akuter Leukämie, bei Lungen- oder Prostatakarzinom, Transfusionszwischenfälle, Rattengifte, Hyperfibronolyse, Fruchtwasserembolie.

Blutgerinnungsstörungen durch Rattengifte mit Dicumarin oder Warfarin, Heparin, Acetylsalicylsäure.

Bronchopneumonie oder Lungenabszeß, durch Lungentumoren wie Adenokarzinom, Plattenepithelkarzinom, Tumormetastasen von Schilddrüsenkarzinom, Mammakarzinom weiblicher Tiere, Hämangiosarkom, Osteosarkom, Melanom, Lymphosarkom bei Katzen,, maligne Histiozytose beim Berner Sennenhund.

 

Husten

Trockener Husten wird hauptsächlich durch wandernde Parasiten im Rachen wie Spulwürmer (Toxacara), Lungenwürmer, Pneumocysti carinii, Viren wie z.B. Katzenschnupfen, Hundestaupe, Herpesviren (canine, felide), Zwingerhusten oder Adenovirus, sowie auch Parainfluenzavirus oder canines Reovirus beim Hund verursacht, sowie auch ein Trachelkollaps beim Hund. Allergische Bronchitis/Luftröhrenentzündung, Inhalationsallergie, Kompression der Bronchien durch Linksherzvergrößerung, Herzbasistumor bei Hund, Schilddrüsenkarzinom, Lymphadenopathie oder Thymom. Überlanges Gaumensegel beim Hund (angeboren), bakterielle oder parasitäre Entzündung der Luftröhre und Bronchien.

 

Atemnot

Häufige Ursachen sind: Lungenerkrankung, Lungenödem (durch Herzschwäche, Allergien auf Futter, Medikamente, Zusatzstoffe in allen Produkten, Gifte), Lungenblutung, Thoraxerguß, Pneumothorax, Felines Asthma, Pneumonie beim Hund, seltener Lungentumoren, Herzerkrankung, Herzmuskelerkrankung, angeborene Herzerkrankung, Anämie (Sauerstoffmangel) oder Trachealkollaps (Kollaps der Luftröhre) beim Hund auch häufig durch Ursachen im Kehlkopfbereich durch Fremdkörper, Glottisödem (Allergie z.B. durch Insektenstiche, Medikamente oder Virusinfektion) , Abszess.   

Atemnot durch Lungenerkrankungen: Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten, Allergien, Fremdkörper, Zwangsfütterung (Aspiration), Lungenödem (Wasser in der Lunge durch Herzschwäche oder eben benanntes), Lungentumoren, Lungenkontusion/-blutung, Lungenarterientrhromboembolie, Emphysem oder Lungenlappentorsion beim Hund.

Ursachen im Nasenbereich: Schnupfen durch Viren wie Herpes (felines, canines), Adenovirus, wie auch Hundestaupe oder Parainfluenzaviren beim Hund, Calcivirus bei der Katze.

Atemnot durch bakterielle sekundär- oder Erstinfektion: Chlamydia bei Katzen, Pasteurellen, Bordetellen, Staphylokokken, Pseudomonas, E. coli, Mycoplasma.

Atemnot durch mykotische Rhinitis: Cryptococcus bei Katzen, Aspergillus, Rhinosporidium beim Hund.

Atemnot durch Fremdkörper im Nasenbereich: Grashalm bei der Katze, Getreideähren.

Atemnot durch parasitäre Rhinitis (Schnupfen): Magencapillarien, selten Linguatula, Pneumonyssus oder Cuterebra beim Hund.

Atemnot durch Immunreaktive Rhinitis: Inhalationsallergie, Allergie auf sämtliches, IgA-Mangel oder FeLV/FIV bei Katzen.

Atemnot durch Fistel im Mund-Nasenbereich: Zahnabszeß, angeborene oder traumatisch bedingte Gaumenspalte.

Atemnot durch Tumoren im Nasenbereich: Adenokarzinom, Lymphsarkom, Plattenepithelkarzinom, seltener Osteosarkom, Chondrosarkom, Fibrosarkom, Melanom, Myxosarkom, Polypen bei Katzen.

Andere Ursachen: Nasenlochverengung, Nasenmuschelanomalien, kurzer Rachenraum, überlanges Gaumensegel, Schleimhauthyperplasie, bzw. -wucherung, Larynxkollaps (Lähmung des Kehlkopfes auch durch Vitamin-A-Vergiftung, andere Vergiftungen), Tracheahypoplasie (Luftröhrenunterentwicklung).

Atemnot durch Ursachen im Kehlkopfbereich: Karzinome wie Plattenepithelkarzinom, Lymphosarkom, Adenokarzinom, seltener Rhabdomyosarkom, Leiomyosarkom Mastzelltumor, Hämangiosarkom, Osteosarkom.

Traumatischer Luftröhren-, bzw. Tracheaabriß, Rauchinhalation, Inhalation pflanzlicher  oder chemischer Arzneimittel, Inhalation von Schimmelsporen, Fremdkörper, endotracheale Intubation (maschinelle Beatmung), Magensaftaspiration oder Zwangsfütterung, Flimmerepithelfehlfunktion (Dyskinesie).Herzerkrankungen, Carnitin- oder Taurinmangel, bakterielle Herzmuskelentzündung, Azidose, Alkalose, Vorhofruptur (Trauma), Rippenfraktur, Narkosezwischenfall, Kompression durch Tumoren, Thrombose, Schock (Allergie/Blutdruckabfall/Bluthochdruck), Linksherzvergrößerung, Fremdkörper in der Speiseröhre, Entzündung im Brustraum, Mandelentzündung (Tonsillitis), Tonsillenkarzinom, überlanges Gaumensegel, Kehlkopfoperationen, N.-laryngeus-recurrens-Parese beim Hund, Schilddrüsenkarzinom, seltener Überfunktion der Schilddrüse, Hypokortisolismus bei Hunden, Myasthenia gravis oder angeborene Fehlbildung.

Ursachen der Lunge (pulmonale Ursachen): Viren (Katzenschnupfen, Hundestaupe, CAV-1 (Hepatitis c.c.) beim Hund, Zwingerhusten-Komplex beim Hund, FIP-Coronarvirus oder FeLV/FIV bei Katzen).

Atemnot durch Kehlkopfspasmus/Glottisödem: Insektenstiche, Arzneimittelallergie, endotracheale Intubation (maschinelle Beatmung), Rauchinhalation, Reizgase, Haarspray, Fremdkörper. Selten Magensaftaspiration oder Mastzellentumor.

Atemnot durch Ursachen in der Speiseröhre (tracheale Ursachen): Fremdkörper, Speiseröhrenkollaps, Sekretansammlung mit Schleim, Eier oder Blut durch Bronchitits oder Verletzung, sowie Verätzung. Seltener Trachealtumoren (Plattenepithelkarzinom, Lymphosarkom), Striktur (Verengung), Tracheahypoplasie (Unterentwicklung). 

