Datenverlust
durch Internetanbieter verschwunden
Die aus dem Verkehr gezogenen Präparate, die sich mit falscher Zulassung in Verkehr befanden und auch die Präparate, die bei uns noch immer im Handel sind während diese in den USA usw. bereits aus dem Verkehr gezogen wurden sind vermutlich durch den Internetanbieter verschwunden!
Die Seite zum Anklicken hieß zuvor "Tamiflu & Co" und diese wurde kürzlich umgetauft in "tierverträgliche Medizin ist unser Tod".
DIES waren Daten, die jahrelang gesammelt wurden und durch das Arzneitelegramm monatlich in form einer Mail bei uns einging. Es WAREN auch SEHR VIELE KREBSERREGENDE SUBSTANZEN DABEI ODER ARZNEIEN DIE TODESFÄLLE VERURSACHTEN!
Es ist ein stichhaltiger Beweis für die irrige Medizin mit ihrer falschen Strategie Krankheiten bekämpfen zu wollen - das RESULTAT DIE KRANKE MEDIZIN - DIE TÖDLICHE MEDIZIN - DIE NICHT EXISTENTE MEDIZIN - BZW DIE UNERFORSCHTE MEDIZIN, DIE UNS ALLE ZUR GEFAHR WIRD WEIL DIE LEIDEN DER TIERE - GOTTES GESCHÖPFE ZURÜCKSCHLAGEN.
Wir werden nun von Neuem ab dem Monat JUNI 2010 beginnen alle uns gesandten Mails vom arzneitelegramm zu veröffetnlichen indem die für unsere Gesundheit lebensgefährlichen Präparate veröffentlicht werden, sowie auch die vom Markt stillschweigend VERSCHWUNDENEN.
Wenn Sie das arzneitelegramm abonnieren können Sie im Internet diese Arzneien, die unser Internetanbieter verloren hat, selbst erforschen.
Es wäre ein Unding diese massenhaften Medizinprodukte im Nachhinein - also der letzten Jahre seit 2002 nachzuvollziehen und womöglich tagelange Arbeit!!!!!!!!!! WENN SIE KREBSPATIENT SIND FORDERN SIE DIE KREBSHILFE AUF DAS ZU TUN UM NACHHALTIG ETWAS SINNVOLLES ZU TUN!!!
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blitz-a-t 16. Juni 2010
Eine pdf-Version dieses blitz-a-t finden Sie unter folgendem Link:
http://www.arznei-telegramm.de/blitz-pdf/b100616.pdf
ANGIOTENSIN-II-ANTAGONISTEN UND KREBSRISIKO
Eine aktuelle Metaanalyse weist auf ein erhöhtes Krebsrisiko unter Angiotensin-II-Antagonisten (Sartane) hin. Risikosignale bestehen seit 2003, als in einer Studie mit Candesartan (ATACAND, BLOPRESS) eine erhöhte Krebsmortalität unter Verum im Vergleich zu Plazebo aufgefallen war (2,3% versus 1,6%) (1). Die Autoren der methodisch sorgfältig durchgeführten Metaanalyse werten nunmehr die Daten aus neun randomisierten Studien mit Sartanen aus, in denen Angaben zu Krebserkrankungen oder -todesfällen gemacht werden. Die Arbeiten wurden mit Candesartan, Telmisartan (KINZALMONO, MICARDIS), Losartan (LORZAAR, Generika) und Valsartan (DIOVAN u.a.) durchgeführt, zum überwiegenden Teil mit Telmisartan. Nach Daten aus fünf Untersuchungen mit insgesamt 61.590 Patienten wird die Neudiagnose einer Krebserkrankung bei 7,2% unter Sartanen und bei 6% in der Kontrollgruppe gestellt (Relatives Risiko [RR] 1,08; 95% Konfidenzintervall [CI] 1,01-1,15). Werden nur Studien berücksichtigt, in denen Krebserkrankungen als prädefinierter Endpunkt erfasst wurden, bleibt das erhöhte Risiko in ähnlichem Umfang und statistisch signifikant bestehen (RR 1,11; 95% CI 1,04-1,18). Das Ergebnis ist unabhängig von der Vergleichsintervention (Plazebo, Betablocker, ACE-Hemmer). Die Zahl einzeln erfasster solider Tumoren (Prostatakarzinom, Brustkrebs und Lungenkarzinom) liegt jeweils numerisch unter Sartanen höher als unter Kontrollbehandlung. Nur für Lungenkrebs ergibt sich ein signifikanter Unterschied (RR 1,25; 95% CI 1,05-1,49). Die Zahl der Krebstodesfälle steigt nicht signifikant (8 Studien, 93.515 Patienten; RR 1,07; 95% CI 0,97-1,18). Das Risiko wächst allerdings, wenn die Studiendauer drei Jahre überschreitet im Vergleich zu kürzerer Beobachtungszeit.
Die Autoren interpretieren ihre Ergebnisse als Warnsignal, weisen jedoch auf Limitierungen ihrer Analysen hin, in die keine individuellen Patientendaten, sondern lediglich Studienergebnisse eingehen. Eine genaue Risikoberechnung für jedes einzelne Sartan ist mit diesen Daten nicht möglich (2).
In einem begleitenden Editorial wird gefordert, dass die Arzneimittelbehörden jetzt unverzüglich alle Daten zu Sartanen analysieren. Der Autor rät außerdem zu einer zurückhaltenden Verordnung (3). Wir stufen aus der Substanzklasse aufgrund der Nutzenbelege aus Endpunktstudien ausschließlich Losartan (bei Hypertonie) und Candesartan (bei Herzinsuffizienz) als Mittel der letzten Reserve ein, wenn ACE-Hemmer gebraucht, aber nicht verwendet werden können. Für Me-too-Präparate wie Telmisartan oder Valsartan, für die in Studien trotz Blutdrucksenkung kein Nutzen belegt ist, sehen wir keine Indikation (a-t 2006; 37: 48-50, 2008; 39: 94-5 und 2010; 41: 40-1). Bei Olmesartan (OLMETEC, VOTUM) äußert die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA aktuell sogar den Verdacht auf erhöhte kardiovaskuläre Sterblichkeit in zwei Langzeitstudien mit Diabetespatienten (4).
(R = randomisierte Studie, M = Metaanalyse)