Atemnot durch Entzündungen im Speiseröhren/Bronchienbereich (Tracheabronchitis) durch Viren, wie Katzenschnupfen oder Calcivirus, Hundestaupe, Herpesvirus beim Hund/Katze (canine und feline), Parainfluenza, Zwingerhusten-Komplex oder Reovirus beim Hund, allergische Bronchitits, Fremdkörper.

Durch Bakterien: Bordetella, Pasteurelle, Staphylococcus, Streptococcus, Pseudomonas, E.coli, Klebsielle, Chlamydia oder Mycoplasma bei Katzen.

Durch Parasiten: Magencapillarien, Pneumocystis carinii (Amöbe oder Pilz), Cryptosporidium bei Katzen, Lungenwürmer (Aeclurostrongylus), Filaroides beim Hund.

Atemnot durch immunreaktive Tracheobronchitis durch Asthma, eosinophile (allergische) Bronchitis.

Parasitäre Pneumonie: Toxoplasma, Pneumocysti carinii, Magencapillarien, Lungenwürmer, Filarien oder Crenosoma wie auch evt. Paragonimus beim Hund, Larva migrans (Hakenwürmer).

Mykotische Pneumonie: Cryptococcus bei Katzen, Histoplasma, Coccidioides, Blastomyces, Aspergillus und Candida, sowie andere pathogene Pilze.

Rickettsien oder Ehrlichia beim Hund.

Toxische Pneumonie: Reizgase, Rauch, Haarspray, andere eingeatmete Substanzen, aspirierte Pneumonie durch Zwangsfütterung, Zwangseingabe irgendwelcher Substanzen/Flüssigkeiten.

Sonstige Ursachen:  IgA-Mangel, Fremdkörper, Flimmerepithelfehlfunktion.

Atemnot durch Lungenödem: öfter durch übermäßige Infusionen, Herzinsuffizienz, akute Allergie (Sofortreaktion innerhalb Minuten) auf Substanzen (Arzneien, Konservierungsstoffe, Insektenstiche, Gifte, Enzyme, für Tiere unverträgliche Stoffe wie z.B. bestimmte Gemüse, Obst, Honig ect.) mit Schockreaktion und Gefahr des Kreislaufversagens  (Anaphylaxie)., seltener Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen, Bluthochdruck bei Katzen, Herzrhythmusstörungen (Symptom keine Ursache), Kardiomyopathie (Bezeichnung für alle Herzmuskelerkrankungen, die nicht durch angeborene oder erworbene Herzfehler, Arteriosklerose, hohen Blutdruck oder Erkrankungen des Herzens bedingt sind) wie eben durch Herzmuskelentzündungen (durch Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten, Medikamente, Alkohol, Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse, Herzverfettung, Eisenverwertungsstörungen, Leukämieinfiltrationen, Herztumoren, traumatisch oder strahlenbedingt).

Atemnot durch Lungentumoren, Lungenthromboembolie (Lungenwurm, Hakenwurm, Dirofilaria beim Hund, Narkose/Seitenlage, chirurgischer Eingriff, Pankreatitis, Immunhämolytische Anämie, Unterfunktion der Schilddrüse, Nierenerkrankung, DIC (Verbrauchskoagulopathie), Cushing-Syndrom (Cortisole) beim Hund, Hyperviskositätssyndrom.

Atemnot durch sonstige Ursachen: Lungenblutung (Verletzung, Fremdkörper, Lungenabszeß, Lungentumoren, Blutgerinnungsstörungen z.B. Rattengifte), Thoraxerguß, Pneumothorax, Pleuritis (Brustfellentzündung),selten Lungenfibrose, Emphyseme, Atelektase.

Rauchinhalation, Aspirationspneumonie (Zwangsfütterung), Endotoxine von Bakterien, Pilzen, Parasiten, Lungenkontusion durch Unfälle, akute Pankreatitis, Schädel-Hirn-Tauma, Krampfanfälle, Allergieschock (Schlangengift, Sauerstoffvergiftung, Ertrinken, Eelektroschock), Kälteexposition etwas häufiger bei Katzen (Blutdruckabfall/niedriger Blutdruck, Natrium- bzw. Salzmangel, Salz-, bzw. Natriumüberschuss, Kaliumüberschuss oder Kaliummangel).

  

Kurzzeitige Bewusstlosigkeit

Ein plötzliches Umfallen kann durch einen starken Flohbefall herrühren. Die kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope) ist aber auch durch Herzklappenerkrankung, Herzmuskelerkrankungen, Überfunktion der Schilddrüse, Kaliummangel oder Kaliumüberschuß, Calciumüberschuß oder Calciummangel, Natriumüberschuß oder Natriummangel, Blutdruckabfall, infektiös oder traumatisch bedingt, Unterzucker oder Schädel-Hirn-Trauma.

Bewusstlosigkeit bei Herzmuskelerkrankungen durch Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen, Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund, Kaliummangel oder Kaliumüberschuß, Calciummangel oder –überschuß, Diabetes, Harnvergiftung, Bluthochdruck oder Blutdruckabfall, Hyperkortisolismus (Cushing-Syndrom) beim Hund, Taurinmangel eher bei Katzen, Carnitinmangel eher beim Hund, Herzmuskelentzündung durch Viren wie Herpesviren, Parvoviren oder Hundestaupeviren beim Hund oder durch Bakterien mit Aerobier/Anaerobier, Lyme-Borreliose beim Hund, Endotoxämie, durch Pilze (Cryptococcus bei Katzen), durch Parasiten von Toxoplasmose, Hepatozoon oder Trypanosoma beim Hund, toxische Myokarditis durch das Arzneimittel Doxorubicin oder durch Schwermetalle, traumatische Kontusion oder Vorhofruptur.

Bewusstlosigkeit bei Herzklappenerkrankungen: Mitralklappeninsuffizienz durch bakterielle, virale, parasitäre Endokarditits, funktionelle Klappenringdehnung, Fibrose, Dysplasie, valvuläre Pulmonalstenose (Dysplasie), Trikuspidalklappeninsuffizienz durch Dysplasie, Endokarditis, Fibrose, funktionelle Klappenringdehnung, valvuläre Aortenstenose (Dysplasie) oder Papillarmuskelruptur.

Bewusstlosigkeit bei Herz-/Perikardtumoren: Hämangiosarkom – Herzbasistumor oder Myxom beim Hund, Schilddrüsenkarzinom, Mesotheliom, Lymphosarkom, Zysten.

Bewusstlosigkeit bei Perikarderkrankungen (Perikarderguß): Herzinsuffizienz, Urämie (Harnvergiftung), Herzrhythmusstörungen, Hypalbuminämie (Eiweißmangel schwefelhaltiger Aminosäuren), Pericardio-diaphragmatische Hernie.

Pericardexsudat (Erguß): Tumoren, Perikarditis durch Hundestaupevirus, FIP-Coronaviren bei Katzen, Leptospira beim Hund, Actinomyces, Nocardia, Mycobacterium, Toxoplasma, Pasteurella, Streptococcus, Staphylococcus, E.cli, Cryptococcus bei Katzen.

Pericarderguß durch Blut: Vorhofruptur, Hämangiosarkom eher beim Hund, Fremdkörper, Blutgerinnungsstörugen.    

Arterielle Thromboembolie: Feline Aortenthromboembolie durch hypertrophe/restriktive/dilative  Kardiomyopathie bei Katzen, Lungenthromboembolie durch Dirofilaria oder Lungenwurm vielleicht eher beim Hund, Hyperkortisolismus (Cushin-Syndrom) beim Hund, DIC (Verbauchskoagulopathie), Dardiomyopathie, Proteinverlust-Nephropathie, akute Pankreatitis, Septikämie/Endotoxinämie, immunhämolytische Anämie, Knochentrauma/-chirurgie, Hyperviskositätssyndrom.

Bewusstlosigkeit durch neurologische Ursachen: Bluthochdruck durch Erregung, Husten, Niesen, Geburtswehen, Krampfanfälle, Karotissinusreizung (Halsband), Schädel-Hirn-Trauma, Blutungen im ZNS, Hirntumoren, zerebrale Durchblutungsstörungen, Narkosen.

Bewusstlosigkeit durch sonstige Ursachen: Unterzucker (Insulinüberdosen/Insolinom), Azidose, Calciummangel oder –überschuß, Natriummangel oder –überschuß, Kaliummangel oder –überschuß, Blutdruckabfall (durch Medikamente, Allergieschock, Kaliumüberschuß, Natriummangel, Vergiftung), Bluthochdruck (Natrium, bzw. Salzüberschuss, Gifte, Organvergiftungen/Erkrankungen, Entzündungen), Hypokortisolismus (Addison-Krankheit) beim Hund.

Bewusstlosigkeit durch Arzneimittel: ACE-Hemmer, Hydralazin, Kalziumkanalblocker, Nitroglycerin, Azepromazin, Antikovulsiva, Antiarrhythmika, Diuretika.

Bewusstlosigkeit durch Hyperviskositätssyndrom: Plasmozytom beim Hund, Leukose FIP-Coronavirus bei Katzen, Austrocknung, Leishmaia oder Ehrlichia beim Hund, Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis, selten Polycythacemia vera.

 

Bluthochdruck

Bluthochdruck (Hypertonie): Katzen weisen einen normalen Druck von 150-200 mmHg systolisch und 85-100 diastolisch auf. Hunde systolisch von 130-170 mmHg und diastolisch 70-90 mmHg. Ursachen für Bluthochdruck sind meistens bedingt durch Niereninsuffizienz, Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen (Iod im Futter), Iodsalz, Salz, bzw. Natriumüberschuss, Diabetes und beim Hund Hyperkortisolismus (Cushing-Syndrom). Seltener durch zentralnervöse Erkrankungen, salzhaltiges Futter, Kaliummangel, Hyperaldosteronismus beim Hund, selten Phäochromozytom.

 

Langsamer und schwacher Herzschlag/Puls

Schwacher Puls kommt bei hohem diastolischen und bei niedrigem systolischen Blutdruck, bei Hypovolämie durch Blutungen oder durch niedriger Blutdruck z.B. durch Salz- oder Blutarmut, Mitralklappeninsuffizienz, Aortenstenose, Kardiomyopathien, Perikarderguß, Aortenthromboembolie bei Katzen vor.

 

Herz- Pulsjagen

Herzjagen kommt bei Aufregung, Anstrengung, Anämie, Salzüberschuss oder auch Natriummangel bei niedrigen Blutdruck (z.B. auch bei Kaliumüberschuss), Kaliummangel, Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen, Aortenklappeninsuffizienz, persistierender Ductus arteriosus Botalli.

 

Herzvergrößerung

Die Herzvergrößerung wird durch Herzschwäche oder/und Herzüberforderung begünstigt, wie durch Bluthochdruck (Niereninsuffizienz, Salzüberschuss, Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen, Vergiftungen, Allergien) oder zu niedrigen Blutdruck durch Kaliumüberschuss oder Salzmangel, wie auch durch Allergien und Vergiftungen (Herzjagen), hypertropher kardiomyopathie, Herzmuskelschwäche z.B. durch Infektionen, Cor pulmonlae, Vorhofthrombose, beim Hund auch Perikarderguß, Vorhoftumoren, persistierender Ductus arteriosus, Ventrikelseptumdefekt, Pulmonalstenose.

 

Herzrhythmusstörungen

Die normale (physiologische) Herzfrequenz beträgt bei Katzen zwischen 160 bis 240 Schlägen pro Minute und beim Hund zwischen 70 und 160 (bei Welpen bis zu 220) Schlägen pro Minute. Die Ursachen für Herzrhythmusstörungen sind Herzmuskelerkrankungen durch verschiedene Ursachen, Niereninsuffizienz, Kaliumüberschuss oder Kaliummangel insb. bei Katzen, Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen, Arzneimittel insb. durch Digitalisintoxikation, Allgemeinerkrankungen und angeborene Herzerkrankungen insb. beim Hund.

 

 

Herzkrankheiten

 

Können durch Bluthochdruck (salzhaltiges Futter, Vitaminpasten wie die von Naumann, bzw. Natriumüberschuss oder auch durch Salzmangel), durch Niereninsuffizienz (auch durch z.B. Salzüberschuss/Infektionen/Vergiftungen/Schadstoffe...), Überfunktion der Schilddrüse bei Katzen (z.B. durch Iod im Futter),  Diabetes, beim Hund Hyperkortisolismus (Cushing-Syndrom, das auch durch Cortison oft ausgelöst wird), durch Kaliummangel (oft schneller Herzschlag), durch Salzmangel oder Kaliumüberschuß, sowie auch bei Blutarmut, Calcium- oder Vitamin-D-Überschuss (Vergiftung), bakterielle, virale oder mykotische Herzentzündung (Herzbeutel-, Herzklappen- oder Herzinnenhautentzündung meist durch vorangehende oder bestehende Infekte), parasitäre Herzentzündung (z.B. durch Toxacara (Spulwürmer) oder Toxoplasmose), Vergiftungen, bzw. Anhäufung/Anreicherung durch/mit Medikamente, Chemikalien in der Umwelt oder Pflanzengifte/Giftpflanzen oder Vitaminvergiftungen (Vitamin A oder Vitamin D), Allergien oder Unverträglichkeitsreaktionen auf Vitamin B1 (Herzrhythmusstörungen oder Herzjagen), Medikamente, Futtermittel, Zusatzstoffe, Antioxidantien und Konservierungsmittel, Unverträglichkeit gegenüber Weizen, sowie anderes, das bei Fleischfressern oftmals kontraindiziert ist.

 

 

 

Langsame und regelmäßige Herzschläge

Physiologisch durch Schlaf oder bei Operationen. Pathologisch bei Sick-Sinus-Syndrom,  nach Narkosen, Herzkatheter, Hirndruck, Rachenerkrankungen, Bauchschmerzen, Peritonitis, Erbrechen, Pankeatitis, Magenulkus, Karotisdruck, Bulbusdruck, Tumoren im Hals oder Mediastinum, durch Elektrolytstörungen bei Kaliumüberschuss (Infusionen, Heparin, Cortison), Kaliummangel (Erbrechen, Durchfall, entwässernde Medikamente, Reis, Diabetes), insb. Salz-, bzw. Natriummangel, Medikamente wie Digitalisglycoside, Betablocker, Kalziumantagonisten, Cimetidin, Xylazin, Lidocain, Azepromazin, Halothan. Sonstige Ursachen: Myokarditits oder Endokarditits durch eine fortgeleitete bakterielle, mykotische oder virale Infektion, Herztumoren, angeborene Herzfehler Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund, Harnvergiftung, Muskarinvergiftung.

 

Hauterkrankungen

Ein Haarausfall mit Juckreiz ist falls er durch Futterumstellung und Vitaminen nicht zu lindern ist und Stuhlproben auf Parasiten und Pilze negativ sind durch ein Hautgeschabsel bis Blut kommt und labordiagnostisch zu identifizieren. Sehr oft ist Haarausfall auf  Infektionen zurückzuführen oder auf eine Parasiten- oder Pilzallergie, bzw. auf einen Befall mit Milben, Flöhen, Haarlingen oder innerlichen parasitären Befall mit Hakenwürmer, Leishmania meist beim Hund, Dirofilaria, Dracunculus, Pelodera, Uncinaria, durch Strongyloides oder Trichobilharzia, die häufiger im  Süden vorkommen, sowie sehr sehr selten auf Läuse, zurückzuführen, sowie auch sonstige Verstimmungen/Mißverhältnisse im Darmbereich durch Futtermittelallergien (Konservierungs- und Farbstoffe, Antioxidantien, pflanzliche Nebenerzeugnisse, zugepantschte nicht deklarierte Zutaten wie Erdnuss, Algen, Soja, Mais, Stärke, Getreide), Pilzallergie, die sich durch Hefe, Schimmelpilze und Zucker verschlimmert, bzw. sich die Hefepilze vermehren und Asthma, Schnupfen oder /und Hautkrankheiten entstehen können (insb. bei abwehrgeschwächten und mit anderen Infektionen geplagten Tiere), Kontaktallergien (Shampoos, Salben, Floh- und Zeckenpulver/-halsbänder, Pflanzen, Katzenstreu, Waschmittel, Desinfektionsspray und Sonstiges), Pilzallergie, Inhalationsallergie (Schimmelpilze, Rauch, Chemisches, Pflanzliches, Pollen, Hausstaubmilben) bedingt sind.

Haarausfall ohne Juckreiz kann ein Mangelsyndrom sein wie z.B. Vitamin-A-, B- oder E-Mangel, Zink- oder Biotinmangel, Fettsäuremangel z.B. von Fischöl. Aber auch durch Schwermetallvergiftungen (Selen insb. bei Katzen) von allen Spurenelementen wie z.B. Zink-, Kupfer, Mangan, Eisen, wie auch durch Magnesium, Calcium können Vergiftungen und Haarausfall selbst mit Juckreiz auftreten. Durch viele andere Gifte wie insb. Thallium, Insektizide wie Floh- und Zeckenpuder/pulver/-halsbänder können Vergiftungen und auch Haarausfall auftreten.

Eigelb von weichgekochten Eiern enthält alles was für die Haut wichtig ist (Vitamin-B-Komplex, Biotin, Fettsäuren, schwefelhaltige Aminosäuren), sowie sehr viel Zink und Eisen (bei Blutarmut) in Meeresfrüchten, wie Krabben oder Scampis, sowie Zink in Geflügel vorhanden ist und zumindest keine Vergiftung verursachen kann.

Auch innere Krankheiten können einen Haarausfall verursachen, wie Darmtumore, Unterfunktion der Schilddrüse/Zwergwuchs/Cushing-Syndrom (Hyperkortisolismus) beim Hund, übermäßige Östrogenproduktion durch Ovarialzysten/Ovarialtumor oder Sertoli-Zelltumor oder Androgenmangel beim Hund.

Psychische Ursachen durch Fellrupfen oder extremes Lecken. Rasseabhängiger Haarausfall wurde bei Yorkshire-Terrier und durch Sonnendermatitis, wie auch durch Verletzungen und Entzündungen  beschrieben.  

 

Nickhautvorfall

Ein Nickhautvorfall schützt Tiere beim Durchstreifen von Gräsern vor Fremdkörper und tritt bei folgenden Krankheiten generell hervor: Schmerzhafte Augenerkrankungen, Fieber und Austrocknung, sowie durch Antiepileptika (Antikonvulsiva), sedierende Medikamente und Narkosen.

Ein einseitiger Nickhautvorfall kommt selten vor und resultiert aus chronischen und schmerzhaften Augenerkrankungen, Hirnstammläsion, Thorakale Wirbelsäulenläsion (T1-T3), Halswirbelsäulenläsion, Mittelohrläsionen, Nickhauttumor, chronische Entzündungen oder bei Katzen selten angeboren.

Der beidseitiger Nickhautvorfall kommt bei Augenentzündungen durch Chlamydia, Hundestaupe, Herpesviren und diverse Bakterien, Pilze vor, bei Glaukom, beruhigende Arzneimittel (Sedativa), Antiepileptika, Azepromazin, Tetanus beim Hund, FeLV/FIV bei Katzen oder Parasiten, sowie Elektrolytmangel (Natrium).

 

Sehstörungen – Blindheit

Sehstörungen können durch einen parasitären Befall mit Toxoplasma gondi, Spulwürmer, Bandwurmfinnen, seltener durch Herzwürmer (im Ausland häufig) oder durch die lebensgefährlich akute Fliegenmadeninfektion auftreten, wie auch durch Virusinfektionen (Neuritis) mit FeLV/FIV, FIP-Coronaviren oder Bluthochdruck bei Katzen, sowie auch durch Pilze vom Cryptococcus-Typ bei Katzen, Blastomyces (eher im Ausland), Vitamin-A-Mangel, Vitamin-E-Mangel, Hundestaupe, Fundusblutung, Hirnblutung, infektiös durch Ehrlichia/Brucella/Lyme-Borrelia beim Hund, Tumoren, Augenentzündungen, Glaukom bei Katzen, Vergiftungen, Schädel-Hirn-Trauma, Hirnblutung, Hirnabszeß, Hirntumoren, Vergiftungen durch Blei, Giftpflanzen, Ethylenglykol, Organophosphate, Linsentrübung durch traumatisches oder diabetisches Katarakt, Hornhautödem oder Keratitis (Hornhauttrübung), Trübung der vorderen Augenkammer (Fibrin/Synechien, Hypopyon/Uveitis Anterior, Hyphaema), Linsenablösung/Netzhautablösung, genetisch bedingt bei Collies..

 

 

Diabetes mellitus

Ein Diabetes wird durch übermäßigem Zucker- Kohlehydratkonsum, Insulinmangel, Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung durch Alkohol oder alkoholische Gärungen, Bauchtrauma, Operation im Bauchraum, Arzneien wie ausschwemmende Diuretika, Cortison, Antibiotika, Virusinfektionen, bakterielle Infektionen, Überfunktion der Schilddrüse, Pflanzengifte und andere Gifte), Eisenmangelverwertungsstörungen, Medikamente wie Cortison, Interferone, Infektionen, Cushing-Syndrom beim Hund, Überfunktion der Schilddrüse bei Katze, Nikotinsäure und Vergiftungen verursacht. Oft tritt ein Diabetes nur vorübergehend ein Erscheinung bis die Organfunktionen durch Vergiftung oder Entzündung wieder hergestellt sind.

 

Empfehlenswerte Präparate gegen Parasiten

Leider gibt es natürlich gegen Parasiten keine gesunden Medikamente, die aber im Gegensatz zu den krankmachenden Parasiten eingesetzt werden müssen, wenn die Katzen Freigänger sind, die generell Mäuse und andere Parasitenüberträger wie Vögel und Insekten fressen. Selbst Katzen oder Hunde, die ins Freie kommen und keine Mäuse fangen, sind einem hohen Infektionsdruck durch Parasiten ausgesetzt (Wiesen sind mit Hundekot geradezu verseucht, der manchmal in die Wohnung eingeschleppt wird, sowie es möglich ist, dass andere Insekten die Eier der Parasiten auf Futter oder sonstiges verschleppen), selbst der Mensch kann sich durch die Nahrung (Gemüse, Salate, Obst), wenn es nicht extrem sauber gewaschen und geputzt wird, mit Parasiten infizieren. Bei ausreichender Feuchtigkeit und Temperatur (bei 2-7°C überleben Eier von Taenia-Arten (Bandwürmer) des Hundes etwa 150-300 Tage, bei Zimmertemperatur etwas 2 Monate und bei 38°C nur 2-10 Tage. Gegen Gefriertemperaturen sind Taenia-Eier ziemlich resistent. Bei –9°C waren noch nach 170 Tagen lebensfähige Eier von Taenia hydatigena nachweisbar und bei –28°C in physiologischer Kochsalzlösung gelagerte Eier enthielten nach 180 Tagen noch zu 4% lebende Onkosphären. Gegen Austrocknung sind Taenia-Eier empfindlich. Bei Fehlen von Oberflächenfeuchtigkeit überleben Eier von Taenia pisiformis nicht länger als 2 Wochen. Die Lebensdauer im Freiland ist auch davon abhängig, ob die Eier im Kot eingeschlossen sind oder nicht. Im Winter abgesetzter Hundekot kann im Freiland monatelang persistieren, während er im Sommer innerhalb weniger Tage oder einiger Wochen zerfällt.  

  Grundsätzlich ist das Fachbuch „Veterinärmedizinische Parasitologie“ 5. Auflage von Parey-Verlag zu empfehlen, das verantwortungsbewusste Ärzte nicht nur besitzen, sondern auch lesen sollten. Es gibt mehr oder weniger schädigende Produkte, sowie mehr oder weniger wirksame Präparate. Um auch das richtige Medikament gegen die jeweiligen Parasiten einzusetzen, sollte der Kot des Tieres hin und wieder mal untersucht werden, da es auch Parasiten gibt, gegen die das Präparat, das vom Tierarzt verschrieben wird, nicht wirkt. Ärzte verschreiben meist nur ein Mittel, das weder gegen die häufig vorkommenden Magencapillarien wirksam ist, noch gegen verschiedene andere Parasiten, die öfters vorkommen (siehe unter Fenbendazol). Außerdem ist dieses Medikament ein äußerst scheußlich schmeckendes Präparat und es verwundert nicht wenn Tiere es wegen dem ätzenden Geschmack kurz darauf wieder erbrechen oder speicheln, ins. Katzen, dnen man auch noch eckige Teile in den Rachen drücken muss und der Geschmack wird bereits in der Maulhöhle frei. Einen Vorteil von Drontal können wir nicht erkennen, lediglich die Nachteile, hingegen das Medikament mit Flubendazol weder scheußlich schmeckt, noch eingequält werden muß, hochwirksam ist und noch den Vorteil hat, dass es kaum oder gar nicht in den Organismus resorbiert wird und dabei die Leber und Nieren nicht oder kaum schädigt. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass es ins Futter gemischt werden kann und dann zumeist freiwillig aufgenommen wird, insbesondere wenn dabei noch ein bisschen Vitaminpaste und/oder Malz den Geschmack von dem Wirkstoff Flubendazol kaschiert. Es wirkt als einzigstes Medikament neben dem Wirkstoff Fenbendazol gegen Magencapillarien, die bei Freigängerkatzen sehr häufig vorkommen. Bei Katzen oder Hunden aus dem Ausland sollte man anfangs desöfteren den Wirkstoff Fenbendazol verabreichen, da in südlichen Ländern sehr häufig Parasiten vorkommen, gegen die die üblichen Präparate wirkungslos sind. Es kommen dort häufiger als in Deutschland besondere Magenwürmer (Spirocerose) vor, die Tumore wie das Fibrosarkom und Osteosarkom mit Metastasenbildung in den verschiedensten Organen verursachen, sowie auch Peitschenwürmer neben vielen anderen damit abgetötet werden. Ein Zusammenhang mit dem Befall und der Tumorentwicklung ist statistisch gesichert, das aber leider bei den meisten Tierärzten, wie viele andere Parasiten auch, unbekannt ist.

       Die Spirocerosen leben in Wurmknoten des Ösophagus (Speiseröhre) seltener in der Magen- und Darmwand und frei Magen. Bei der Körperwanderung können die Larven in andere Organe einwandern, am häufigsten in den Thorax (Lunge, Trachea, bzw. Luftröhre, Thymus, Lymphknoten, Zwerchfell u.a.) aber auch in den Abdominalbereich (Darm, Netz,  Niere und Blase), sowie auch in die Haut (Subcutis). Bestätigt wird der Befall durch eine fachmännische parasitologische Untersuchung des Kots (nicht beim Tierarzt!, der nicht viel Ahnung von der Parasitendifferenzierung hat, sowie ihm die Diagnosemöglichkeit fehlt, sondern der Kot sollte in speziellen Fachlaboren für Parasiten, Adressempfehlung auf dieser Seite, untersucht werden). Die chirurgische Entfernung von Ösophagusknoten kann Erleichterung verschaffen. Eine gesicherte Kausaltherapie ist nicht bekannt, jedoch soll Fenbendazol über mehrere Tage eine gewisse Wirkung auf adulte Stadien haben. Eine Prophylaxe ist bei freilaufenden Tieren kaum möglich. Auch die „Dracunculose“, der sog. Drachenwurm parasitiert bei Mensch, Hund und Katze, sowie anderen Säugetieren, die im Bindegewebe leben und juckende, schmerzhafte, Hautschwellungen und auch Hautknoten verursachen können, besonders an den Gliedmaßen, aus denen sie bei Abkühlungsreiz durch Wasser mit dem Vorderende hervortreten. Die Diagnose erfolgt klinisch durch den Nachweis von Larven (etwas 500-760 micromillimeter lang) im Aspirat der Hautschwellungen. Neben der chirurgischen Entfernung der Parasiten kann eine Chemotherapie mit Medikamenten versucht werden, die bei Menschen eingesetzt werden (z.B. Mebendazol, Albendazol oder Ivermectin). Auch Fenbendazol soll dagegen wirksam sein.

 

Würde von den Tierärzte auch öfters Fenbendazol eingesetzt werden, wäre die Umwelt durch infizierten Hundekot nicht so sehr belastet. Fenbendazol wirkt gegen die meisten Parasiten, jedoch nicht gegen die sehr seltene vorkommenden Gurkenkernbandwürmer, und Fuchsbandwürmer, wogegen Droncit wirksam ist:

Fenbendazol ist wirksam gegen: Lungenwürmer (Kotuntersuchung mit Auswanderungsverfahren), Magen-, Leber-, Nieren-, Blasen- und Lungencapillariose (insb. Magencapillarien werden von Katzen oft nicht ausgeschieden), Crenosomose (Lungewurmart öfters bei Hunden, selten bei Katzen), Angiostrongylose (im Blutgefäßsystem und Lunge), Aelurostrongylose (in Alveolen der Lunge und Bronchiolen bei Katzen, in Deutschland (Brandenburg) bei 16% von 155 sezierten Katzen), Filaroidose und Oslerose (Infektion des Atemtrakts bei Hund und Katze), Ollulanose (Magenwurm), Spirocerose,  Taenia hydatigena (nach Sektionsbefunden in Österreich (1986) bei 1,3% von 154 Hunden und in Spanien (1994) bei 27% von 183 streunenden Hunden, Taenia taeniaeformis – Katzenbandwurm in Deutschland bei 22% von 155 sezierten Katzen in Brandenburg, bei 33% von 111 Katzen in Sachsen und Thüringen, in der Schweiz bei 36% von 188 Katzen, Spulwürmer (Toxacarose bei 70% der Katzen), Hakenwürmer (sehr häufig im Ausland, auch in Deutschland), Trematoden der Lunge (Paragonimose), Giardien (2-7% in Mitteleuropa, weltweit zu 50% positiv), Mesocestoides (Cestoden) in Deutschland (2% von155 Katzen, 3,6% von 111 Katzen ), in der Schweiz (3% von 188 Katzen), in Spanien (14% von 58 Katzen)  und nach älteren Daten 1,3% von 154 Hunden in Österreich.

 

Selamectin in dem Medikament „Stronghold“ (vorsicht nicht Collies oder Bobtails auftropfen, wirkt meist tödlich und die Tiere sterben unter Qualen) um Auftropfen in den Nacken kann sowohl gegen die Herzwürmer, die im Ausland sehr häufig vorkommen wirksam eingesetzt werden, als auch gegen die häufigen Spulwürmer (Toxacara), Hakenwürmer, sowie auch gegen Milben, Ohrmilben und Flöhe. Es muss also nicht mehrfach eine Giftkeule verabreicht werden, wenn dies mit einem einzigen Medikament behandelbar ist. Allerdings sollten verdächtige Tiere mit Herzwürmern einer Blutuntersuchung unterzogen werden, da ein Massenbefall mit den Mikrofilarien lebensbedrohlich bei der Behandlung werden kann. Dazu sollten nur sehr erfahrende Tierärzte herangezogen werden, da die Diagnose viel Erfahrung und Wissen erfordert. Bei Hunden erreicht der Diro-Check-Test 100% Spezifität und eine mittlere diagnostische Sensivität von 85% (95% bei patentem Befall, 50% bei okkulter Infektion) die besten Resultate.  In den USA ist ein Schnelltest im Handel (lateral flow immunoassay – „HESKA SOLO Step CH“), der sich nach Firmeninformationen für die Untersuchung von Serum oder Vollblut eignet und innerhalb von 5-10 Minuten Resultate liefert.  Die üblichen Antigen-Test zeigen nur Infektionen mit unreifen oder reifen Stadien von Difilaria immitis, nicht jedoch mit Difilaria reconditum an, und nur wenn sich  Parasiten im Blutgefäßsystem befinden. Die Sensivität der guten Test-Kits ist hoch (80-100%) wenn patente Infektionen mit graviden Weibchen oder mehr als 3 Parasiten vorliegen. Sind hingegen nur nicht-gravide Weibchen, nur Männchen oder unreife Stadien vorhanden, so sinkt die Sensivität auf etwas 30-70% ab. Wenn nur Mikrofilarien und keine Adultwürmer nachweisbar sind, ist die Sensivität noch geringer. Auch ist Vorsicht geboten bei gewissen Rassen wie Collies, Bobtails und andere, da das Medikament wie auch Ivermectin in hoher Dosierung (0,2mg/kg Kgw)  nicht vertragen wird, wozu niedrige Dosen verabreicht werden müssen. Ivermectin wird jedoch generell bei Hunden zur Behandlung nicht empfohlen, es wird aber bei mikrofilarienfreien Hunden zur Prophylaxe eingesetzt. Es sollte durch Blutuntersuchungen ein Nachweis des Herzwurmbefalls erfolgen, da bei einem Massenbefall von Mikrofilarien bei einer Behandlung lebensbedrohliche Zustände (Erbrechen, starke Druchfälle, Tachykardien, bzw. Herzjagen u.a.) eintreten, da die Eiweißfreisetzung der Parasiten allergische Reaktionen hervorruft. Die Gegenmaßnahmen erfordern Flüssigkeitsersatz durch Elektrolyte und Glucorticoide, die als sofortige! Maßnahmen durch den Tierarzt nötig sind.

       Für Katzen ist zum Antikörpernachweis ein Schnelltest mit einem rekombinantem Antigen entwickelt worden, der nach Firmenangaben Infektionen mit adulten und unreifen Stadien von Difilaria immitis mit einer durchschnittlichen Sensitivität von 91% und einer hohen Spezifität (>99%) (auch bei Befall mit Darmnematoden) erfasst. Im Test kann Vollblut, Plasma oder Serum eingesetzt werden. Therapie: Es wird empfohlen, bei fehlender oder milder Symptomatik abzuwarten, bis evt. eine Spontanemlimination der Parasiten erfolgt, oder symptomatisch zu behandeln (Prednisolon täglich 2mg/kg Körpergewicht per oral während 2 Wochen, dann im Verlauf weiterer 2 Wochen allmähliche Senkung der Tagesdosis auf 0,5 mg/kg Kgw. Jeden zweiten Tag) Notfalls ist eine Therapie mit einem Makrofilarizid durchzuführen, doch besteht bei etwa einem Drittel der Fälle das Risiko thrombembolischer Komplikationen im Bereich der Lungenarterien. Eine Prophylaxe ist mit Ivermectin und Milbemycin möglich. Nach Angaben von Pfitzer auch mit Selemectin (Stronghold).

      Filaroides oder Oslerus sind kleine Nematoden, die als Lungenparasiten beim Hund in den USA, Australien, Japan, Kanada und auch in Europa vorkommen. Einige Arten leben in der Lunge, manche in der Luftröhre und Bronchien und die Art Oslerus rostratus lebt in den Bronchien von Katzen in den USA, Sri Lanka, Israel, sowie selten in Europa und Spanien.Eine andere Art F. hirthi leben in den Alveolen und terminalen Bronchien. Die Eier und Larven gelangen im Sputum oder im Kot ins Freie und sind infektiös und gelangen bei einem neuen Wirt von der Darmwand aus auf dem Blut- oder Lymphweg zur Lunge. Filaoides osleri und Filaoides milksi entwickeln sich in Landschnecken und als Zwischenwirte können diese von Vögeln oder Kleinsäuger auf die Tiere übertragen werden. Die Diagnose bei F. osleri-Befall können die Wurmknötchen durch Endoskopie oder der Larven oder larvenhaltigen Eiern im Sediment der Trachealspülflüssigkeit durch Mikroskopie nachgewiesen werden. Da im Kot eine unregelmäßige Larvenausscheidung erfolgt, muss mehrmalig eine Kotuntersuchung vom Fachparasitologen vorgenommen werden (Flotationsmethode mit Zinksulfat, das 100 mal sensitiver ist als das Baermann-Verfahren, Oslerus rostratus kann in Mischinfektionen mit Aelurostrongylus (Lungenwurm) vorkommen oder auch verwechselt werden. Bei F. hirthi findet man flächenhafte Verdichtungen im Röntgenbild sowie die Larven nachgeweisen werden können. Beim Hund hat sich Albendazol zweimal täglich 25mg/kg oder zweimal 50mg/kg Kgw an 5 Tagen, sowie Fenbendazol täglich 50mg/kg Kgw an 14 Tagen bewährt. Auch Ivermectin bei Hunden konnte 1mg/kg zweimal im Abstand von einer Woche die Adulten und Larven bei 74% von 32 Hunden beseitigen.

 

Kaninchen und andere Nager

Die Krankheitsvorbeugung ist die beste Voraussetzung für gesunde Tiere. Selbst Inzuchten, die krankheitsanfällig und abwehrgeschwächt sind, können durch eine gesunde und artgerechte Ernährung und Pflege ein hohes Alter erreichen. Leider werden weder von den Tierärzten, noch von den Zooverkäufern Tipps diesbezüglich gegeben, so dass die Tierhalter ihre Tiere krank füttern und angebotene Gesundheitskiller das übrige dazu tun, um die Tiere leiden zu lassen und zu Tode zu bringen.

Man sollte keine Blumen (außer Gänseblümchen) und keine unbekannten Pflanzen oder Äste verfüttern, von denen man nicht weiß ob sie nicht giftig sind. Das Gemüse, der Salat, das Obst sollte extrem sauber gewaschen und unter fließendem Wasser abgerieben werden, damit man Schadstoffe und nicht sichtbare Wurmeier, Oozysten von Kokzidien oder Protozooen entfernt. Auch das Abtrocknen sollte einem in Fleisch und Blut übergehen, da auch nasses Futter zu Durchfällen führen könnte. Kaninchen und andere Nager sind besonders hitze- und stressempfindlich. Sehr viele Tiere mussten bereits ihr Leben lassen, weil sie der prallen Sonne ohne einen schattigen Platz aufsuchen zu können, ausgesetzt waren.

 Ernährung

Fenchel oder Petersilie sollte niemals fehlen, wenn Gemüse wie Kohl oder Grünzeug wie Salate angeboten werden, womit Durchfälle und Blähbäuche, die eine lebensgefährliche Blähsucht verursachen, verhindert werden. Petersilie sollte aufgrund  seines Gehaltes an ätherischen Ölen, wie auch der Fenchel und jegliche Kräuter nicht im Überfluss gefüttert werden, da diese ansonsten wie dies auch beim Menschen der Fall ist, aufgrund ihrer reizenden Wirkung Blasenentzündungen oder Magen-Darmentzündungen verursachen können, sowie diese auch in der richtigen Menge eine bakterielle Blasen- oder Magen-Darmentzündung bekämpfen können. In der Petersilie befinden sich nicht nur blähungswidrige und desinfizierende ätherische Öle, sondern auch bestimmte Substanzen, die in Überdosen (mehr als 2 Bund für ein Tier) giftig wirken. Auch andere Früchte, Gemüse und Getreide sollten nicht im Übermaß gefüttert werden und der Leitsatz – die Dosis machts, dass ein Gift kein Gift ist – sollte beherzigt werden. Bestimmte Früchte und Salate enthalten Oxalsäure, die am Besten überhaupt nicht verfüttert werden sollten.  Gefährlich hingegen ist Spinat (100 g enthalten 442mg Oxalsäure), Rhabarberstiele (in 100g befinden sich 460 mg Oxalsäure), Mangold (in 100 g befinden sich650 mg O.), Rote Rüben/Beete (befinden sich 181 mg O.), im Chicoreesalat (befinden sich in 100 g 27,3 mg O.), Bambussprossen (enthalten in 100 g ( weil sie Unmengen von Oxalsäuren enthalten und neben Harnsteinen auch Vergiftungen (Brennen in der Speiseröhre, Magenschmerzen bis hin zu Magengeschwüre, Krämpfe durch Calciumverarmung, Zittern, Lähmungen, Atemnot, Tod) verursachen können, je nachdem wie viel an den giftigen Pflanzen gefressen werden. Stark giftig sind Bucheckern und andere Pflanzenteile (Äste, Zweige) verursachen strychninähnliche Vergiftungen, wie auch durch Hain-Sauerklee. Auch vom Glücksklee oder dem Sauerampfer, wie auch im Ampfer sollte man die Finger lassen, da darin extreme Dosen  an giftigen Oxalsäuren enthalten sind, wie  auch Kali-Salzkraut oder in der Kapuzinerkresse. Die Gartenkresse enthält im Gegensatz dazu überhaupt keine Oxalsäure. Nicht täglich oder nicht in Unmengen verfüttert kann der Löwenzahn nicht schaden, da er im Verhältnis wenig Oxalsäure enthält (in 100 g befinden sich 24,6 mg Oxalsäure), aber durch eine tägliche Verfütterung kann auch er Harn- und Nierensteine verursachen. Gesunde Nahrungsmittel, wie die Karotte enthält lediglich 6,1 mg in 100 g, der Fenchel 5 mg und kann also täglich verfüttert werden.

 

  Durchfälle

                                                                   

Durchfälle verursachen wenn sie chronisch über einen längeren Zeitraum bestehen oder wenn sie akut auftreten einen lebensgefährlichen Kalium- und Natriummangel, der sofort mit einem Salzleckstein und Kalium auszugleichen ist (siehe unter Kaliumreiches). Durchfälle werden wie oben beschrieben durch giftige Pflanzen oder blähendes Grünzeug oder Kohl ohne die Beigabe von Fenchel oder Petersilie verursacht. Auch eine Unverträglichkeitsreaktion auf Fertigfutter oder verschimmeltes Futter kann die Ursache dafür sein. Eine Parasiteninfektion durch nicht gründlich gewaschenes Futter oder durch den Freilauf auf Wiesen (Vogel-, Igel- Mäuse-, Katzen- oder Hundekot) kann Durchfälle auslösen, wie bakterielle, virale oder mykotische Entzündung Durchfälle auslösen, sowie auch zu viele ätherische Öle in Kräuter, Petersilie oder massenhafte Verabreichung von Fenchel oder auch mal durch nasses Futter. 

Auch ein zuviel an Kaliumreichem kann zu Durchfällen führen wie auch ein Verdauungsmangel oder Gärungen durch Zuckerhaltiges (in Fertigfutter) bedingt sein können, sowie Verdauungsschwäche oder eine Leberschädigung durch Pflanzengifte, ungeeignetes Futter oder tierische Fette/Ernährung.

 

Verstopfung 

Kann durch übermäßig viel Bananen, Bewegungsmangel, Kaliummangel (durch vorangehende Durchfälle oder durch zuviel ätherische Öle auf Dauer (kurzfristig eher Durchfall) und dadurch eine übermäßige Ausschwemmung von Urin/Elektrolyten) eine Verstopfung verursachen. Zuwenig Feuchtfutter oder zu weniges Trinken, Zahnprobleme oder zuviel Fressen von Heu kann eine Verstopfung auslösen. Auch Stress kann sowohl Durchfall als auch Verstopfung auslösen, sowie ein Darmverschluss durch Band- oder Spulwürmer, Haarballen, verschluckte Fremdkörper oder Tumoren.

 

Kaliumreiches 

Durch Wasserverluste (Durchfälle, übermäßiges Urinieren, Fieber) kann ein Salz- und Kaliummangel auftreten und dadurch Herzinsuffizienz bis zum Kreislaufkollaps, sowie Nierenkrankheiten. Je nachdem ob er akut oder nur kurzfristig auftrat muss dementsprechend mehr oder weniger Kaliumreiches gefüttert werden oder über kurz oder lang ein Salzleckstein angeboten werden. Ein Kaliumüberschuss ist gleichsam gefährlich und verursacht Herzschwäche (sehr langsamen Herzschlag, der sofort mit vielem Trinken und einem Salzleckstein zu kompensieren ist) bis hin zum Tod, wie das auch durch einen starken Kaliummangel der Fall sein kann.

Am meisten Kalium enthält die Honigmelone und die Banane. Auch in Rosinen und getrockneten Aprikosen ist viel Kalium enthalten, wie auch in gekochten Kartoffeln (rohe Kartoffeln sind hochgiftig). Ohne dass ein Kaliummangel besteht sollte man auf keinen Fall täglich sehr kaliumreiche Honigmelonen oder mehrere Bananen verfüttern, außer wenn Elektrolytmangel durch vorangehende Durchfälle oder häufiges Pinkeln aufgetreten ist.

 

Labor zum Einsenden für Stuhlproben

(für Kot, Urin, Speichel, Abstriche, Erbrochenes) zum austesten auf Parasiten, Koproantigennachweise von Giardien, Bakterien, Pilzen und Virenantigennachweise

 

Hier zwei Adressen von empfehlenswerten Laboren, in denen die Kapazitäten PD Dr. Dr. habil. Barutzki und Prof. Dr. Mehlhorn in der Parasitologie persönlich einen Einachweis vornehmen:

(Bei Dr. Barutzki werden auch auf Wunsch bakterielle, virologische und mykologische Untersuchungen, wie mit eingesandtem Stuhl, Urin, Erbrochenem und Sputum durchgeführt)

 

Tierärztliches Labor Freiburg

PD Dr. Dr. habil Barutzki

Postfach 10 01 20

 

D-79120 Freiburg

 

 

Universität - Lehrstuhl für Parasitologie

Prof. Dr. Mehlhorn

Universitätsstraße 1

 

40225 Düsseldorf

 

 

Für Koproantigennachweise von Echinococcus (Fuchsbandwurm), da die Eiausscheidung sogar ganz fehlen kann sowie die diagnostische Sensitivität mäßig ist: (Auch kann der Fuchsbandwurmbefall von einem Befall mit Bandwurmfinnen dadurch unterschieden werden und es können durch den Befall neben den Körperhöhlen und Leber auch andere Organe befallen werden und dort Gewebezerstörungen und Granulome verursachen, wie auch Peritonitis (Bauchfell/Bauchraumentzündungen), Aszites (Bauchwassersucht) usw. Bei Befall des Gehirnes finden sich krampfartige Erscheinungen, spastischer Gang, unkoordinierte Bewegungen, Bluthochdruck und Kot- und Harnverhaltungen werden beobachtet.

 

Prof. de Placzes

Institut für Parasitologie

Veterinärmedizinische Fakultät

Wintherthurerstraße 266 a

 

CH-8057 Zürich

 

 

 

 


Impressum: Tierhilfe & Verbraucherschutz international e.V. - Vorsitzende Gabriele Lang - Postfach 20 19 28 - 80019 München - Spendenkonto bei der Stadtsparkasse München – Kontonr.: 95 – 101 994 BLZ: 701 500 00

 

40225 Düsseldorf

 

 

Für Koproantigennachweise von Echinococcus (Fuchsbandwurm), da die Eiausscheidung sogar ganz fehlen kann sowie die diagnostische Sensitivität mäßig ist: (Auch kann der Fuchsbandwurmbefall von einem Befall mit Bandwurmfinnen dadurch unterschieden werden und es können durch den Befall neben den Körperhöhlen und Leber auch andere Organe befallen werden und dort Gewebezerstörungen und Granulome verursachen, wie auch Peritonitis (Bauchfell/Bauchraumentzündungen), Aszites (Bauchwassersucht) usw. Bei Befall des Gehirnes finden sich krampfartige Erscheinungen, spastischer Gang, unkoordinierte Bewegungen, Bluthochdruck und Kot- und Harnverhaltungen werden beobachtet.

 

Prof. de Placzes

Institut für Parasitologie

Veterinärmedizinische Fakultät

Wintherthurerstraße 266 a

 

CH-8057 Zürich

 

 

 

 


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